Die “Unsterblichen”: Überkompensation zu Hitler?

| 31. Oktober 2011 | 93 Kommentare

Kontrastmeinung: Manche Aktivisten unter weißer Maske unterliegen einem politischen Irrtum – Gastkommentar von Kaisers Gedenken – vormals Monarchist (Teil II)

Im antiken griechischen Theater verwendeten die Schauspieler Masken, die einen Typ verkörperten. Was durch die Masken hindurch tönte, war die Person (von dem späteren lateinischen Wort personare = „hindurchtönen“). Bei den „Unsterblichen“ tönen viele noch ungelöste Probleme von Geschichte, Politik und Gerechtigkeit hindurch.

Die „Unsterblichen“ unter weißer Maske beflügeln eine offenbar unsterbliche Debatte: Wer ist Schuld an den Miss-Ständen der Gegenwart? Sind’ s womöglich gar die Institutionen der Demokratie…? Oder eher andere Faktoren? Dabei stellt sich auch die Frage, ob es sinnvolle gesellschaftliche Alternativen zur parlamentarischen Praxis gibt – ebenso, ob Gegenentwürfe denn überhaupt erforderlich wären. Wie könnte eine demokratisch vertretbare Verbindung sozialer und nationaler Politik aussehen und welche Wege führen gegebenenfalls dahin? Was sind Wurzeln von Radikalismus in Losungen, und woher kommt moderne NS-Nostalgie? 

Sie bezeichnen sich als „die Unsterblichen“ – ihren Worten zu Folge „junge Deutsche, die sich bundesweit auf öffentlichen Plätzen zusammenfinden“, um auf das – wie sie sagen – „Schandwerk der Demokraten“ aufmerksam zu machen. In dem sächsischen 41000-Einwohner-Ort Bautzen fand eine der ersten eindrucksvollen Aktionen statt – ein Fackelzug, bei dem fast alle Teilnehmer weiße Masken trugen. Denjenigen, die von ihnen geschmäht als „Demokraten“ bezeichnet wurden, lasten sie den „Tod des deutschen Volkes“ an. Sachlich richtig wird darauf verwiesen, dass ein autochthones deutsches Paar gegenwärtig im Durchschnitt nur 1, 3 Kinder an Nachwuchs hat. Die Schlussfolgerung daraus: Bei jeweils einem Mann und einer Frau verringere sich auf diese Weise unser Volk von Generation zu Generation um ein Drittel.  Dabei wird in einem Film, der die Bautzener Demonstration zeigt, kein direkter Bezug zu einer konkreten politischen Richtung erkennbar. Man sieht vielmehr ein dem Fackelzug vorweg getragenes schwarzes Tuch mit weißer Aufschrift, jedes Wort plakativ mit großem Buchstaben beginnend:

„Damit Die Nachwelt Nicht Vergisst, Dass Du Deutscher Gewesen bist.“

Zwei Varianten von „national“ plus „sozialistisch“

Unterdessen haben die „Unsterblichen“ (um mal bei dem Namen der Einfachheit halber zu bleiben) eine Menge teils kontroverser Diskussion in Gang gebracht. Ihr Erkennungszeichen bilden die  weißen Theatermasken, die bei Aktionen auch anderenorts getragen werden. Es knüpften sich mit diesem Erscheinungsbild beispielsweise Kampagnen in Potsdam und Ludwigshafen, Stolpen und inzwischen auch Karlsruhe an, die jeweils eigene Aspekte an Gesprächsstoff hervorbrachten – Themen, die unsere Gesellschaft grundlegend betreffen: das Wesen von Demokratie, auch die eines möglichen nationalen Sozialismus neuer Prägung, ebenso wie jene von Vergangenheitsbewältigung sowie von Verhaltensstilen in der nationalen Debatte.

In Ludwigshafen skandierten Aktionsteilnehmer mit weißer Maske zu dem politisch geschickt gewählten Motto „EU abschalten“  unter anderem: „Nationale Sozialisten – Wir sind die Rechten“.  Von daher bestand bei dieser Aktion eine eindeutige weltanschauliche Selbstzuordnung. Weismaskierte in Potsdam brachten, wie im ersten Teil dieses Gastbeitrags erwähnt, auf ihrer Internet-Seite ein Gedenken an Horst Wessel, der den Text zur Parteihymne der NSDAP geschrieben hatte.

Hitler ist überall

Gegenwärtig lässt sich bei der Strömung der „Unsterblichen“ bereits ein relevanter Trend zu Ideen eines nationalen Sozialismus unterschiedlicher Provenienz erkennen. Sind die einen offenbar mehr Traditionen der historisch seinerzeit an der Macht befindlichen NS-Bewegung zugeneigt, halten’ s andere wohl eher mit der linken Strömung, die sich geschichtlich auf Gregor Strasser bezieht und die gerade das damalige System Hitlers  entschieden ablehnt.

Aber warum wird von einigen überhaupt auf den seinerzeit an der Macht befindlichen Nationalsozialismus zurückgegriffen? Und schließlich die Frage, wie immun die Unsterblichen-Bewegung gegenüber klassischen NS-Parolen künftig in ihrer Breite sein wird.

