“Wir wollen endlich wirkungsvoll die deutsche Politik beeinflussen”: Holger Apfel gibt Kandidatur für den NPD-Bundesvorsitz bekannt
Dresden (DE-Exklusiv) – Nach dem Wiedereinzug der NPD in den mecklenburg-vorpommerschen Landtag hat der dortige Spitzenkandidat Udo Pastörs den sächsischen Fraktionschef Holger Apfel als neuen Parteichef vorgeschlagen. Kurz darauf wurde eine Liste bekannt, die angeblich Apfels Wunschbesetzung des neuen Parteivorstands widerspiegeln soll. Apfel rief in der Folge dazu auf, mit Personaldebatten bis nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin zu warten, um die dortigen Chancen nicht zu schmälern. Heute nun veröffentlicht DeutschlandEcho vorab exklusiv ein Interview Apfels mit dem Deutschen Nachrichtenmagazin ZUERST!, das in der Oktober-Ausgabe zu finden ist (ab 23. September im Handel oder über zuerst.de beziehbar).
Was bedeutet der Wiedereinzug der NPD in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern (MV) für Ihre Partei?
Apfel: Mit der Wiederwahl in einem zweiten Bundesland ist die NPD die erfolgreichste nationale Partei in der Geschichte der BRD, den Republikanern gelang das nur in Baden-Württemberg – und das ist lange her.
Dieser „Erfolg“ relativiert sich allerdings vor dem Hintergrund, daß es bei beiden Wiederwahlen nur noch knapp über die Fünfprozenthürde gelangt hat.
Apfel: Das läßt sich nicht abstreiten. Es besteht keine Veranlassung zu Siegestaumel. Natürlich sind wir noch lange nicht dort, wo wir hinwollen. Wir mußten 2011 auch herbe Enttäuschungen erleben. Es darf aber auch festgestellt werden: Wir verfügen in Sachsen und MV über eine feste Stammwählerschaft, halten über 400 kommunale Mandate, viele davon auch in Großstädten. Unsere Graswurzelarbeit trägt Früchte.
Nun hat der Schweriner Fraktionschef Udo Pastörs Sie als neuen Bundesvorsitzenden der Partei vorgeschlagen. Warum braucht die NPD einen neuen Vorsitzenden?
Apfel: Damit wir den Erfolgsweg aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern auch auf andere Parlamente aller Ebenen ausdehnen können. Wir wollen endlich wirkungsvoll die deutsche Politik beeinflussen.
Und dabei steht Udo Voigt im Wege?
Apfel: Udo Voigt hat sich in seiner 15jährigen Amtszeit große Verdienste erworben – vor allem, weil er 1996 den Willen zur Erneuerung verkrusteter Strukturen aufbrachte, indem er junge Nachwuchskräfte in die Parteiführung einband und frischen Wind in die Partei brachte. Nach 15 Jahren braucht die NPD auch heute wieder frischen Wind mit neuen Köpfen und Visionen. Ansonsten droht ein Stillstand, in dem die NPD nur noch verwaltet wird und junge Idealisten von der Fahne gehen.
Was muß sich konkret ändern?
Apfel: Einiges. Das betrifft vor allem die Professionalisierung unserer Arbeit, die Modernisierung unseres Erscheinungsbildes und die Nachwuchsgewinnung über qualifizierte Bildungsarbeit. Die Partei braucht neue interne Impulse – das betrifft Fragen der politischen Führung und die Verbesserung der Binnenkommunikation. Durch richtige Ansprache ließen sich Mobilisierung und Vitalität der Mitgliederschaft deutlich erhöhen.
Und dafür sind Sie der richtige Mann?
Apfel: Es geht nicht allein um die Frage des Vorsitzenden. Wir brauchen eine agile Mannschaft, in der die Leidenschaft der Jugend und die Erfahrung des Alters zusammenfinden. Eine Mannschaft, die sich nicht mit bloßer Verwaltungsarbeit einigelt, sondern in die Verbände und in den vorpolitischen Raum hineinwirkt.
Kritiker sagen, die NPD sei eine Partei, die sich mehr um das „Gestern“ als um das „Heute“ kümmere…
Apfel: Darum trete ich ja als Kandidat zum Bundesvorsitz an. Natürlich muß sich unsere öffentliche Wahrnehmung deutlich verändern.
Der Berliner Landesverband der NPD machte in den letzten Wochen und Monaten vor allem durch ein „Adolf“-Kreuzworträtsel und durch das „Gas geben“-Wahlplakat von sich reden…
Apfel: Sehen Sie, genau das meine ich. Es ist heute doch recht leicht, die Etablierten mit Tabubrüchen zu gegenwartsbezogenen Themen aus der Fassung zu bringen. Wenn man aber einen Nostalgie- und reinen Provokationswahlkampf führt, darf man sich nicht wundern, wenn man in einem Fernsehinterview genau darauf minutenlang festgenagelt wird. Selbst gutwillige Menschen gewinnen dadurch den Eindruck, die NPD hätte nichts zu ihren Alltagsproblemen zu sagen.
Hat sie denn?
Apfel: Hier liegt die große Aufgabe der Zukunft. Wir sind ja längst eine moderne, zukunftsgewandte Rechtspartei. Schauen Sie sich unser im letzten Jahr verabschiedetes Parteiprogramm an, in dem wir Antworten auf die Herausforderung durch die Globalisierung geben, in dem wir die Schutzmachtfunktion des Nationalstaates für die sozialen Errungenschaften unseres Staates betonen. Wir liefern in den Landtagen eine qualifizierte parlamentarische Arbeit, wir haben Fachleute zu allen gesellschaftlichen Fragen und heizen den Landesregierungen ordentlich ein.
Aber davon hört man in der Öffentlichkeit nichts!
Apfel: In der Öffentlichkeit läßt sich die Wahrnehmung der NPD immer noch auf „Glatze und Springerstiefel“ reduzieren. Natürlich liegt das an den Manipulationen der Massenmedien. Es gibt aber eben auch ein Defizit in der eigenen aktiven Außendarstellung. Wer die Herzen unser Landsleute gewinnen will, darf sie nicht verschrecken – weder durch Auftreten noch durch optisches Erscheinungsbild. Es ist Aufgabe des Parteivorsitzenden und der anderen Spitzenpolitiker der NPD, die tatsächlichen politischen Anliegen der NPD offensiv und qualifiziert zu kommunizieren. Und die liegen in Gegenwart und Zukunft: Abwanderung, Arbeitslosigkeit, Armutslöhne, Ausländer…
Halt, halt! Das wollen Sie jetzt aber bitte nicht einmal durchs Alphabet bis Z fortsetzen?
Apfel: (lacht) Keine Angst, das müssen wir nicht hier machen! Aber die Partei selbst muß wieder wissen, was ihre Themen sind, sie muß ihre Chancen ergreifen und den Wählern klarmachen, daß sie keine Ein-Punkte-Partei und kein Zombie aus der Vergangenheit ist. Was ist so schwer daran, unsere Landsleute mit ihren Sorgen und Ängsten im Jahr 2011 anzusprechen? Es ist nicht schwer. Das will ich voranbringen.
Umfragen sehen in Deutschland ein Potential von 20 bis 30 Prozent für eine Rechtspartei. Wird es einer NPD unter Holger Apfel gelingen, diese Menschen anzusprechen?
Apfel: Das ist vor allem eine Frage der inhaltlichen Schwerpunkte. Im Mittelpunkt steht die Positionierung der NPD als Anti-EU-Partei im allgemeinen und als Anti-Euro-Partei im besonderen. Es kommt nicht von ungefähr, daß Hans-Olaf Henkel bereits vor einer solchen Partei warnt oder Prof. Schachtschneider davon spricht, daß die Menschen auf die Straße gehen oder eine andere Partei wählen müssen. Mit dem Kampf gegen die EU verbindet sich alles, wofür die NPD schon immer stand: nationale Souveränität, nationale Identität und nationale Solidarität. Die Aufgabe einer neuen Führung ist es, die NPD schnellstmöglich kampagnenfähig zu machen – als Schutzmacht der deutschen Steuerzahler und Sparer gegen das Brüsseler Umverteilungs-Regime.
Das heißt, die NPD ist anti-europäisch?
Apfel: Ganz im Gegenteil! Wir leben doch nicht hinterm Mond. Wir stehen auch nicht für Autarkie. Aber die deutsche Zahlmeisterrolle lehnen wir ab. Wir wollen keine zentralistische Europa-Diktatur der Konzerne, Banken und Kommissare, sondern ein Europa von Vaterländern, die da zusammenarbeiten, wo es sinnvoll ist.
Besitzt die NPD überhaupt das Potential, eine so große Bevölkerungsgruppe erfolgreich anzusprechen, wie es z.B. der FPÖ in Österreich gelingt?
Apfel: Unser Ziel ist es, die NPD ohne inhaltliche Anpassung fest in der Mitte des Volkes zu etablieren. Da haben wir in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht, stehen uns aber oft noch selbst im Weg. Man darf aber auch nicht vergessen, daß uns durch die mediale Ausgrenzung nicht die gleichen Kommunikationskanäle offen stehen wie z.B. der FPÖ. Dennoch können wir vor allem in Sachsen und MV sehen, daß sich nachhaltige Informationsarbeit auszahlt.
