Schlierer: FDP-Chef Rösler auf Kurs der Republikaner
Berlin (PM) – Rolf Schlierer: „Die FDP sollte jetzt Deutschland zuliebe die Koalition verlassen und sich dem Widerstand gegen den Dauer-Rettungsschirm ESM anschließen“
Die Republikaner haben die Äußerungen Philipp Rösler zu einer möglichen Staatsinsolvenz Griechenlands begrüßt und den Bundeswirtschaftsminister gegen Kritik aus Koalition und Opposition verteidigt. „Spät, aber nicht zu spät sind FDP-Chef Rösler und CSU-Chef Seehofer in dieser Frage auf den Standpunkt der Republikaner eingeschwenkt“, sagte der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer.
„Die Kritik an Rösler wegen seines Ausbrechens aus dem absurden Schweigekartell der Altparteien ist irrational und verlogen. Rösler hat recht. Die Staatspleite Griechenlands ist unabwendbar, das weiß längst jeder, der zwei und zwei zusammenzählen kann“, sagte der Republikaner-Vorsitzende. Der einzige Vorwurf, den man dem Bundeswirtschaftsminister in diesem Zusammenhang machen könne, sei, daß er nicht schon längst den Mut aufgebracht habe, diese simple Wahrheit auszusprechen.
Schlierer forderte den FDP-Chef auf, jetzt auch den zweiten Schritt zu tun und die Koalition mit der CDU aufzukündigen. Es sei offensichtlich, daß die Kanzlerin fanatisch entschlossen sei, die deutschen Steuerzahler bis zum letzten Tropfen für ihren Euro-Wahn und die Schulden der übrigen Euro-Staaten bluten zu lassen.
„Der Rücktritt des EZB-Chefvolkswirts Jürgen Stark war eine schallende Ohrfeige und ein klares Mißtrauensvotum gegen Merkels gescheiterte Euro-Rettungs-Politik“, sagte Schlierer. Die Europäische Zentralbank werde durch die rechtswidrigen Ankäufe von Staatsanleihen der Euro-Pleitestaaten zur Inflations- und Weichwährungsbank, und der „Europäische Stabilitätsmechanismus“ ESM mache die Haftungs- und Transferunion zu Lasten des deutschen Steuerzahlers zur Dauereinrichtung.
„Ich appelliere an die FDP, sich auf ihre Verantwortung für Deutschland und seine Bürger zu besinnen und der Merkel-Politik die Gefolgschaft aufzukündigen, um gemeinsam mit der freiheitlichen Opposition in Deutschland den Kampf gegen den ruinösen Dauer-Rettungsschirm ESM aufzunehmen“, sagte der Bundesvorsitzende der Republikaner.
Kategorien: Wirtschaft & Finanzen
Kommentare (20)
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- Schicksalswahl Berlin: Analyse und Aufruf « Tobias Fabinger | 17. September 2011












Die FDP ist doch schon längst auf Kurs der Republikaner – wenn man die rapide sinkenden Wahlergebnisse anschaut
Immerhin lag die FDP mit 2,8 % in Mecklenburg-Vorpommern noch “leicht” vor den REP mit ihren 0,08 %…
Aber mal im Ernst: Der Chef einer 0,1 %-Partei bläst die Backen auf. Wie lächerlich ist das denn? Der Rest der Welt hätte davon noch nicht einmal was mitbekommen (was wahrscheinlich besser wäre), wenn es DE nicht gemeldet hätte.
Immerhin hat er schon mal festgestellt, daß immer dann, wenn die Etablierten, Stimmverluste hinnehmen müßen, sie sich auf rechtspopulistische Themen einschwören.
Was er aber als noch nicht begreift, daß es sich dabei nur um Lippenbekenntnisse handelt.
Da muß er noch ein weilchen lernen, der Herr Doppel-Doktor. Dafür ist er wahrscheinlich noch nicht lange genug in der Politik
Die REPs geht verrecken.
Ob man auf einer linken Seite auch solche Hasstiraden gegen andere Mitbewerber zu lesen vermag? Wohl nicht. Vielleicht einer der vielfältigen Gründe, weshalb man dort mehr Erfolg hat und es sich leisten kann mehrere linke Parteien zugleich im Parlament zu haben. Sachliche Argumente pro und contra ja bitte, aber so was ist einfach nur primitv. S.A.S.
Ich bewundere den perfekten deutschen Satzbau in diesem Bekenntnis.
Jetzt wo Rösler weiß dass die FDP auf Republikanerkurs ist, wird er natürlich sofort auf Schlierers Forderung reagieren und diese umsetzen. Die republikaner sind einfach eine weltbewegende Partei. Wer könnte auch nur ansatzweise daran denken nicht auf diese wichtige Partei zu hören…
Und trotzdem werden morgen am Wahlsonntag wieder die SPD und die CDU die meisten Stimmen einheimsen.
Egal welche Argumente auch gegen den Euro auftauchen,egal ob dabei die Demokratie und freie Meinungsäußerung auf der Strecke bleiben, die Parteien die uns diesen ganzen Scheißdreck eingebrockt haben, werden auch morgen wieder gewählt.