Was Verklärung brauner Macht Anziehung verleiht 

Sehen wir es so: Bis heute machen alle möglichen Leute auf der Zeitspur beim Dritten Reich Halt, als hätte es ein „Davor“ bei uns niemals gegeben. Es gibt Konditionierungsreflexe, die dafür sorgen, dass – ob dagegen oder dafür – bei allen möglichen politischen Themen Betrachtungen zur Zeit  zwischen 1933 und 1945 ins Spiel kommen. Das ist dann sozusagen auch der letzte Abschnitt vor dem bedenklichen Einfluss der 68er auf die Gesellschaft Die Hitler-Ära springt gedanklich immer wieder aus der Kiste. Schuld daran haben vor allem die Massenmedien, die uns nahezu Woche für Woche die NS-Zeit zeigen, um ein Schuldgefühl bei den Deutschen aufrecht zu erhalten. Indirekt dürfte diese Art von Propaganda  allerdings für jugendlichen Nachwuchs in Richtung neu aufgelegter NS-Ideologie sorgen.

Was Menschen stets und ständig gezeigt wird, und seien es ausgerechnet Fehler, die man vermeiden soll, erfährt durch die Kraft der Bilder vielfach ungewollt eine Verinnerlichung mit umgekehrtem Vorzeichen – sagt jedenfalls die Lernpsychologie. Die Erfahrung dürfte das bestätigen. Es tritt also mit einiger Wahrscheinlichkeit bei einem empfänglichen Teil von Menschen genau  das Gegenteil dessen ein, was die Volkserziehungs-Historiker und Filmemacher bzw. Redakteure beabsichtigen.  Heutiges NS-Gedankengut in klassischer Richtung speist sich aber auch noch aus einer anderen mentalen Quelle. Es ist ein tief sitzendes Trauma des verlorenen zweiten Weltkriegs – eine deutsche Wunde an sich.

Letztlich doch auf gleicher Wellenlänge – Antifa und NS-Nostalgiker

Die Kollektivpsyche scheint aufarbeiten zu wollen, dass die Nation auch noch mit belastenden Vorgängen einer Schuldthematik in Verbindung gebracht wird. Und trotz mancher Geschichtsverzerrung wird ein beträchtlicher Teil sich auch wirklich – so wie immer wieder thematisiert – zugetragen haben, siehe Kriegsverbrechen und ähnliche Themen. In der Hinsicht spielt für das unbewusste kollektive Selbstbild kaum eine Rolle, dass die Briten in Südafrika für die Widerstand leistenden Buren die ersten KZs erfunden hatten und dass etwa Stalin einer der größten Massenmörder seiner Zeit war. Trauer und Scham darüber, dass auch durch deutsche Hand Verbrechen geschahen, nagen innerlich bis heute am Selbstverständnis der Nation. So kommt es zu dem, was die Psychoanalyse eine Überkompensation von seelischer Schuldfixierung nennen würde. Ein Weg: Man entdeckt geradezu manisch hinter jeder Wegecke „braune Gefahr“. Oder der andere: Man dreht die Dinge innerlich um und idealisiert ohne jede Kritik eine Zeit, die als belastender Schatten empfunden wird. Will heißen: Die Psyche entwickelt generell eine zwanghafte Beschäftigung mit einer als problematisch empfundenen Vergangenheit. Die einen machen das in Richtung „Antifa“, die anderen durch Heroisierung des Dritten Reichs – eigentlich steckt aber das identische Muster dahinter. „Antifas“ und „echte Neo-Nazis“ sind demnach strukturelle Geschwister.

Radikale Worte: Kollektive Ventilfunktion

Stalin war auch nicht ohne!

In Bezug auf Demokratie verneinende Spontan-Gruppen im nationalen Lager gilt sodann auch jenseits von Hitler-Nostalgie (es gibt bei ihnen wie erwähnt durchaus Unterschiede) noch etwas anderes: Man kennt aus der Sozialforschung das Prinzip, dass Jugendliche in ihren „Unter-sich-Gruppierungen“ (engl. „Peergroups“) das ausagieren, was Erwachsene bzw. Ältere sich nicht trauen. Sie tun es gleichsam stellvertretend für die Elterngeneration. Und das sollte man in unserer Diskussion nicht einmal in erster Linie auf ältere Rechte beziehen, sondern auf die Gesellschaft insgesamt. Es mag sich wiederum provozierend anhören, aber es könnte etwas dran sein: Dass nämlich ein Teil der „Unsterblichen“-Bewegung (mit radikalen Parolen wie verallgemeinernd Demokratie abzulehnen) auch unbewusste und tief verdrängte seelische Anteile für die Gutmenschen ausdrückt, stellvertretend deren Frust offen ausspricht.

Dergleichen kommt dann so vehement und unter Umständen auch schon mal undifferenziert heraus, gerade weil viele gedanklichen Inhalte von dem größten Teil der sich demokratisch begreifenden Gesellschaft seelisch verdrängt werden, insbesondere was die Masseneinwanderung betrifft. Wenn dann noch unmittelbarer sozialer Sprengstoff aus eigenem Erleben vorhanden ist, gewinnen Tendenzen zu radikaleren Ausdrucksformen so etwas wie Naturgesetzlichkeit. Je weiter  soziale Situationen sich zuspitzen, desto virulenter könnte auch die Ansteckungsgefahr dafür werden, dass Jugendliche sich typisch braun gefärbter Ideologie öffnen und dabei die Protestform unter weißer Maske übernehmen, weil sie bislang so erfolgreich ist.