Wir haben viele Idealisten, die sich an Infoständen und bei Flugblatt-Verteilungen als Multiplikatoren engagieren. Sie geben der NPD ein Gesicht, beweisen, daß wir auch in der wahlfreien Zeit ein offenes Ohr für unsere Landsleute haben. Wir müssen noch mehr zeigen, daß wir „normale“, im Leben stehende Menschen sind – und wir müssen unserem Ruf als „Kümmererpartei“ gerecht werden. Der Weg ist mühsam, aber alternativlos.
Wir müssen auch noch viel mehr Gegenöffentlichkeit herstellen und hierbei die Möglichkeiten des Internets – etwa der sozialen Netzwerke – nutzen. Regionale Zeitungsprojekte zur kostenlosen Massenverteilung – so wie in Thüringen, Sachsen und MV erfolgreich praktiziert – müssen sich überall etablieren.
Sie sprechen von Mitteldeutschland. Im Westen spielt die NPD keine große Rolle. Hat sich Ihre Partei schleichend zu einer mitteldeutschen Regionalpartei entwickelt?
Apfel: Natürlich nicht. Leider sind wir im Westen noch nicht in der Lage, flächendeckend qualifiziertes Personal mit „Bekennermut“ zu stellen. Durch mediale Diffamierung und die Gefahr beruflicher Repression zögern viele noch, Flagge zu zeigen. Trotzdem finden sich auch im Westen zunehmend Männer und Frauen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Aber es liegt auch an uns, dem Gegner möglichst wenig Angriffsfläche zur Stigmatisierung zu bieten.
Sie haben vorhin die kontinuierliche Arbeit vor Ort angesprochen. Welche Rolle spielt die Kommunalpolitik dabei?
Apfel: Die „Alte Rechte“ hat über Jahrzehnte den Fehler gemacht, jede Landtags- oder Bundestagswahl zur Schicksalswahl zu erklären. Der notwendige kommunale Unterbau wurde vernachlässigt. Dabei sollte jedem klar sein, daß man erst auf ein gesundes Fundament ein Dach setzen kann. In Sachsen und MV hat sich gezeigt, wie wichtig kommunale Verankerung für spätere Landtagswahlerfolge ist. Umgekehrt hat sich in Sachsen-Anhalt gezeigt, wie schwer sich die Partei trotz professionellem Wahlkampf tut, wenn sie sich vor der Wahl nicht wirklich in den Kommunen festsetzen konnte.
Was haben wir uns unter dem Terminus „seriöse Radikalität“ vorzustellen, mit dem die NPD nach Ihren Vorstellungen künftig punkten soll?
Apfel: Grundsätzlich stehe ich für einen starken Bewegungscharakter. Das Erfolgsmodell der Grünen zeigt, daß die Einbindung unterschiedlicher Strömungen auf einer zentralen inhaltlichen Basis möglich ist. Klar ist aber auch, daß es Grenzen gibt, wo man sich parteiintern nicht auf der Nase herumtanzen lassen darf. Die NPD darf keine Polit-Sekte und Bürgerschreck-Truppe sein. Seriöse Radikalität bedeutet, konstruktiv, gegenwartsbezogen und volksnah für einen radikalen, d.h. an die Problemwurzel gehenden Politikwechsel einzutreten.
Was ist damit konkret gemeint?
Apfel: Beim Thema der Überfremdung z.B. nennen wir das Kind beim Namen. Wir sind keine Glaubenskrieger, werfen nicht mit Bibel-Zitaten um uns und werden auch nicht irgendwohin wallfahren. Wir sagen: Es gibt in unserem Land Nationalitätenkonflikte – dagegen sind die Religionskonflikte nur eine häßliche Begleiterscheinung der inländerfeindlichen Einwanderungspolitik. Natürlich ist der Islam heute die deutlichste Erscheinungsform der Überfremdung, deshalb wenden wir uns auch entschieden gegen den Bau von Moscheen. Aber wir wollen die Muslime nicht missionieren. Auch wenn sich die Türken in Deutschland morgen taufen lassen, bleiben sie Türken und bleiben hier ethnisch-kulturelle Fremdkörper.
Die NPD spricht von „Ausländerrückführung“. Das klingt recht martialisch.
Apfel: Mag sein. Im Kern geht es darum, kriminelle und arbeitslose Ausländer sowie abgelehnte Asylbewerber schnellstmöglich nach Hause zu schicken. Es geht weiter darum, keine materiellen Anreize für Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu bieten, sondern vielmehr Anreize dafür, daß Ausländer wieder in ihre Heimatländer zurückkehren.
Müßte die Partei nicht in mancher Hinsicht verbal abrüsten, um erfolgreicher zu werden?
Apfel: Worauf spielen Sie an?
Da geben wir Ihnen gerne ein paar Stichworte: Z.B.: „Das System muß weg“!
Apfel: Das ist doch ein herbeigeredetes Mißverständnis, denn mit dem Wort „System“ ist die Kumpanei von Konzernen, Banken und Parteien gegen deutsche Volksinteressen gemeint. Schauen Sie einfach in die Satzung der NPD, dort steht unmißverständlich, daß die NPD auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht. Und dabei bleibt es.
Das würden wir Ihnen gerne glauben, wäre da nicht z.B. das Schlagwort vom Parlament als „Schwatzbude“.
Apfel: Natürlich muß man im politischen Meinungskampf auch polarisieren. Ohne Schlagworte geht es nicht. Tatsache ist: Die etablierten Parteien haben sich den Staat längst zur Beute gemacht, und die Parlamente haben immer weniger Entscheidungskompetenz. Nehmen Sie z.B. den Fraktionszwang, der das Gewissen des Abgeordneten abgelöst hat. Schauen Sie, wie sich z.B. die Etablierten praktisch zu einer „Blockpartei“ zusammenschließen, um NPD-Anträge ohne Sachdebatte abzubügeln. Oder den Schulterschluß der Parteien, wenn es gegen deutsche Interessen – z.B. beim Euro-Rettungspakt – geht. Da sind die parlamentarischen Debatten wirklich nur noch Schaukämpfe und haben nichts mit einem Wettstreit von Ideen zu tun.
Sie stellen also keine Gefahr für die Demokratie dar?
Apfel: (lacht) Unsere Gegner dürften die NPD eher als Gefahr für Posten und Pfründe betrachten, denn sie sehen den Staat als exklusiven Club mit Selbstbedienungstheke an. Da fragt man sich: Wer gefährdet diesen Staat wirklich: Wir oder die? Die Feinde der Demokratie sitzen im von der 68er-Generation geprägten Medienbetrieb, der die inhaltliche Auseinandersetzung mit der NPD scheut wie der Teufel das Weihwasser. Die Feinde der Demokratie sitzen in den Parteien, die den Wählerwillen mißachten und nach jedem NPD-Wahlerfolg nach einem Parteiverbot rufen.
Die erfolgreichen Rechtsparteien in Flandern und Österreich, der Vlaams Belang und die FPÖ, pflegen enge Beziehungen zur rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro NRW – warum eigentlich nicht zu Ihnen und der NPD?
Apfel: Natürlich freuen wir uns über die Erfolge rechtsgerichteter Parteien in ganz Europa und beglückwünschen sie dazu. Aber andererseits können diese Parteien unsere ganz speziellen inländischen Probleme auch nicht lösen. Das müssen sie schon uns überlassen. Natürlich können sie sich einen bestimmten Partner in Deutschland wünschen, sie können ihn auch massiv finanziell, personell und logistisch fördern – aber wie man am Beispiel der Pro-Bewegung sieht, garantiert das keinen Erfolg.
Wir haben jetzt eine gewisse Bereinigung der Situation: Die DVU ist mit der NPD verschmolzen. Rechtspopulisten wie Pro, Republikaner, Freiheit etc. verharren – von punktuellen Erfolgen abgesehen – im Promillebereich. Dagegen etabliert sich die NPD zunehmend in der Fläche, neben ihr gibt es keine andere relevante nationale Kraft in Deutschland. Ich bin sicher, mit neuen Visionen wird die NPD noch stärker zum Magnetfeld aller wirklich national gesinnten Kräfte.
Mein besonderes Augenmerk liegt auf der nächsten Europawahl. Dank der erfolgversprechenden Klage Prof. von Arnims gegen die undemokratische 5%-Hürde wird die NPD bereits ins nächste Europaparlament eine eigene Abgeordnetengruppe entsenden. Bis dahin werde ich mit der ganzen Partei daran arbeiten, auch das Außenbild der NPD aufzuwerten. Ich bin sicher, daß wir den Abgeordneten europäischer Rechtsparteien 2014 auf gleicher Augenhöhe begegnen werden.
Herr Apfel, wir danken Ihnen für das Gespräch.
Kategorien: Deutschland, Rechts intern
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Tja,das sind doch mal die vernünftigsten Aussagen,die Deutschland seit ewigen Zeiten gehört hat.Ich kann dem nichts hinzufügen und freue mich über diese konstruktiven Aussagen und wünsche Holger Apfel viel Glück bei den kommenden Wahlen und danach hoffentlich auch bald mal bei der Mitgestaltung unserer Nation.
Dem stimme ich zu! Endlich mal Konstruktives und Positives aus der NPD!
Freut mich!
Wieso nicht Apfel und Pastörs? Das wäre doch genial!
Weil das die Satzung der NPD nicht hergibt. Aber de facto ist es doch ehe ein Tandem-Lösung.