Die Ideologie Euro wird durchgeboxt egal um welchen Preis auch immer, was mich nur erstaunen lässt ist, das denen dabei auch noch das Volk hilft, zum einen durch aktive Zusprache und Wahlbeteiligung und zum anderen durch absolute Passivität in Form vom fernbleiben von den Urnen.
Wie lange will sich das Volk noch verarschen und betrügen lassen? Irgendwann sind die Verstrickungen in Euro und nach Brüssel so groß das es ohne Kampf kein zurück mehr geben wird.
Wollen wir Deutsche das? Wollen wir Schulden das es nie mehr ein zurück gibt? Wollen wir uns zum Zahlsklaven Europas machen? Wollen alle in Deutschland bis 69 Jahren arbeiten, nur um das leben anderer zu versüßen und dabei selber auf der Strecke bleiben?
Wie weit sind wir gesunken, jetzt wird schon einem FDPler vietnamesischer Herkunft zugejubelt nur weil er sagt was 80% unserer Landsleute denken und fühlen und in Deutschland geborene Politiker verkaufen und verarschen uns nach Strich und Faden.
Da sieht man wieder den grundlegenden Fehler der Republikaner. Sie glauben, dass es zwischen CDU, FDP, SPD, Linken und Grünen Unterschiede gibt und man die CDU und FDP auf den richtigen Weg bringen könnte. Es gibt aber keine Unterschiede zwischen diesen Parteien, weil sie Blockparteien sind und bei CDU und FDP Anti-Euro-Parolen nur dazu dienen, Wählerstimmen zu sichern. Natürlich gibt es in der FDP und CDU auch Leute, die ernsthaft kriminelle Ausländer bekämpfen möchten oder gegen die EU sind. Diese gehören aber zur Basis und werden niemals in hohe Ämter aufsteigen und müssen selbst irgendwann erkennen, dass sie Mitglied einer Blockpartei sind. Außerdem sollte eine Spalterpartei, wie die Republikaner im nationalen Lager schon grundlegend auf Ablehnung stoßen, den wer ernsthaft mit dem Ziel bei Wahlen antritt, anderen nationalen Parteien zu schaden, kann nicht patriotisch sein, sondern einfach nur volksfeindlich und geltungssüchtig.
Es gibt tatsächlich Unterschiede, nämlich diese, daß Union ind FDP keine eigenen Ideen mehr haben, sie können nur noch das machen, was von rot-grün vorgegeben wird
Angesichts der Tatsache, dass die REP in Niedersachsen ca. 400 und in Meck-Pomm ca. 500 Stimmen erhielten, ist es schon sehr erstaunlich, dass Herr Schlierer anderen Parteien Ratschläge erteilen will. Wo die Schlierersche Politik hinführt, das sah man doch gerade: Unter die 0,1% Klausel. Ob die FDP das Experiment “Schlierer” wiederholen will? Mehr als unwahrscheinlich.
Deutschland braucht alles, aber seit den Schlierer-Verrätereien keine REP mehr – und eine Wendehals-FDP genausowenig, die es in ihrer grenzenlosen Prinzipienlosigkeit auch fertig brächte, bis zum Wahltag von früh bis abend “Heil Hitler!” zu schreien, wenn es ihr nur über die 5 % Hürde hülfe!
heinzmann.axel@web.de
Die reps sind tod
ich weiß gar nicht as pro mit dieser Leiche wollen
Sprach der letzte Anhänger der Freiheit gebetsmühlenartig und schwieg für immer……….
“Schlierer: FDP-Chef Rösler auf Kurs der Republikaner.”
Aber Herr Schlierer, umgekehrt(!) wird ein Schuh draus. Ihre Partei ist schon längst zu einer pseudoliberalen Systempartei verkommen. Die Quittung bekommt ihr Verein – genauso wie ihr Vorbild die FDP – jetzt von den Wählern serviert. Und das ist auch gut so.
Ich würde mich als Parteimitglied der REP fremdschämen müssen für so einen Vergleich. Aber in der PRO haben die REP ja ihr politisches Vorbild gefunden: das einer pseudonationalen Splitter- und Spaltpartei. Diese Windschatten-Fahrer werden morgen schwer verunglücken!
Schlierer? Republikaner? Muss man die kennen!?
Zumindest bei der stetigen Abnahme der Wählerstimmen sind die Liberalen in jedem Fall auf Kurs der Repulikaner.
herr krebs, ihre partei holte in einigen der letzten wahlen auch nur wenige %ounkte. von daher finde ich es SEHR hochnäsig von ihnen sich über die REPs lustig zu machen. die NPD ist auch nicht besser dran. jedenfalls im westen von deutschland…
@Schwaben-Gau:
Natürlich muß man die Republikaner kennen. Unter Schönhuber war die Partei in den 90er Jahren DER Hoffnungsschimmer! Leider wurde nix daraus, weil des Schwabensäckl Schmierer ähhh Schlierer den Schönnhuber weggeputscht hat. Seit dem sind die REPsen tot. Und die PROleten werden das gleiche Schicksal erlangen – UND DAS IST AUCH GUT SO!