In Teil I dieses Gastbeitrags brachte ein Diskussionsteilnehmer zudem eine interessante These. Unter dem Internet-Namen „landvolk“ wurde unter anderem folgende Einschätzung bezüglich vor allem traditionell nationalsozialistisch eingefärbter Nostalgie abgegeben:

„… Daraus folgt, daß der NS – trotz seines Verfallsdatums – den anderen Nationalismen in ikonischer und ästhetischer Hinsicht um Längen voraus ist. Hier könnte der Hund begraben liegen. Hakenkreuz und Parteifolklore als Bindeglied …“

Da dürfte einiges dran sein. Könnte andererseits die Idee der „weißen Masken“ Rechten jetzt einen Schub in Richtung neuer Ästhetik geben,  und zwar spektrumsübergreifend? Wohl kaum? Es kann deshalb nicht funktionieren, weil das Auftreten inzwischen recht eindeutig definiert ist. Das beinhaltet: Alle diejenigen, die den Weg der parlamentarischen Demokratie (durch die Institutionen wie weiland die 68er) gehen wollen, werden sich – um es einmal mild zu umschreiben – wenig willkommen fühlen. Deswegen, weil ja von Weißmaskierten an einigen Orten jedenfalls betont wird, „Demokraten“ würden die Wurzel allen Übels bilden. Gleichwohl stoßen Ideen wieder neue Ideen an. Oder anders gesagt: Kreative Prozesse verselbständigen sich oftmals und erzeugen wiederum Neues. Es entstehen gesellschaftliche Katalysatorwirkungen, und das ist vielleicht ein Verdienst der „Unsterblichen“ – sie stoßen etwas an, sie bewegen Diskussionen, rütteln zunächst einmal auf. Als Nationalliberaler bzw. demokratisch-national Denkender muss man sich wohl auch selbstkritisch vor Augen halten, dass aus dem eigenen bürgerlichen Denken heraus innere Barrieren vorhanden sein mögen, nächtens selbst ähnlich rahmensprengende  Aktionen durchzuführen, wie von den Weißmasken initiiert werden.

Nationaler Sozialismus „mit menschlichem Gesicht“

das deutsche Trauma

Immerhin wurden durch die Unsterblichen-Diskussion auch schon interessante Debatten in Gang gebracht, zum Beispiel in dem Blog „Metapolitika“  mit den von „niekisch“ angestoßenen Diskussionsrunden „Der „Nazi-Monarchist“ I und „Nazi-Monarchist“ II (ein wirklich ungewöhnlicher Titel). Allerdings war „Nazi-Monarchist“ nicht ernst gemeint, sondern eine journalistisch genutzte Themenzuspitzung. Ein wichtiges Ergebnis der Auseinandersetzung in dem Diskussionsstrang war ein Kriterienkatalog, was ein nationaler Sozialismus mit „menschlichem“ – oder demokratischen – „Antlitz“ nicht beinhalten dürfe.  Als Beispiele seien genannt: Kein Rassendünkel einer „arischen Herrenrasse“, kein Absolutheitsanspruch der Weltanschauung, auch das Führerprinzip vermeiden, und es gelte so etwas wie einen „demokratischen Geist“ zu entwickeln. Besonders wichtig obendrein: Ausschluss des Gedankens, die Volksgemeinschaft gehe vor Einzelpersönlichkeit, nach dem Motto: „Du bist nichts, dein Volk ist alles.“ Was bedeutet das in der Konsequenz? „Niekisch“ schrieb  in einer ersten Fassung seines Kriterienkatalogs ergänzend: „Wir stellen entgegen: „Du bist nicht viel ohne dein Volk, Dein Volk ist nicht viel ohne Dich.“

In der gegenwärtigen „Scheindemokratie“ (Begriff von niekisch an anderer Stelle) ist die Individualabsicht tatsächlich überproportioniert, Einzel- und Gruppenegoismen feiern fröhlich Urständ. Doch in Systemen wie dem historischen Nationalsozialismus gibt es dagegen einen erdrückenden Zwang zur Unterordnung sowie zur Verleugnung des Individuellen. Daraus kann allzu schnell die Tendenz entstehen, dass Gesellschaft zur stumpfen, willenlosen Masse wird. So etwas ist auf Dauer weder besonders erfolgreich, noch gewährt es lebenswerte Verwirklichungsspielräume. Der Mittelweg ist für eine nationale Zukunft – unter welchem Vorzeichen auch immer – entscheidend: Niemand sollte sich öffentlich exzessiv auf Kosten der Gemeinschaft ausleben. Der Besitz von Kapital muss zudem eindeutig sozial, ebenso wie national und ökologisch verpflichtet werden.

Wählen können, was Dasein lebenswert macht

Raffaels Gemälde der Philosophenschule mit Platon, Sokrates und Aristoteles- symbolisch für Platons „Politeia“, der Frage nach dem idealen Staat. An der Spitze des Staatswesens sollten nach Platon besitzlose Philosophenkönige stehen. Oft wird am Konzept eines idealen Staates aber eine Gefahr für totalitäre Auffassungen kritisiert. Tatsächlich hängt jede Gesellschaftsordnung – egal welche – vom Bewusstsein ganz normaler Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen ab.