Sehr gut! Meine Stimme – und jene der mit Abstand meisten Delegierten aus Hessen – bekommt Holger Apfel! Laßt uns gemeinsam neue Wege gehen, laßt uns gemeinsam die Parteispitze verjüngen – N P D voran!
Ersetze Hessen durch BaWü – trifft bei uns auch zu.
Och der Vampier,wohl eher die Vampierin wohnt in BaWü.
Vielleicht sollte doch gerade Jürgen Schützinger zurück in den Bundesparteivorstand
Aber ohne Sie Herr Krebs. Sie haben sich längst mit ihrer Forderung nach einem Rücktritt des Berliner Landesvorsitzenden mehr als disqualifiziert. Personen wie Sie sind eine Schande innnerhalb der NPD. Selbst haben Sie nichts bei Wahlen vorzuweisen. Ihr Verband verliert von Jahr zu Jahr immer mehr Mitglieder und die Strukturen sind mehr als desolat. Da würde ich mal lieber den Mund halten. Und mit Verjüngung der Parteispitze ist es auch nicht getan, das sollten Sie wissen. Entscheidend ist ob etwas geleistet wird von den Mitgliedern im Parteivorstand oder nicht. Und so neu sind die Personen auf Holger Apfels Liste nicht. Richter, Schwerdt, Pühse, Hähnel, Schäfer, Knop sitzen alle bereits im jetzigen PV. Köster, Franz im erweiterten PV als Landesvorsitzende. Bräuniger und Pastörs waren bereits mal im PV vertreten. Neu wären lediglich Fechner, Knape, Zasowk, Wieschke, Lehner, Schimmer und Storr. Sollte Apfel gewählt werden und sollte er halbwegs seine Personalvorschläge durchsetzen können, wird er mit dem Personal beweisen müssen, das er es besser kann als sein Vorgänger. Und da reicht es nicht den Strahlemann und Grüssaugust zu spielen, sondern dann muss er sehen das er seinen Leuten an der Parteispitze jeden Tag Feuer unterm Arsch macht. Denn einige von seinen genannten Vorschlägen brauchen das, wie man jetzt ja bereits schon im PV oder auch außerhalb sehen kann. Letztendlich werden es die Delegierten entscheiden.
Erstens steht überhaupt gar nicht fest, ob die Liste auch wirklich die Wunschliste von Apfel ist, und zweitens ist doch wohl logisch, daß er nicht die komplette Riege austauscht.
Ich denke Apfel und seine tatsächliche Wunschliste wird auch dem VS wenig gefallen.
Richtig. Vermutlich wurde sie deshalb auch öffentlich, damit Internet-Kleingeister sie madig machen können.
Geniale Antwort @ Mitglied
treffender kann man es nicht sagen!
Gutes Interview. Wollen wir hoffen, daß es die NPD endlich schafft, aus der rechten Ecke herauszukommen.
Lieber Klaus Jürgen,
da muss ich Ihnen widersprechen.
Wir sind eine nationale Partei und sind stolz in der “rechten” Ecke zu stehen.
Ansonsten werden die Delegierten aus allen Verbänden bestimmt mit Sinn und Verstand handeln.
Wir Parteimitglieder sollten uns aber hüten hier Schlammschlachten “pro und contra” zu liefern.
Wer sich nicht an diese einfachen Regeln hält wird seine Chancen beim Parteitag bestimmt nicht verbessern.
Vielleicht sollte man aber abschlie0end noch einmal die absoluten Zahlen betrachten:
Wir haben 2006 in Berlin 35229 Stimmen erhalten und 2011 gegen eine erheblich größere Konkurrenz 31243 Stimmen.
Ein Verlust von 3986 Stimmen gegenüber einem Verlust von rund 100.000 Stimmen bei einer anderen Wahl oder von 20.000 Stimmen bei einer weiteren Wahl erscheint mir nicht als so entsetzlich.
Auch den dortigen Spitzenkandidaten würde ich keinen persönlichen Vorwurf machen, sondern sie weiter als wählbare Vorsitzende ihrer Gebietsverbände betrachten.
Sie sind ein Altrechter. Ein Nationalist würde sich weder in die linke noch in die rechtes Ecke stellen lassen. Mit Solz schon gar nicht.
Nur dumm, dass Sie ja gerade nicht das Parteienspektrum erfunden haben.
Ab in das 19 Jh. mit Ihnen!
@ Buchstrabenterrorist: Damit können Sie nicht mich meinen, ansonsten gehören Sie selber ins 19.Jh, wenn Sie Nationalismus “rechts” verorten.
Ich kann nicht leugnen ” Alt” zu sein. Das ergibt sich so im Lauf der Jahre, lieber Richter.
Licht am Ende des Tunnels?!
Super, dass Herr Apfel die EU-Wahl 2013 als nächsten Wahlkernpunkt sieht. Das ist mal eine Aussage.
pardon Wahlschwerpunkt.
Die EU-Wahl ist 2014.
Ja stimmt, entschudligen sie. Die falsche Taste.
Das könnte Früchte Tragen, die Unzufriedenheit über die EU wächst.
Auch viele Thüringer Delegierte wollen dem Vernehmen nach Holger Apfel unterstützen. Ich stehe dahinter und wünsche Holger Apfel viel Erfolg.
Nicht alle Thüringer – bei weitem nicht! So ist es nicht allein Voigt seine Schuld das es in der vergangenen paar Jahren eine Art Stillstand gab. Auch Sachsen und MV haben sich in den letzten Jahren verschlossen bundespolitisch mitzuarbeiten. Auch auf diese Art und Weise kann man einen Bundesvorsitzenden demontieren.
Annett: Was erzählst Du denn für einen Blödsinn? Die sächsische NPD und auch die NPD in MV haben trotz aller Vorbehalte gegenüber dem jetzigen Bundesvorstand tatkräftig mitgearbeitet. Wer bitteschön hat denn zum Beispiel in großem Stil den Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt geführt? Oder Bremen unterstützt?
Nein nicht alle Thüringer. Ein paar Verbände die sicher ohnehin wieder nicht am Parteitag teilnehmen werden, weil sie a. nicht stimmberechtigt oder b. einfach kein Interesse haben, unterstützen Voigt. Das kann so bleiben. Und von denen, die zum Bpt. fahren, unterstützen auch welche Voigt, aber eine deutliche Minderheit. Wie dem auch sei: In Thüringen macht man genau das, was Apfels Konzept beinhaltet. Alles was erreicht und nicht erreicht wurde, hat nix mit Voigt zu tun.
Voigt hat mit seinem UNSÄGLICHEN “GAS geben”-Plakat ein für allemal bewiesen, daß er nicht bereit ist dazu zu lernen. Dieses eine ebenso idiotische wie kontraproduktive Plakat hat die NPD vermutlich den möglichen Achtungserfolg gekostet! Haben Sie eine Ahnung wie viele Berliner dieses mal NPD wählen wollten und dann angesichts dieses EINEN Plakates dann abgeschreckt worden sind? Ich kenne persönlich gleich mehrere, die sind entweder gar nicht wählen gegangen oder haben ProDeutschland gewählt. Und in diversen Foren, auch der NPD-Parteiseite, haben Bürger behauptet (ob es stimmt weiß man natürlich nie im Netz) daß sie die NPD wählen wollten und dann abgeschreckt wurden durch dieses infantile Spiel mit gezielten NS-Provokationen.
Ich bin selbst NSler aber ich erkenne wenigstens, daß mit dem NS in der BRD nach 30-40 Jahren 68er-Indoktrination, Shoah-Business und staatlich finanzierter, “volkspädagogischer” Geschichtsfälscher derzeit NICHTS zu gewinnen aber alles zu verlieren ist. Glauben Sie mein Pseudonym ist Zufall? Aber ich werde es jetzt ablegen um zu beweisen, daß ich keine NS-Nostalgie unterstütze solange die übergroße Mehrheit der Deutschen alle Lügen über das Dritte Reich glaubt.
Voigt lernt nichts dazu, das beweisen die letzten Jahre und ganz besonders der Wahlkampf in Berlin. Und daher hoffe ich, daß die Partei endlich den Schlußstrich unter seine Ära zieht und nicht den Fehler der REP wiederholt, an einem Vorsitzenden festzuhalten der die Partei aus den Parlamenten in den Nullkommanichts-Bereich führt.
Stimme Ihnen in vielen Punkten zu nur würde ich hier nich von NS-Nostalgie sondern von Klischee-Nostalgie sprechen.
Gefällt mir doch sehr gut, was er da sagt. Insbesondere, dass er nochmal auf die Verdienste von Voigt hinweist, denn die hat er zweifelsfrei in den letzten Jahren gehabt. Jetzt ist allerdings die Zeit für Apfel. Ich hoffe er kann die NPD endlich bundesweit zu einem Faktor machen und Aufbruchsstimmung erzeugen.
Nö, darauf haben wir jetzt echt keine Lust. Kümmert euch um euren Kram. – organisator
Karl,bist du jetzt endlich zum Vernichtungsschlag gegen die NPD angetreten?
Karls Stunde und die des Zahnlosen wird kommen, dessen bin ich mir gewiß
Wie ich es schon sagte:
Voigt weg, Apfel rein
“Rechtspopulisten wie Pro, Republikaner, Freiheit etc. verharren – von punktuellen Erfolgen abgesehen – im Promillebereich. Dagegen etabliert sich die NPD zunehmend in der Fläche, neben ihr gibt es keine andere relevante nationale Kraft in Deutschland. Ich bin sicher, mit neuen Visionen wird die NPD noch stärker zum Magnetfeld aller wirklich national gesinnten Kräfte.”