Umgekehrt sind die typischen bürgerlichen Freiheiten zu gewährleisten: Meinungsfreiheit und Freiheit der Informationsbeschaffung, Versammlungsfreiheit und Freiheit des Lebensstils (es darf keine als „undeutsch“ geltenden Haarschnitte oder Moderichtungen geben). Ebenso wichtig: Freiheit der sexuellen Orientierung im Sinne von Hetero- oder Homosexualität bzw. je nach Einstellung Sexualität in partnerschaftliche Bindung oder Neigung zur Promiskuität. Hinzu kommt als Grunderfordernis, um eine menschenwürdige  Gesellschaft zu organisieren, die Möglichkeit der politischen Entscheidungsteilhabe, vorzugsweise im parlamentarischen Sinne oder – sei es im korporativen Verständnis – über zusätzliche Ständevertretungen. Dabei gilt: Der Parlamentarismus in seiner gegenwärtigen Ausprägung mag manche Nachteile haben, was zur Demokratieablehnung seitens der Unsterblichen-Bewegung erheblich mit beigetragen haben wird – Parteienegoismus, hemmungsloses Streben nach Machterhalt einer politischen Klasse, Lobby-Herrschaft usw. All diese Merkmale haben aber nicht grundlegend und notwendig mit dem Prinzip parlamentarischer Demokratie zu tun. Sie sind vielmehr Symptome von Einflüssen internationaler Macht- und Wirtschaftseliten sowie ihrer hiesigen Statthalter auf das parlamentarische System.

Wie im ersten Teil des Beitrags angeschnitten, sei noch einmal erwähnt, dass Kombinationen von Parlamentarismus und korporativ organisierten Entscheidungsstrukturen doch eigentlich vorstellbar sein dürften, zumindest erörterungsfähig. Das Wichtige ist, wenn man Visionen neuer Gesellschaftsentwürfe vor Augen hat, dass die ständige Kontrolle von Macht auf jeden Fall grundlegend implementiert wird. Es stellt sich allerdings auch die Frage, ob denn Alternativen zur parlamentarischen Demokratie überhaupt notwendig sind. Die Schweiz bildet mit ihren plebiszitären Elementen ein Beispiel für eine auch heute noch in vielerlei Hinsicht intakte Demokratie, und die Weimarer Republik hatte mit einem starken Präsidenten eigentlich eine Verfassung, die entschlossenes Handeln ermöglicht hätte, wäre Deutschland von den Siegermächten des ersten Weltkriegs nicht materiell völlig ausgequetscht worden.

Weg zu neuer Ära – wohin geht er?

Reichstagsgebäude: Sind die Probleme aktueller Scheindemokratie Schwächen von Demokratie an sich oder von internationalen Strippenziehern herbeigeführt?

Die Gretchenfrage, bei der ganzen Diskussion ist natürlich jene, wie sich denn Gesellschaftsformationen mit einem patriotischen Grundverständnis (seien es solche rein parlamentarischer Natur oder solche mit Beifügungen korporativer Elemente) überhaupt verwirklichen lassen. Tatsächlich spricht einiges für die Annahme, dass sich etwas Neues nur nach großen wirtschaftlichen Umbrüche zustande kommt. Damit – so erwarten Menschen mit unterschiedlichsten Auffassungen – würden bürgerkriegsähnliche Zustände einhergehen. Der zweite Teil der Aussage wird möglicherweise aber nicht notwendig eine Voraussetzung bilden. Eventuell wird nämlich schon reichen, dass das amerikanisch-angelsächsische Hegemonialsystem weltweit endgültig kollabiert. Die bürgerkriegsähnlichen Tendenzen ließen sich – wenn es gut geht – einigermaßen minimieren. Dass es zu drastischen Auseinandersetzungen kommt, sollte sich wohl niemand wünschen. Man denke nur einmal an das Beispiel des Libanon in den 1980er Jahren – enorm viel Leid und eine enorm zerstörte Infrastruktur.

Aber auch wenn soziale Konflikte künftig vergleichsweise mild ablaufen sollten, gilt, was ein junger Ostdeutscher an seine westdeutschen Alterskollegen in einem Brief geschrieben hat: Wird ein Türke angegriffen, sind schnell 50 seiner Landsleute zur Stelle, die ihm helfen. Und umgekehrt…? Wenn ein Deutscher angegriffen wird…? In einer möglichen Situation gar, in der vorübergehend nicht nur die Wirtschaft, sondern – was hoffentlich nicht eintritt – auch öffentliche Ordnung und Sicherheit zusammenbrechen, käme es wahrscheinlich auch auf eine ganze Portion persönlichen Durchsetzungsvermögens an. Doch selbst in dem Fall wird es wiederum eine essentielle Rolle spielen, sich optimal abzustimmen, gesellschaftliche Allianzen zu bilden, Konsens mindestens über kurzfristige und mittelfristige Ziele herzustellen. Womit wir wieder bei demokratischen Prozessen wären. Es führt irgendwann kein Weg daran vorbei, wenn man sich eine lebenswerte Gesellschaft wünscht.

Quellen

 Wikipedia zur Politeia

„landvolk“ in Gastkommentar Teil I von Kaisers Gedenken/ Monarchist auf Deutschland-Echo

Dies ist ein Gastbeitrag. Folglich spiegelt dieser Beitrag nicht die Meinung von VoxPopuli wider. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass Teile des Beitrags deckungsgleich mit Auffassungen von VoxPopuli sind.

 

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Kommentare (93)

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  1. Prinz Eugen sagt:

    Die BRD bringt uns den Volkstod,das ist wahr,sonst würde man ja jedegliche Mittel dazu einsetzten,dass dies nicht passiert.

    Die BRD ist keine Demokratie,das muss allen klar sein,sie sind Scheindemokraten, unsere Politiker.
    Hier gibt es keine Meinungsfreiheit,denn wenn man eine andere Meinung besitzt, gerät man in eine Isolation.

    Daher lehne ich die Bezeichnung “Demokartie” für die BRD ab.

    Der Demokrat an sich hängt nur von Blinkwinkel des Betrachters ab.

    Wenn Nationalisten sagen:”DIE DEMOKRATEN BRINGEN UNS DEN VOLKSTOD” oder “WIR SIND KEINE DEMOKRATEN”
    heißt das,dass man die sich “Demokratie” schimpfende BRD ablehnt.

    • VoxPopuli sagt:

      Ja, lieber Prinz Eugen, so einfach ist die Sache eben nicht. Natürlich lehnt auch “Monarchist”, also der Autor des Gastbeitrags, die “Demokratie” der BRD ab.

      Darum geht es doch gar nicht!

      Es geht darum, WIE wir das VERKAUFEN. Und da geht eben auch darum, ob man den Menschen von heute die “Demokratie” an sich als etwas schlechtes verkaufen kann und sollte.

      Ich hatte ja bereits schon mal vorgeschlagen, hier etwa “BRD-Demokratie” zu sagen. Das würde die MEnschen auch dazu anregen, darüber nachzudenken, was der Unterschied zwischen “Demokratie” und “BRD” ist.

      Das Kernproblem der Unsterblichen ist doch folgendes: sie sagen nicht, was sie stattdessen setzen wollen. Denn selbst das “Führerprinzip”, was ja aus evolutionären Aspekten nicht grundsätzlich falsch ist, hat ja “Mitbestimmungselemente”.

      • Kaisers Gedenken sagt:

        Lieber VoxPopuli, ich möchte die Aussage differenzieren. Das Grundgesetz der BRD lehne ich nicht ab, wohl aber die Entdemokratisierung, die strukturell auch über die Verlagerung von Entscheidungsverantwortung an EU-Gremien stattgefunden hat und weiter stattfindet. Über dieses Problem hat sich sogar einmal der ehemalige Bundespräsident und Verfassungsrichter Roman Herzog kritisch ausgelassen. Als problematisch sehe ich ferner die Fünf-Prozent-Hürde bei Wahlen an. Sie mindestens abzusenken, brächte eventuell schon mehr Spielraum in einer Weise, dass beispielsweise auch patriotische Kräfte parlamentarisch vertreten sein könnten.

        Entdemokratisierend wirken auch vielerlei Mechanismen der weitgehend von Hintergrundakteuren “auf Linie” getrimmten Massenmedien, die sich unisono der Political Correctness als Bewusstseinsfilter verpflichtet fühlen.

        Was mir mindestens genauso viel Sorge bereitet wie der Zustand der Bundesrepublik ist aber auch die mentale Befindlichkeit in einem nicht unwesentlichen Teil des national orientierten Spektrums. Mir scheint, dass es relevante Kräfte gibt, die anderen die Erteilung von Denkverboten vorwerfen, für meine Begriffe durch die Blume oder auch offen sie selbst aber am liebsten solche erteilen würden. Das fängt für meine Begiffe oft schon an, wenn man Hitler kritisiert.

        Ps.: Natürlich bin ich mir auch darüber im Klaren, dass selbst eine Reihe von Grundgesetzvätern ihr Werk als eine Art Provisorium betrachteten. Dazu sind ja sogar recht bezeichnende Inhalte einer Rede des seinerzeitigen SPD-Politikers Carlo Schmidt zugänglich. Insofern habe ich durchaus auch die Vision einer verfasssunggebenden Nationalversammlung für einen Zeitpunkt “X” in der Zukunft. Welche gesellschaftlichen und politischen Prozesse dahin führen können, bleibt abzuwarten.

        • niekisch sagt:

          “Entdemokratisierung, die strukturell auch über die Verlagerung von Entscheidungsverantwortung an EU-Gremien stattgefunden hat und weiter stattfindet.”

          Viele GG – Verletzungen durch die Politik sind seitens des BVerfG ( Bundesverfassungsgericht ) in den letzten Jahrzehnten bereits ausgeurteilt worden. Für mich am gravierendsten die Aufhebung der Gewaltentrennung, weil für das Verfassungssystem am wesentlichsten.

      • niekisch sagt:

        “BRD-Demokratie”

        M.E., VoxPopuli, ist das ein nicht tauglicher Begriff für unsere Position. Er benennt nicht die Schuldigen, nämlich die die GG – Grundsätze mißachtenden Politiker, sondern wertet den Begriff Demokratie=Volksherrschaft ab, so daß die Schuldigen aus der Schußlinie geraten können. Ich nenne die realen Verhältnisse in der BRD “Scheindemokratie”, d.h. a l l e Merkmale unserer Kritik sind enthalten:

        Die herrschenden Politiker und sonstigen gutmenschlichen Kräfte bewegen sich zum Schein im Staats- und Verfassungssystem, um ihre ganz anderen Ziele unter doppelter Loyalität auf der Schulter des Staates reitend durchzusetzen. Dazu Okkupation der Institutionen durch die Parteien, Verfassungsverrat, Wegwerfen unserer Souveränität, Volkstod und finazielle Pleite.