Es entspricht zwar den Tatsachen, dass die NPD im Falle einer Neuwahl des Bundestages derzeit die einzige Formation rechts der Union wäre, die flächendeckend antreten könnte im Land und halbwegs kampagnenfähig wäre. Aber Apfel kaschiert hier einige Schwachstellen seiner Partei bzw. betreibt Ergebniskosmetik.
In seiner Heimatregion, Niedersachsen, gibt es 47 Kommunen (9 kreisfreie Städte, 38 Kreistage, die unzähligen kreisangehörigen Gemeinden jetzt mal außer Acht gelassen), von denen die NPD in 9 Kommunen ausschließlich mit Einzelkämpfern vertreten ist. In zwei anderen wahlentscheidenden, westdeutschen Flächenländern (Bayern und Baden-Württemberg) hält die NPD insgesamt(!) 6 kommunale Mandate (die REP in Bayern halten nach wie vor über 40 kommunale Mandate). In NRW hat man bei den Kommunalwahlen in den Großstädten an Rhein und Ruhr gegen PRO, REP und DVU den Kürzeren gezogen, in Bremen/Bremerhaven liegt man um Längen hinter den BiW usw.usf. Also zumindest in einigen Regionen stellt sich schon die Frage, wer sich hier tatsächlich im Promillebereich befindet.
Auch diese Formulierung ist unglücklich gewählt und knöpft an Udo Voigts’ Denke an: “Magnetfeld aller wirklich national gesinnten Kräfte.”
Das bedeutet im Umkehrschluss zwangsläufig, dass auch Holger Apfel gar nicht daran denkt, auch nur einen Millimeter vom totalen Führungsanspruch der NPD im rechten Lager abzurücken und all jenen Aktivisten die nationale Gesinnung abspricht, die diesen Führungsanspruch der NPD aus verschiedenen Gründen nicht teilen. Ein 20 Jahre jüngerer Udo Voigt hätte das genauso äußern können. Durch den letzten Abschnitt sieht das alles nach altem Wein in neuen Schläuchen aus.
@Schlageter
Mit dieser Aufzählung provozierst Du wieder nur nervtötende Reaktionen, wonach die NPD die “stärkste” aller rechten Parteien ist. Dabei ist sie nur die am wenigsten schwache.
Und war die auch in Bremen ebenfalls Stark?
Die Strategie muss lauten: Über den Osten in den Westen !!
Dabei kann man sich Die Linke/PDS sogar als Vorbild nehmen.
Es müssen zunächst Thüringen und Brandenburg erobert werden. Das wären dann bereits 4 Landtage.
Dann müsste zwangsläufig die mediale Schweigespirale brechen, so wie sie in den 90ern hinsichtlich der PDS auch gebrochen wurde (als diese nur in den Ostländern in Landtagen war)
Die PDS hat sich Partner suchen müssen um in den Westen vorzustossen.
Die NPD hat aber keine Partner und wenn welche da wären würden sie nach dem Bruch des Deutschlandspakts wohl nicht so bekloppt sein sich mit der unzuverlässigen NPD einzulassen.
Die PDS hatte keinen wirklichen Feind.
“dass auch Holger Apfel gar nicht daran denkt, auch nur einen Millimeter vom totalen Führungsanspruch der NPD im rechten Lager abzurücken und all jenen Aktivisten die nationale Gesinnung abspricht, die diesen Führungsanspruch der NPD aus verschiedenen Gründen nicht teilen. ”
Wer Stars & Stripes und Davidsternflaggen schwenkt ist nicht national. Punkt. Aus.
Wer schwenkt hier Stars und Strips und die Davidstern-Fahne? Soll hier schon wieder die Dreck- und Verleumdungsschleuder gegen alle Voigt-Kritiker in Stellung gebracht werden?
Wer idiotische und – wie man an der Berlin-Wahl sieht – wählerverschreckende Adolf-Kreuzworträtsel kritisiert, ist doch kein Parteigänger von USrael. Bei manch einem Diskutanten hier wird das Niveau wieder unterirdisch!
Er bezieht sich auf die Proler.
Holger Apfel hat es gesagt seriöse Radikalität.
Ein Konzept was durch aus Erfolg haben kann.
Im Osten der Republik wird die Strategie aufgehen,im Westen nicht.
Ich bin geneigt zu glauben daß der Westen der Republik ohnehin verloren ist. Ganz unabhängig von irgendwelchen Wahlergebnissen. In den meisten westdeutschen Großstädten haben die meisten Neugeborenen bereits einen “Migrantionshintergrund”. Von einigen ländlichen gebieten abgesehen haben Deutsche dort keine Zukunft.
Das würde ich nicht sagen. Nur die großstädtischen Ballungsräume entlang der Rheinschiene und dem Ruhrgebietund ein paar Großstädte erscheinen verloren. Aber auch das kann eine entschlossene nationale Regierung wieder rückgängig machen, Großstädte alleine sind nie zu halten, man braucht das Land drum herum. Und was den Prozentanteil angeht, darf man sich von der gezielten Systempropaganda nicht entmutigen lassen. “Migrationshintergrund” sind für das antideutsche Verbrechersystem z.B. auch Kinder die einen Elternteil haben der aus den deutschen Ostgebieten kommt oder volksdeutscher Herkunft ist. “Migrationshintergrund” sind auch Kinder aus Deutsch-Italienischen, Deutsch-Französischen und Deutsch-Griechischen Verbindungen, die häufig genau so deutsch wirken und aussehen wie ihre rein deutschen Klassenkameraden. Dazu kommen die Kinder von den ehem. europäischen Gastarbeitern die zwar keine deutschen Elternteile haben aber Europäer, Weiße und vollständig assimiliert sind, nicht wenige von denen kann die Rechte für sich gewinnen wenn sie es richtig anfängt denn die verabscheuen die Migratten.
Es geht vor allem um die Moslems, also Araber, Türken und andere Orientalen und zusätzlich um schwarzafrikanische Neger und die sind zwar viele aber noch lange nicht genug.
Bitte nicht unter den Tisch fallen lassen, dass es dazu nicht nur ein Interview mit einem überparteilichen Nachrichtenmagazin gibt, sondern auch eine offizielle Pressemitteilung der NPD Sachsen:
http://npd-sachsen.de/index.php?s=9&aid=928
“Rechtspopulisten wie Pro, Republikaner, Freiheit etc. verharren – von punktuellen Erfolgen abgesehen – im Promillebereich. Dagegen etabliert sich die NPD zunehmend in der Fläche, neben ihr gibt es keine andere relevante nationale Kraft in Deutschland. Ich bin sicher, mit neuen Visionen wird die NPD noch stärker zum Magnetfeld aller wirklich national gesinnten Kräfte.”
Ein echter witzbold, dieser apfel. Genau deswegen ist seine mächtige NPD auch von der PROmille Truppe aus NRW hinausgefegt wordemn. In dem Bundeskland also, das alleine mehr Einwolhner hat als alle fünf neuen Bundesländern zusammen!
Ein echte Witzfigur mit kapitalen Sprachfehler, dieses Äpfelchen.
Hinausgefegt? Wo hinaus gefegt? Wo war die NPD denn in NRW erfolgreich? NRW ist ein ähnlicher Sumpf wie Berlin, da wird sich so schnell nichts ändern, auch und gerade mit der PROmillegruppe, erst recht nicht.
Wahlkampfkostenrückerstattung dürfte er meinen
“in dem Bundeskland also, das alleine mehr Einwolhner hat als alle fünf neuen Bundesländern zusammen!”
mehr Einwohner vielleicht, mehr Deutsche sicher nicht.
In ihrer plumpen Polemik haben Sie in einem Punkt recht, Apfel kann nicht gut reden, auch wegen seines Lispelns und da muss er was gegen tun, da kann ein Logopäde helfen, auch eine Rhetorikschulung ist ein MUSS. Der Bundesvorsitzende der NPD MUSS endlich auch ein guter Redner sein, Voigt war das nie.
Rhetorik ist tatsächlich ein MUSS.
Genau das und ich hätte als NPD-Mitglied keine Probleme damit wenn die Parteikasse für Rhetorik-Schulung und Logopäden bezahlen würde.
Auch wenn die NPD keine Nachfolgeorganisation der NSDAP ist, ein wenig kann man von der schon lernen.
In der NSDAP durfte ab der Einführung des Rednerlehrgangs nur öffentlich reden wer diesen absolviert hatte und als “Parteiredner” lizensiert war. In der Schlußphase der Kampfzeit hatte die Partei 1000 ausgebildete Redner die sie in Wahlkämpfen einsetzen konnte.
Bisher ist die “seriöse Radikalität” nur eine Worthülse und kein Konzept. Verstünde sich Apfel darin, Konzepte anzubieten, hätten wir endlich eine Diskussionsgrundlage und wüssten, wohin der Hase läuft. Aber so ist das alles nichts halbes und nichts ganzes. Schöne Worte ohne echten Hintergrund. Die Befürchtung ist deshalb, das Apfel den Parteivorsitz ebenso substanzlos ausfüllen wird.
Subtanzlos? Subtanzloser als Voigt geht es schon mal nicht!