    • niekisch sagt:

      Ich bitte Dich, Prinz Eugen, ganz einfach d r e i Dinge zu unterscheiden:

      1. Staatsform.

      2. Verfassungssystem.

      3. Verfassungssubjekte.

      Zu 1) Die BRD ist eine Republik, gegensätzlich zur Monarchie.

      Zu 2) Das GG ist das tatsächlich vorhandene, aber nicht volksabgestimmte Normengebilde, um das deutsche Volk zu verfassen.

      Zu3) Verfassungssubjekte sind das Volk, die hoheitlichen Institutionen und die Politiker.

      Jetzt frage Dich bitte einfach, wer den Schein der Volksherrschaft und den Volkstod herbeiführt. Kommen wir da nicht zwanglos zu 3/3, den Politikern in erster Linie, die durch doppelte Loyalität, Gutmenschentum, Dummheit, Ignoranz, Bestechung pp. das Zerrbild der Demokratie hervorrufen, das die Punkte 1. und 2. niemals verursachen können?

  2. reinigungskraft sagt:

    “Überkompensation von seelischer Schuldfixierung”
    Psychologische Analysen sollte man wirklich keinem Journalisten überlassen.

    Unterm Adolf gab es keinen Volkstod.
    Daran ist weder unter, über, noch kreuzweise zu kompensieren. Und zu “strukturelle Geschwister” der Antifa wird man höchstens in den Augen von intellektuellen Literaten, weil sich’s schön anhört.

    Den Rest vom Text spare ich mir.

    Die Unsterblichen haben nicht vor Wahlen zu gewinnen, wie auch der benannte Slogan zeigt. Die Demokraten bringen uns den Volkstod!

    • reinigungskraft sagt:

      Um es für mögliche absichtliche Missversteher klar zu stellen:
      Ich beziehe mich ausschließlich auf das Deutsche Volk.
      Die Aussage bezieht sich weder auf Juden noch sonst wen anderes.

    • VoxPopuli sagt:

      “Den Rest vom Text spare ich mir.”

      Naja, liebe reinigungskraft, das ist jetzt wirklich keine gute Argumentationsführung – sie disqualifiziert eher.

      • reinigungskraft sagt:

        Ich bin gerade knapp an Zeit und hatte den Artikel nur angefangen weil er vom Monarchisten ist. Nach der Enttäuschung bin ich dann lieber schlafen gegangen als mich durch die nächsten 5 Seiten durchzuquälen.

    • Kaisers Gedenken sagt:

      Und wenn der Journalist nun ein sozialwissenschaftliches Studium absolviert hat, einschließlich Grundlagen der Sozialpsychologie?
      Hinzu kommt die Frage: Wenn Nachdenken problematisch wird, geschieht was…?

      • reinigungskraft sagt:

        Eine ordentliche ausführliche Antwort ist aufgrund meiner ungenauen Kenntnisse der Rechtslage in Deutschland nicht möglich.

        Daher versuche ich es anders:
        In praktisch jedem Land der Welt gibt es Anhänger von Hitler und dem NS, denen der Holocaust vollkommen am Allerwertesten vorbei geht oder die zumindest keinen Grund einer diesbezüglichen Schuldverarbeitung, in welcher Richtung auch immer, haben. Es gibt anscheinend viele Gründe Adolf zu mögen.

        Wenn ein eindeutiger logischer Zusammenhang besteht, wie ich im ersten Kommentar dargestellt habe, dann ist es etwas gewagt diesen einfach zu LEUGNEN und als ERSATZ eine kompliziertere Erklärung aufzubauen.

        Kairos hat auf As der Schwerter etwas geschrieben, dass es gut verdeutlicht:

        ‘Das heftigste Beispiel in Freuds Buch „Traumdeutung“:
        Eine Frau träumt davon, dass ihr Sohn unter einen Zug gerät und stirbt. Weil Freud zuvor das Axiom aufgestellt hat, alle Träume seien Wunschträume, kann er den Traum nicht als Angsttraum deuten und „therapiert“ seine Patientin, indem er ihre versteckten sexuellen Begehrlichkeiten gegenüber dem eigenen Sohn „bewusst macht.“’

    • niekisch sagt:

      “Psychologische Analysen sollte man wirklich keinem Journalisten überlassen.

      Unterm Adolf gab es keinen Volkstod.”

      Wenn wir als Volk psychisiert werden, reinigungskraft, dann dürfen wir uns auch als Nichtfachleute mit Argumenten aus diesem Fachgebiet auseinandersetzen und zur Wehr setzen.

      Adolf Hitler, reinigungskraft, tat sehr viel, um das deutsche Volk gesund und zukunftsfähig zu machen. Er setzte aber auch eine Vielzahl von Ursachen dafür, daß die Gutmenschen uns heute den Volkstod schmackhaft machen können und die Politiker ihn herbeiführen können.
      Stellen wir uns doch nur vor: eine geistig waffenstarrende, sozial gerechte und politisch – weltanschaulich mitbestimmende Gemeinschaft des deutschen Volkes freier Persönlichkeiten in einem Europa der Vaterländer.