Komisch, daß von Apfel direkt ein Komplett-Programm gefordert wird (um sich dann an Einzelbegriffen und Nebensätzen abreagieren zu können, wenn man keine sachlichen Kritikpunkte findet), während die gleichen Leute keinen Anstoß nehmen an dem jahrelangen substanzlosen, programmlosen und ideenlosen Partei-Verwalten von Onkel Udo. Von Apfel fordert man, was man dem ausgebrannten Parteivorsitzenden seit Jahren durchgehen läßt. Das ist wirklich das Messen mit zweierlei Maß.
Ich finde, in dem Interview wird Apfel konkreter als Voigt in allen seinen DS-Interviews der letzten fünf Jahre.
Liebe(r) Offensive,
danke das sie meine Einschätzung unterstützen. Laut ihrem Kommentar ist also von Apfel nichts wirklich neues zu erwarten. Wozu dann also der Wechsel? (Die Frage ist rein rhetorisch gemeint, eine Antwort ist also nicht nötig)
Nun dann Wünsche ich Holger Apfel und der NPD alles Gute und viel Erfolg.
Damit unsere Kinder endlich wieder eine Zukunft haben.
Ideal wäre es, wenn Udo Voigt einsehen würde, dass seine Zeit um ist und den Parteivorsitz geordnet übergeben würde. Ohne große öffentliche Debatten. Voigt könnte den Ehrenvorsitz bekommen und gut ist.
Damit würde er der Partei noch einmal helfen und müsste nicht erniedrigend mit hoher Mehrheit abgewählt werden.
Herr Voigt, bitte tun sie der Partei den Gefallen!
Das wird der nicht tun, der große Politologe wird nicht erkennen, daß seine Zeit einfach um ist obwohl genau das ein Kardinalfehler so vieler Führungspersönlichkeiten war und ist (zB Kohl 1998 was uns über 6 Jahre Rot-Grüner Herrschaft beschert hat).
Ein wie ich finde sehr gutes und überzeugendes Interview, jetzt weiß man zumindest, wohin das Schiff NPD unter einem Vorsitzenden Holger Apfel steuert. Spätestens nach der desaströsen Berlin-Wahl sollte jedem klar sein, daß es kein weiter so mehr geben kann. In dem Interview wird nichts beschönigt, sondern Probleme werden offen angesprochen. Hier wird ein klares Bild einer vorwärtsgerichteten nationalen Partei gezeichnet, die mit einer seriösen statt einer rein provokanten Radikalität auftreten will. So sollte es auch sein!
“jetzt weiß man zumindest, wohin das Schiff NPD unter einem Vorsitzenden Holger Apfel steuert.”
Interessant, was sie aus dem Interview alles herauslesen. Ich selbst bin durch die Lektüre nicht schlauer als vorher. Wenn das die künftige Art der Parteiführung sein soll, dann gute Nacht.
Sehr gutes Interview, nur so wie Apfel es beschreibt kann es aufwärts gehen. Vor allem die stärkere Fokussierung auf die EU- und Euro-Kritik dürfte für die Zukunft äußerst wichtig sein. Kann ihm nur alles Gute wünschen!
Holger Apfel, ein sehr guter Mann, aber mein Favorit wäre Udo Pastörs, ein sehr guter und überzeugender redner.
Sehr gutes Interview von Holger Apfel. Unabhängig davon, wer nach dem Parteitag als neuer Parteivorsitzender feststeht, sollten Apfels Vorschläge eine wichtige Grundlage für die Ausgestaltung der zukünftigen NPD-Binnenkultur und des angestrebten Aussenbildes sein. Allerdings muss man immer auch berücksichtigen, wie Apfel auch richtig anspricht, dass das Aussenbild maßgeblich durch die uns sehr feindlich gegenüberstehenden Medien bestimmt wird. Deswegen ist es immens wichtig, viel Energie, Zeit, Idealismus und auch Geld in den Aufbau von Gegenmedien zu stecken.
Wichtig erscheint mir auch, das Holger Apfel die gr0ßen Verdienste von Udo Voigt anerkennt und nicht jeden Mißerfolg und jede Fehlentwicklung in oft schön bösartiger Weise an der Person Udo Voigt aufhängt – wie dies leider sogar von einem weit weniger “erfolgreichen” Landesvorsitzenden aus Hessen hier dargestellt wird (man hat fast den Eindruck, der strebt nach Höherem durch rechtzeitiges Buckeln nach oben Treten nach unten (hoffentlich hat er sich nicht in der Richtung getäuscht), obwohl er leider nicht einmal seine bisherige Position erfolgreich auszufüllen vermag.
Ich erhoffe einen harmonischen Parteitag, bei dem sich die Kandidaten respektieren, in dem Bewußtsein, gemeinsam für eine Idee und eine Partei zu stehen.
Ich wär für Peter Jacob Marx
Als was? Als Maskottchen oder graues Mäuschen der NPD?
Herr Marx faselte wenigstens nicht von “Achteljuden” wie manch anderer damals bei der Kampagne gegen Molau.
“Als Maskottchen oder graues Mäuschen der NPD?”
Als Aushängeschild jedenfalls nicht, den muss man im Hinterzimmer verstecken.
Sicher eine gute Wahl, vor allem seine Erfahrung aus Saarbrücken kann er dann einbringen.
Hätte aber auch noch eine gute Idee: ein Comeback von Günter Deckert. Der Oberstudienrat aus Weinheim würde der NPD sicher mal wieder gut stehen.
Sie meinen das Arschloch, welches private Angelegenheiten von Kameraden der Presse zuspielt?
Auch die Delegierten aus Bayern werden wohl mehrheitlich Holger Apfel unterstützten. Der Wechsel ist längst überfällig. Holger Apfel systemunangepaßt und trotzdem längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Ich persönlich finde das alles in allem zu abgekartert aussieht. Bereits seit Monaten fahren einige Leute durch die Gegend und machen in Verbänden für Apfel mobil und versuchen durch Schlüsselpersonen ganze Landesverbände für sich zu gewinnen.
Das nach Berlin nun der Angriff beginnen sollte war klar. Dennoch tut sich die Frage auf warum Holger Apfel nun überall zu Wort kommen kann und Udo Voigt möglichst überall raus gehalten wird. Wo bleibt ein Interview mit Voigt?* Warum macht man keine öffentlichen Gegenüberstellungen, gern auch hart aber auch fair?
Beiden sollte auch mal die Frage gestellt werden ob sie, im Falle das sie bei der Wahl um den Vorsitzenden unterliegen, anschließend bereit sind mit ihren Leuten trotzdem im Parteivorstand mitzuwirken oder ob man dann wieder eine klare Verweigerungshaltung annimmt wie nach der letzten Vorstandswahl.
Ich denke das der Vorstand, egal wer nun Vorsitzender wird, auch ein gut gemischter werden sollte!
Wir jedenfalls wünschen Udo Voigt viel Erfolg – unsere Stimme hat er!
*Tja, gute Frage, als wir vor einem Jahr etwa mal angefragt haben, gab´s ´ne Absage. Also heul nicht rum, dein großer Vorsitzender hüllt sich von sich aus in Schweigen. – organisator
Trotzdem wäre ein Interview mit Voigt interessant. Man kann ja auch gerne kritische Fragen stellen, oder allgemein Fragen, wie er sich die Zukunft der NPD vorstellt. Auf das am Ende derjenige mit den besseren Ideen, Konzepten und Köpfen gewinnen möge!
Zitat Organisator:
“als wir vor einem Jahr etwa mal angefragt haben, gab´s ´ne Absage.”
Würde er doch so gerne reden wollen unser werter PV, dann hätte er sich doch mal melden können.
@Annett: Ihr habt doch nur eine Delegiertenstimme.
Tja manche haben eben Vergnügen an einer Fahrt auf der Titanic.
QED.
Ich fände es auf jeden Fall schon einmal schön, wenn die parteiinternen Sticheleien zwischen den beiden Kameraden aus Hessen und NRW (die Reihenfolge ist alphabetisch und enthält keine Wertung
) endlich aufhören würden.
Dieses öffentliche Schauspiel ist weder eines Landesvorsitzenden und Stadtrats noch eines Landeslistenkandidaten und promovierten Mediziners würdig, meine Herren…
Oh ja!!!!
Ich bin auch Thüringer. Die Mehrheit der Delegierten wird Udo wählen.
Ja. Udo Pästörs als Stellvertreter vom neuen Parteiechef Holger Apfel
Als Stellvertreter von Voigt wäre er angebracht. Diesen karrieregeilen Apfel braucht kein Kamerad.
Ach @Thüringer: Sicher hat Dein Verband nur eine Delegiertenstimme und höchstens ein Dutzend Mitglieder. Nutze sie in Deinem Sinne und glaube nicht, das Du damit etwas bewirken kannst.
Typen wie Sie lassen die NPD im Einskomma-Bereich verrotten! Wenn Sie NPDler sind dann frage ich Sie was haben SIE denn bisher vorzuweisen in der Partei? Apfel hat als erster NPD-Landesfürst eine Landtagsfraktion erfolgreich in eine zweite Legislaturperiode geführt und genau solche neidischen Typen wie Sie, die darin nur “Karrieregeilheit” sehen statt ERFOLG sind einer der Gründe warum die Partei seit Jahren stagniert!