      W e r wäre dem gewachsen gewesen oder wäre dem heute gewachsen?

      • reinigungskraft sagt:

        Du hast vollkommen recht.
        Das erste sollte nur ein dummer Spruch sein, der anscheinend anders rüber kommt als er gedacht war.

      • Unglaublich sagt:

        Adolf Hitler tat sehr viel furs deutsche Volk? Habe ich was verpasst welchen Teil meinst Du KDF, die Autobahnen oder eher doch die komplette Zerstörung Deutschlands inkl. eniger weniger gefallener Soldaten

        Kopfschüttel

        Wagner

    • M.M.V. sagt:

      Wem sollte man psychologische Analysen überlassen? Psycho-Docs, weil sie auf den liberalistischen Unis studiert haben und mittlerweile jeden Scheiß als Krankheit bezeichnen und somit auch gegen gutes Geld “therapieren” können? Es wäre ja nun eine ordentliche Albernheit zu sagen, daß die Deutschen im Allgemeinen und eben auch die Nationalisten im Speziellen Probleme mit der Vergangenheitsverarbeitung haben. So zu tun, als sei das alles ach so absurd, resultiert nur aus Gesinnung, nicht aus Objektivität.

      Außerdem: Die NS haben sich gefälligst hinter die ach so weltanschaulichen Ohren zu schreiben, daß sie sich Kritik gefallen lassen müssen. Aber, wie man es macht, macht man es verkehrt. Pöbelhafte “Kritik” und ernstgemeinte, konstruktive Kritik ist dem NS gleich. So läuft das nunmal. Daß dann von mal zu mal härtere Töne fallen, liegt an dem kleinkindischen Verhalten der braunen Szene.

      Darüber hinaus raffst du Kritik im Text gar nicht, das macht deinen Beitrag ungewollt komisch. Wenn “ihr” wirklich nicht anders könnt, als von “den Demokraten” zu sprechen, als seien es wirklich welche, dann ist das einfach armselig und politische Regionalliga. Punkt.

      Ich kann immer nur wieder empfehlen, auch mal ein Buch o.ä. außerhalb des NS-Grabbelkastens zu lesen.

      • Gegenpol sagt:

        Ich habe mich Deinem “Nachtmarathon” von “hinten nach vorne”
        genähert und mußte feststellen, daß Du gut begonnen und dann stark nachgelassen hast.

        Vielleicht ist es im Laufe der Nacht zu spät für treffende
        Gedanken geworden. Hier sprichst Du noch diskussionwürdige
        Themen in klarer Sprache an.

        Natürlich ist die Deutsche Geschichte,
        die meinetwegen von 0009 im Wald von
        Teuteburg bis 2011 in Cannes reicht,
        deutlich umfangreicher als die 12 Jahre.

  3. Dass wir alle, die hier schreiben uns gegen das Ende unseres Volkes wehren, ist wohl das verbindende Element zwischen uns.
    Dass die ” Unsterblichen” ein neues Propagandamittel sind, ist zunächst einmal zu begrüßen, da alles was die berüchtigte Schweigespirale durchbricht positiv ist.
    Welche weitere inhaltliche Entwicklung dieses Modell nehmen wird, wird man sehen. Darüber wird bestimmt bei den einzelnen Initiatoren gesprochen werden.
    Die plakative Formulierung ” die Demokratie bringt uns den Volkstod” finde ich in der Form falsch, da wir ja eben keine Demokratie in der BRD besitzen sondern einen Parteienstaat mit zunehmend totalitären Zügen, der sich gegen das deutsche Staatsvolk richtet und es zum Untergang führt.
    Eine Diktatur sehe ich dabei nicht als wirkliche Alternative, da diese Staatsform immer an eine überragende Persönlichkeit gebunden ist und für eine Ausnahmesituation wie schon im alten Rom geeignet ist.
    Auch das dritte Reich hätte sich nach dem Tode Adolf Hitlers und einem siegreichen Kriegsausgang weiter entwickelt.
    Überlegungen gab es ja damals schon in den verschiedensten Kreisen.

    • Prinz Eugen sagt:

      Da haben Sie aber die Sache wieder auf den Punkt gebracht.
      Echt ein Kompliment.
      Die BRD ist keine Demokratie, sondern eine vom Kapitalismus gelenkte Parteiendikatur.
      Nur muss das dem verblödten und umerzogenen Bunzelmichel klar gemacht werden,sonst gibt er nähmlich alles für seine BRD ,da er denkt,die BRD wäre die Demokratie und wir die Demokratieabschaffer.

    • niekisch sagt:

      “keine Demokratie in der BRD besitzen sondern einen Parteienstaat mit zunehmend totalitären Zügen, der sich gegen das deutsche Staatsvolk richtet und es zum Untergang führt.”

      Darf ich,NPD KV Unna/Hamm, auf meine Antwort an Prinz Eugen verweisen und hinzufügen:

      Die BRD ist nach dem Willen des Grundgesetzgebers eine demokratische und soziale Republik.Die Parteien wirken nach Art. 20 GG an der Willensbildung des Volkes mit.

      Wenn die Realität heute anders aussieht, so liegt die causa nicht im Staats- und Verfassungssystem, sondern in den Verfassungssubjekten, die das System verbiegen, ja außer kraft setzen. Das kann aber revoltiert = zurückgedreht werden.