Warum? Voigts Zeit ist abgelaufen. Er hat die alte Partei restauriert, daß ist sein Verdienst, aber jetzt ist Schluß. Es verändert sich nichts mehr, doch die Zeit bleibt nicht stehen. So wie es Apfel beschrieben hat, stelle ich mir das auch vor. Ich hoffe er kann sich durchsetzen.
Dieses Interview geht runter wie Öl.
Eigentlich ist fast alles gesagt was die NPD und ihre Rolle in der Zukunft betrifft.
Wenn sich die zukünftige Parteiführung an die Aussagen in diesem Interview hält bekommt, macht es noch mehr Spaß aktiv zu sein.
Die NPD braucht keine Angst um ihre Zukunft haben mit Leuten an der Spitze die das Tor der Zukunft aufstoßen.
Die Parteitagsdelegierten des hessischen KV in dem ich aktiv bin, werden für Holger Apfel stimmen, so wie es unser Landesvorsitzender Jörg Krebs schon weiter oben angedeutet hat.
Frei, Sozial und National….NPD voran.
man sollte endlich mit vernünftigen themen wahlkampf machen. kinderschänder will z.B. keiner. warum wird nicht endlich dazu seitens der NPD aufgerufen den volkszorn los zu treten und diese schweine aufzuknüpfen!? damit hätte man sicherlich mehr wähler als mit GAS plakaten.
Weil nicht alle so geistig minderbemittelte Parolen wie Sie lostreten, sondern sich mit dem Sachverhalt vertraut machen, bevor sie auf die Leute zugehn.
Man kann Holger Apfel nur beglückwünschen! Möge er neuer Bundesvrositzender werden.
“Wer die Herzen unser Landsleute gewinnen will, darf sie nicht verschrecken – weder durch Auftreten noch durch optisches Erscheinungsbild.”
“Nachwuchsgewinnung über qualifizierte Bildungsarbeit”
Die NPD und alle nationalen Kräfte brauchen eine Eliteförderung
Man sehe sich die FPÖ und andere an: auch dort sind “normale” Leute unterwegs. Wir wollen Vorbild sein, also müssen wir auch so aussehen – auf meinem Blog habe ich einen Verhaltens- und Sprachkodex aufgestellt, der eine erste Anleitung ist.
Ich werde in Kürze auch darstellen, wo es da in der NPD noch hapert.
Da bin ich aber gespant, wie immer.
@Vox Populi: Da warte ich schon drauf! Wenn es so fundiert ist wie Ihre bisherigen Gedanken zur Lage der NPD, dann bleibt nur zu hoffen, daß es möglichst viele Delegierte zum Parteitag auch lesen und beherzigen!
So etwas dar zu stellen sind Sie natürlich der berufene Mann vox populi.
Wann sind Sie denn Mitglied bei uns geworden die Elite zu fördern?
Übrigens hat ein noch so modernes Bild nicht geholfen 100.000 Stimmen in einem mitteldeutschen Land ohne Konkurrenz zu verlieren.
Da nimmt sich ein Verlust von 4000 Stimmen in einer weitgehend multi-kulti geprägten westdeutschen Metropole wie Berlin doch geradezu paradiesisch aus.
Das Problem sind keine Plakate oder Filme, das Problem sind auch keine Personen, die die Masse der Wähler nicht kennt, sondern das Problem ist ein untergehendes Volk, das jeden Selbstbehauptungswillen verloren hat und nicht mehr bereit ist sich seiner schrecklichen Zukunft entgegen zu stemmen.
Dass Holger Apfel meint in dieser Lage das Ruder in die Hand nehmen zu müssen, ist sein gutes Recht und wir Delegierten werden ihm bestimmt aufmerksam zu hören und uns dann entscheiden.
Vielleicht kann ich Sie, vox populi, ja auf dem BPT als neuen Kameraden begrüßen, der aktiv mitgestalten will.
Ansonsten freue ich mich auf Ihre tief schürfenden Beiträge, die ich immer gerne lese.
Ohne Konkurrenz? Schwachsinn. Tatsache ist, daß in Sachsen gleich vier rechte Gruppen antraten: Die Republikaner, die Sächsische Volkspartei, die Freiheitliche Partei Deutschlands und die Deutsch-Soziale Union. Gerade Rep und DSU wurden von der Presse dabei erheblich gefördert.
Die in Sachsen angetretenen Splittergrüppchen sind doch nicht mit den stark aufgetretenen Islamhassern PRO und Die Freiheit zu vergleichen. Höchstens mit den Deutschen Konservativen in Berlin, die niemanden interessieren.
Wenn Sie schon nicht unter Ihrem Namen schreiben können oder wollen, dann legen Sie sich ein angemessenes Pseudonym zu. Ihres ist anmaßend.
Wenn die NPD ( leider verbrauchter Name ) sich so verhält, wie Holger Apfel wohl aus Überzeugung spricht,dann hat sie eine Zukunft.
Nicht alles Traditionelle ist gleichzeitig verbraucht. Wenn man den alten Rost mit einer scharfen Bürste runter kratzt, glänzt die Partei wie neu.
“So wie es Apfel beschrieben hat, stelle ich mir das auch vor”
Und so, Berti Stein, war die NPD in den Anfangsjahren im Grundsätzlichen auch.
Sie war, wenn ich mich nicht irre, eher national-liberaler Ausrichtung.
Als Außenstehender erlaube ich mir folgende Anmerkung:
Udo Voigt hat ohne jeden Zweifel große Verdienste, was den Erhalt und das Überleben der NPD betrifft. Er rettete diese Partei vor Herrn Deckert, der aus ihr einen reinen NS-Nostalgieclub ohne politischen Anspruch machen wollte.
Und dennoch: Auch der beste Fußballtrainer, um ein Beispiel aus unserem Lieblingssport zu nennen, zeigt irgendwann Verschleißerscheinungen. Wenn ich z.B. den Wahlspot für Berlin aus dem Jahre 2006 anschaue (einer der besten Spots, den ich jemals von irgendeiner Partei gesehen habe) und ihn mit dem Spot 2011 vergleiche: Da liegen Welten dazwischen. MaW: Udo Voigt bewegt nichts mehr, er verwaltet nur noch.
Also müsste die NPD einem Holger Apfel oder Udo Pastörs eine Chance geben. Diese garantieren sicher keinen Erfolg, aber vielleicht beschreiten sie neue Wege, die erfolgversprechender sind. Die ausgelatschten jedenfalls führen nicht weiter, sondern verlaufen im Sand.
Sehr richtig, keiner muß Wunder. erwarten, wenn Apfel und Pastörs die Führung übernehmen. Vieles. Eine tiefgreifende Veränderung benötigt Zeit und muß erst greifen, bevor sie zu wirken beginnt. Aber es ist der Versuch wert.
Apfel ist der richtige Mann!
Er ist kein Fini und auch kein Molau.
Rechtspopulisten wie Pro, Rep, Freiheit etc. werden in der BRD keine Zukunft haben. Die NPD hat sich in Mitteldeutschland fest in der Fläche verankert. Es gibt keine andere nationalistische Kraft in Deutschland.
NPD voran!
Zitat “Er rettete diese Partei vor Herrn Deckert, der aus ihr einen reinen NS-Nostalgieclub ohne politischen Anspruch machen wollte.
Man muß kein Anhänger Deckerts sein – und das bin ich beileibe nicht – um klarzustellen, daß es die NPD ohne ihn nicht mehr geben würde. Nachdem die Mußgnug-Seetzen-Schützinger-Bande die NPD auflösen wollte, war es Deckert, der die NPD vor dem Untergang rettete. Die Tatsache, daß die NPD nicht aus dem Gefängnis geführt werden kann, hat dann Voigt zum Vorsitzenden gemacht. Aber spätestens seit Kemna ist Voigts Zeit abgelaufen. Voigt hätte dies seinerzeit zum Wohle der NPD erkennen und reagieren müssen. Die Tatsache, daß er sich seitdem beharrlich wehrt, den Posten des Bundesvorsitzenden freizugeben, spricht nicht für Voigt. Sein Aus als Parteivorsitzender ist natürlich auch sein finanzielles Aus. Aber, darauf kann man wohl kaum Rücksicht nehmen.
” Sein Aus als Parteivorsitzender ist natürlich auch sein finanzielles Aus. Aber, darauf kann man wohl kaum Rücksicht nehmen.”
Das kann ich nicht sicher beurteilen. Allerdings sehe ich es als ein zusätzliches Problem der NPD, dass so exponierte NPD – Funktionäre im Gegensatz zu den Funktionären anderer Parteien dann nicht einfach irgendwo in der Wirtschaft unterkommen, sondern wirklich verbrannt sind, dass es sehr schwierig sein wird, überhaupt wieder einen Job zu bekommen.
Deshalb darf es deshalb sicher keine Erbhöfe geben, aber es kann auch nicht im Interesse unserer Partei liegen, dass diejenigen, die sich jahrzehntelang an herausragender Stelle eingesetzt haben, einfach fallengelassen werden, nach dem Motto “der Mohr hat seine Schuldigkeit getan – dre Mohr kann gehen”. So eine Einstellung widerspricht auch den sozialpolitischen Grundsätzen der Partei. Auch wenn der nächste Parteivorsitzende Holger Apfel oder eine andere Person sein sollte und nicht mehr Udo Voigt, so gehört Udo Voigt sicher zu den Aktivposten, die der Partei weiter an exponierter Stelle helfen können. Und die Wahl ist ja auch noch nicht gelaufen. Reformen und Veränderungen wurden auch unter Udo Voigt angestossen und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten auch umgesetzt.
Was die Aussendarstellung der Partei betrifft, so möchte ich einwenden, dass selbst Parteien, die sich ständig von den “Nazis” distanzieren, ebenfalls als “Nazis” oder “Rechtsradikale” in den Medien dargestellt werden – das hört erst dann auf, wenn man sich so weit verbogen hat, dass man überflüssig ist (siehe Reps).
Aber ich gebe zu, dass Sie in Ihrer Einschätzung einen Punkt angesprochen haben, der bisher für alle “rechte” Parteien bisher ein großes Problem darstellte und freiwillige Rücktritte deutlich erschwerte und schlimmstenfalls zu Austritten und Spaltungsversuchen führte. Hier darf ich nur an den Fall Andreas Molau erinnern.
Natürlich ist es für eine finanziell klamme Partei nicht möglich, eine eigene Sozialkasse aufzubauen. Andererseits sind wir nicht (und wollen es auch nicht sein)eine Partei, in der nur Menschen Posten übernehmen können oder sollen, die finanziell abgesichert sind. Hier bestünde die Gefahr, dass die NPD wieder zu einer Altherrenpartei der 60iger Jahre werden würde.
Ich hoffe einfach, dass es im Vorfeld des Parteitages vernünftige Einigungsvorschläge gibt, die die Mehrheit der Delegierten mittragen können.
Aus menschlicher Sicht ist das alles richtg. Aber man muß gegenhalten, daß jeder Funktionär weiß, worauf er sich einläßt. Das gilt umso mehr für Funktionäre, die bei der NPD in Lohn und Brot stehen. Das ist übrigens auch ein Grund, warum ich immer dagegen war, daß junge Menschen mit 16 oder 17 Jahren für die JN oder auch NPD ziellos verheizt werden. Das denen klarzumachen muß von Seiten der Führung passieren.
Hallo george,
Ihre Meinung zu G.Deckert teile ich.
“Nachdem die Mußgnug-Seetzen-Schützinger-Bande die NPD auflösen wollte…”
die haben die zeichen der zeit erkannt. voigt hat die npd zwar wieder reaktiviert, aber mit einem kurs, der niemals erfolg bringen konnte, nur die üblichen teilerfolge. somit ist er und die ihn unterstützenden für 20 verlorene jahre verantwortlich.
Der Diebstahl von Büroausstattung, die nachträgliche Abrechnung von Auslagen mit einhergehender Plünderung der finanzieller Reserven, die Mitnahme der Mitgliederkartei und die Gründung einer seltsamen Vereinigung mit dem Namen “Allianz” sind erkannten Zeichen der Zeit? Also bitte, für soetwas wird man in anderen Ländern mit Fackeln aus dem Dorf gejagd.
… Und dann ein paar Jahren später mit dem inzwischen in “Liga” umbenannten Verein bei der NPD anklingeln, um nach einem Bündnis zu fragen, getreu dem Motto “alle Rechte an einem Tisch”. Aber inzwischen sind ja einige Herrschaften wieder bei der NPD, obwohl lt. Parteitagsbeschluß eine Aufnahme dieser Personen nie wieder stattfinden sollte. Das ist übrigens auch ein von Udo Voigt eingefädelter Akt gewesen. Das Herr Eigenfeld auf dem Begräbnis eines dieser Herren sprach und was er alles so sagte, vergessen wir mal wohlwollend.
Ich bin auch für Apfel und seine Liste
Als nicht NPDler hoffe ich auch, daß die Apfel-Pastörs-Gruppe alsbald das Ruder übernimmt…
Wenn die jetzige NPD sich dann erfolgreich ins Positive wandeln kann, werden weit mehr Leute darüber nachdenken, sich das Parteibuch zu holen… Die paar Sekten-NS-Hinterzimmerer, die außer alter Schriften zu rezipieren keinerlei politische Konzepte vorweisen können, die im Zuge einer Moderniesierung austreten werden, wird man verkraften können. Die obskuren Subkulturen können sie dann gleich mitnehmen.
Komm an Bord, was hält Dich auf?
Mich zum Beispiel Herr Voigt. Wenn die NPD endlich einen anderen Kurs setzt mit einem neuen Kapitän werde ich zu denen gehören, die das anerkennen und dazu kommen.
Das Interview ist das beste was ich über die Zukunft der NPD jemals gehört habe.
Es freut mich außerordentlich und macht richtig Mut und Zuversicht für die Zukunft.
Ich hoffe und wünsche es Holger Apfel sehr das er seine Ziele und Vorhaben umsetzen und all die Pläne zur Umgestaltung realisieren kann.
Was für Welten liegen doch zwischen dem autistischen Foto von Voigt auf dem Motorrad und dem überaus sympathischen Familienfoto von Apfel, bei mir jedenfalls, aber vielleicht bin ich ja nicht “Zielgruppe”…
Ich kann der NPD nur immer wieder empfehlen, von ihrem Erzfeind, der Linken, zu lernen und sich medial zu verpuppen: aus der häßlichen SED wurde die attraktive Linke (jedenfalls für einen großen Teil der Wähler). Ist es denn für Euch so schwer, optisch und zielsetzungsmäßig bürgerlich daher zu kommen, ohne Eure Grundsätze zu verlieren?
Wenn Ihr das nicht schafft, werdet Ihr ewig vor Euch hin splittern, Dresner und Schweriner Landtag hin oder her, dann liegts an der Uckermark oder an der sächsischen Schweiz.
Und wenn ich mein “ceterum censeo” ewig abspielen müßte, 1,5 Millionen Sarrazin – Bücher wurden verkauft und daraus kann meine keine Wähler machen?
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Hallo Westphal,
Sie haben aber schon mitbekommen, dass “linke”Gedanken in den Medien generell goutiert und unterstützt werden, während Nationales immer als “I gitt, bah pfui” beschimpft wird.
Das können wir überhaupt nicht beeinflussen.
Die einzige Chance wäre, dass sich ein Durchblicker wie Westphal engagieren würde.
Sollten Sie, wie der Namen es andeutet, in Westfalen wohnen, würde ich Ihnen als Könner meinen bescheidenen Posten gerne sofort als Sprungbrett zu einer berauschenden Karriere zur Verfügung stellen.
Sie müssten dann nur noch akzeptieren gesellschaftlich geächtet zu werden und im persönlichen und beruflichen Umfeld Probleme zu bekommen.
Wie sagt doch die Antifa so nett” Nazi sein, heißt Probleme zu bekommen”.
Nazi wird dabei durch linksradikalen Pöbel definiert.
“Sie müssten dann nur noch akzeptieren gesellschaftlich geächtet zu werden und im persönlichen und beruflichen Umfeld Probleme zu bekommen.”
Nein, das stimmt doch alles nicht. Sie müssten nur ein Familienfoto – genauso abgelichtet wie Apfel dies gemacht hat, der WAZ anbieten und schon wären Sie der sympathische, bürgerliche NPD-Mann und alle hätten Sie lieb. Sie sehen das doch jetzt bei der Piratenpartei. Die haben nur deshalb die 9,1 % erhalten, weil die so sympathisch und bürgerlich aussehen.
Stimmt nicht so ganz Lieselotte. Ich kann sogar mit noch mehr netten Kindern dienen, die inzwischen etwas älter geworden sind und die alle den selben Vater und die selbe Mutter haben, allerdings nützt das nur recht wenig in der Auseinandersetzung.
Leider bin eben kein Pirat, dann könnten wir uns allgemeinen Wohlwollens erfreuen.
So bleibt es höchstens bei einem…wie Sie sind NPD Mann, das können wir uns gar nicht vorstellen.
Sie haben Recht, Ihre Kinder und vor allen Dingen die Mutter sind wirklich netter als die von……
Der Wechsel an der Spitze ist (über-)fällig!
Apfel ist auch kein umstrittener Quereinsteiger, wie Molau es war, sondern in und mit der Partei groß geworden. Er hätte auch das Zeugs, sich notfalls von dem Reenectmentverein zu trennen, der dem Vorankommen der Partei und der Erdung im Hier und Jetzt schon mal im Wege steht.
EIN Mitgliedsbeitrag von einer ungeeigneten Person kann sich die Partei nicht (mehr) leisten!
Der Wahlkampf in Berlin hat wieder einmal gezeigt, daß Voigt kein Pastörs ist und einem Apfel erst garnicht das Wasser reichen kann!
Mit einer solch verjüngten Partei unter Apfel klappts auch im Westen!
Schließlich darf man nicht Kohl kritisieren und selber Pattex heißen und eine Partei kann bei der Jugend nicht landen, wenn die Führung der Generation Merkel angehört! Da kann einer – als Älterer – eher 90 sein, aber nicht Mitte 50!
Die größten Wahlverlierer Apfel und Franz im neuen Vorstand.
Es ist bezeichnend, daß Typen wie Sie Voigt weiter unterstützen.
Der allergrößte Wahlverlierer sitzt doch bereits im Parteivorstand und heißt: Claus Cremer. 0,7 % zur letzten Wahl in NRW.
Mit Voigt und Meenen wäre die NPD sang- und klanglos aus dem sächsischen Landtag geflogen.
Thüringer
Jaja, zieh Dich mal weiter an den Ergebnissen aus der Zeit der Hartz-IV-Massenproteste hoch. Tatsache ist, daß die NPD in Sachsen unter Apfels Führung den Wiedereinzug in einen LANDTAG in Fraktionsstärke geschafft hat (übrigens gegen die Konkurrenz von gleich vier pseudorechten Parteien). Voigts hat trotz Zugriffs auf den Berliner Apparat nicht nur zur Landtagswahl abgespeckt, er hat auch bei den BEZIRKSWAHLEN überall den entscheidenden Fraktionsstatus verloren – selbst in seinem eigenen Schwerpunktkreis Treptow-Köpenick!
“Ganz im Gegenteil! Wir leben doch nicht hinterm Mond. Wir stehen auch nicht für Autarkie.”
Heißt das, daß die NPD die Forderung nach Teil-Autarkie aufgibt? Das wäre sehr bedauerlich denn die schrumpfenden Rohstoffreserven der Erde werden genau das wieder zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor machen.
Wir müssen Teilautark werden, es geht nicht anders. Apfel meint sicher, daß er sich nicht abschotten wird. Das finde ich vernünftig.
Das hoffe ich auch und das wäre vernünftig.
das interview zeigt deutlich die grenzen von apfel auf. braver, phantasieloser parteisoldat.
in 5 jahren werden die gleichen nasen hier “apfel hat seine verdienste, aber jetzt muß er in rente” krakeelen.
Ich bin mächtig gespannt auf Ihre fantasievollen Vorschläge zur Reform der NPD. Anonym im Netz rumschwätzen kann nämlich jeder!
Wenn Apfel wirklich um sein persönliches Wohlergehen bedacht wäre, wie Du mit Deinem Vorwurf “karrieregeil” unterstellst, bräuchte er sich doch nur zurückzulehnen und seine Abgeordnetendiäten zu kassieren. Schon mal daran gedacht, daß es ihm mit seiner Kandidatur darum geht, Verantwortung zu übernehmen, um (gemeinsam mit anderen Kameraden) den Karren aus dem Dreck zu ziehen? Und seien wir doch mal ehrlich: Was ist denn bitteschön daran “karrieregeil”, die Führung einer heterogenen Partei wie der NPD in ihrer jetzigen Verfassung übernehmen zu wollen? Eine Partei, über die das Damoklesschwert einer 2,5 Mio.-Strafzahlung schwebt. Eine Partei, die sich (mit Ausnahme des Wiedereinzugs in MV) bei Wahlen in diesem Jahr nur Ohrfeigen eingefangen hat? Vergnügungssteuerpflichtig ist diese Aufgabe nun wirklich nicht.
Erfreulicherweise scheint es auch Thüringer zu geben die nachdenken können. Danke sehr.
Nun aber mal halblang. Weder ein Pastörs noch ein Apfel hätten es aus finanziellen Gründen nötig, sich für den Posten des Parteivorsitzenden zu bewerben. Pastörs, weil er ein vermögender Mann ist, und Apfel, weil er ein Fraktionsvorsitzendengehalt bezieht. Einzig und allein bei Udo Voigt ist es doch so, dass er auf das Partei-Gehalt angewiesen ist, zumal er das Renteneintrittsalter noch nicht erreicht hat.
Ich kann mir übrigens kaum vorstellen, dass Apfel ein Partei-Gehalt haben möchte, wenn er Parteivorsitzender wird.
Insofern wäre ein Wechsel nicht nur politisch-inhaltlich sinnvoll, sondern würde auch die Parteikasse entlasten.
Vollkommen richtig. Wer ernsthaft glaubt das jemand aus FINANZIELLEN Gründen Vorsitzender einer Partei werden will die von Staats wegen verfolgt wird scheint wenig Realitätssinn zu besitzen.
Oder böswillige Verleumdung zu betreiben.
Mir fällt da spontan einer ein. Von dem weiß man das genau. Aber die DVU steht hier ja nicht zur Debatte.
Wäre ich Verschwörungstheoretiker würde ich vermuten daß vor allem VS-nahe Kräfte Stimmung gegen Apfel und für Voigt machen um einen erfolgreicheren Kurs der NPD zu verhindern.
Bingo! Und dann liest man hier von manchen Voigtianern und zugleich eingeschworenen Parteisoldaten, daß man als Kritiker doch gefälligst in die Partei eintreten könne, um etwas zu “verändern”. Wenn dieses Theater nicht so verdammt traurig wäre, würde ich mich den ganzen Tag lachend auf dem Boden rollen.
“Wir haben jetzt eine gewisse Bereinigung der Situation: Die DVU ist mit der NPD verschmolzen.”
Da scheint Apfel nicht auf dem neuesten Stand zu sein. Laut Urteil im Eilverfahren des Landgerichts München ist die Verschmelzung untersagt worden. Und im Hauptsacheverfahren wird es wohl noch mal bestätigt werden, da die NPD (Faust, ect.) keine entscheidenen neue Argumente gebracht haben.
Oh Gott jetzt kommen wieder diese Witzblattfiguren von der Geister-Möchtegern-DVU.
Man kann Ihresgleichen wirklich nur abgrundtief verachten denn nur geistige Kretins oder politische Uboote des VS o.ä. können ein Interesse daran haben, daß diese Leiche weiter ihr Untotendasein führt.
Wie hoffnungslos dumm muss man sein um zu glauben, daß es irgendeinen Sinn macht diese Partei künstlich am Leben zu erhalten?
Auch ich bin Thüringer und kann sagen, dass hier strukturell mit Verankerung vielerorts nicht viel bis gar nichts, ja sogar ins negative passiert. Wenn Apfel/Pastörs die “Führung” übernehmen werde auch ich eintreten und versuchen Leute mitzureißen. Denn die letzten Jahrzehnte haben es ja gezeigt, nur Rückschritt wegen (heutzutage) unsinnigen und nicht ankommenden Auswürfen der Partei, bisher habe ich aus Erfahrung nicht mitgemacht und mir den Arsch aufgerissen weil es einfach durch “dumme Hirnis” wieder kapuut gemacht wurde und Voigt die Kleingeister gewähren lässt. Neuerung muß her. Und wenn wir dereinst was zu sagen hätten, zeigen wir was wir von dieser Demokratie halten, nämlich Parteienverbot für die Volksverräter die gegen die eigenen Leute sind, hin zum nationalen Sozialismus – auch im wahren Ostdeutschland! Für ein Europa der friedfertigen Vaterländer!
Die Lösung wäre natürlich, den NPD-Vorsitz auf Lebenszeit zu vergeben. Möglichst noch mit so einer Art Iffland-Ring testamentarisch vermachbar. Dann bleibt Udo wenigstens Vorsitzender und Holger wird es nie werden.
Man muß das alles ganz nüchtern betrachten, alle drei Protagonisten haben große Verdienste und gleichzeitig schwerwiegende Defizite (klammern wir mal die leidliche VS-Problematik hier aus
)
Voigt:
Retter der NPD in den 90ern, scheinbar Initegator in der Erfolgsperiode von 2004-2006 & der Niedergangsperiode 2007-2011, rhetorisch bedauerlicherweise extrem schwach – das Berlin Ergebnis ist außerordentlich bedenklich, in Ostberlin sind entscheidende Teile de Protestwählerpotentials von “der Linken” zu den “linksliberalen” Piraten & den rechten Spaltern übergelaufen. Hier war im Nachhinein betrachtet sehr viel drin, die Plakatkampagnen waren unsäglich.
Apfel:
Außerordentlich schwaches Landtagswahlergebnis 2009. Wirkt sehr glatt und gefällig; vielleicht allzuglatt (er hat auch persönlich sehr große finanzielle Zugewinne in den letzten zehn Jahren errungen und sich phasenweise einen sehr gefälligen Duktus angeeignet, den manche als überaus “politikfähig” definieren) – er hat sich allerdings in der Periode vor 2004 große Verdienste auf verschiedenen Ebenen erworben. Er beginnt tatsächlich ein wenig zu REPseln, es schleicht sich der reformistische Zug ein
Pastörs:
Rhetorisch meines Erachtens der beste Mann im Stall, respektables Abschneiden 2011 im Allfrontenkampf gegen Storch Heinar – wirkt allerdings sehr berechnend und antichambrierend; darüberhinaus irgendwie undurchsichtig.
Was fehlt ist irgendwie eine Integrationsfigur zwischen “Sächsischem Weg” und der Parteibasis, schade daß es jemanden wie Lechsenring nicht mehr gibt, also eine Person, die aufgrund persönlicher Integrität in der Lage ist den Laden zusammenzuhalten, wenn Andrejewski anders wäre als er ist, würde ich ihn als Delegierter, der ich nicht bin, glatt wählen.
@ Steingut
sehr gute Einschätzung, kann mich dem anschließen und denke mittlerweile auch, dass keiner von den dreien für den PV geeignet ist.
Pastörs (den ich persönlich favorisiert habe) wird in MV mehr gebraucht, bzw. es sieht sonst aus, als ob wir keine Leute hätten. Von der doppelten Belastung für ihn mal ganz abgesehen.
Apfel ist uncharismatisch und zu Voigt braucht man nichts mehr zu sagen,aber was meinst du mit “wenn Andrejewski anders wäre als er ist”?
Ich halte Michael Andrejewski für einen begnadeten Redner, der mit Witz,Intelligenz und Charme agiert. Leider steht er in der zweiten Reihe, aber vielleicht erleben wir ja eine Überraschung, denn auf ihn könnte man sich vielleicht eher einigen.