      • M.M.V. sagt:

        Sag mal niekisch, gib’s nen Grund, daß du das GG so abfeierst? Haben wir das nötig, vorgefertigte Schwurbel-Staatspapiere ohne jeglichen Geist dahinter von den Kriegsgewinnern zu übernehmen?

        Das GG war nie “für” uns und das wird es auch niemals sein.

        Das deutsche Volk hat sich eine eigene Verfassung zu geben, völlig unabhängig davon, was mal in dem billigen Yankee-Papier stand.

    • Reinhardt sagt:

      “Dass die ” Unsterblichen” ein neues Propagandamittel sind, ist zunächst einmal zu begrüßen, da alles was die berüchtigte Schweigespirale durchbricht positiv ist.”

      Wo denn das?

  4. Stogumber sagt:

    In der DDR wurden Dissidenten im Namen des Sozialismus verfolgt. Deshab hatten sie Schwierigkeiten mit dem Wort “Sozialismus”: soll man es für das schlechte Bestehende verwenden oder doch eher für das bessere Angestrebte?
    In der BRD werden Dissidenten im Namen der Demokratie verfolgt. Deshab haben sie Schwierigkeiten mit dem Wort “Demokratie”: soll man es für das schlechte Bestehende verwenden oder doch eher für das bessere Angestrebte?
    Wir werden dieses Problem genau so wenig nicht lösen können wie die DDR-Dissidenten(bzw. erst dann, wenn wir aufhören Dissidenten zu sein). Ich bin immer für gute praktische Vorschläge; aber Vorschläge zur Sprachregelung halte ich nicht für praktikabel.
    Deshalb ist mein Vorschlag: Sagt mit klaren eigenen Worten, was für eine Art Verfassung ihr anstrebt und lasst den Begriff “Demokratie” vorläufig ganz beiseite.

    • Gegenpol sagt:

      @ Stogumber

      Deiner war der eigentliche Beitrag hier,
      nur dessen Verständnis ist leider beim
      “Meta-Putz-Vox-Kaiser-Konglomerat”
      ausgeschlossen…Vergebliche Liebesmühe.

      Hab ich alles schon probiert – aber nix.

      • M.M.V. sagt:

        Ich weiß nicht, was für ein Bild ich nun vor Augen haben soll, das eines beleidigten perlenden Knaben oder das eines Schnösels, der sich das Lippenbeben ob seiner eigenen Weisheit kaum mehr verkneifen kann.

        Also, so wie ich das sehe, kommt das Gepöbel – teilweise gar nicht übel verschachtelt – nicht von den demokratisch orientierten Nationalisten, sondern von anderer Seite.

        Es ist doch immer das gleiche blöde Gerede. “Lasst uns doch Mist verzählen, wir sind doch alles Deutsche!” – Nein, so funktioniert das nicht.

        Es geht um den Fakt, daß diese Demokratie keine ist. Inwiefern das Element der Volksherrschaft zu verwirklichen wäre, würde hier den Rahmen sprengen und das wisst ihr beiden auch sehr genau.

        Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man den propagandistischen Totalschaden ala Antidemokratie überhaupt schönreden kann.

  5. Stogumber sagt:

    Sorry,
    sollte natürlich heißen:
    “Wir werden dieses Problem genau so wenig lösen können wie die DDR-Dissidenten”

  6. Reichsbürger sagt:

    “Doch in systemen wie dem historischen Nationalsozialismus gibt es dagegen einen erdrückenden Zwang zur Unterordnung sowie des Verleugnen des individuellen.Dazu kann all zu schnell die Tendenz entstehen ,das Gesellschaft zur stumpfen willenlose Masse wird.”

    So können nur Demokraten reden.Wenn ich mir die Gesellschaft von damals anschaue und mit der von heute vergleiche ,dann kann ich nur sagen das die nationalsozialistische Gesellschaft der heutigen demokratischen Gesellschaft in jeder Hinsicht haushoch überlegen ist bzw währe.
    Es ist die heutige demokratische Gesellschaft die total abgestumpft und willenlos agiert.Die nationalsozialistische Gesellschaft hingegen war tugendhaft,mutig,entschlossen.Sie war stark und geordnet und absolut diszipliniert.Sie war höfflich und willenstark.
    Natürlich wird heutzutage nur negativ über den NS und vor allem über Adolf Hitler berichtet.Niemand ist so verblendet,zu behaupten das alles super war damals,doch wurden unter Hitler und dem NS viele Probleme in kurzer Zeit gelöst.Mann sollte auch nicht die Geschehnisse der Vergangenheit und die damaligen Personen,mit dem Masstab der Moderne beurteilen,sondern man sollte versuchen das Damalige aus seiner Epoche heraus zu verstehen.

    Wenn wir uns die erdrückende Masse von Problemen heute anschauen und die Art und Weise wie man diese versucht demokratisch zu lösen ,dann muss man diesen Demokraten bescheinigen das sie nicht willens sind ,diese Probleme zu lösen oder das sie einfach unfähig sind diese Probleme zu lösen.

    Deswegen kann Demokratie auch nicht funktionieren.Solange jeder das Recht hat ,mitzubestimmen ,das beinhaltet auch das auch Personen mitbestimmen können,die eigentlich volksfeindlich gesinnt sind.Da kann ich drauf verzichten.

    Durch jahrzehnte langer Umerziehung hat man den Deutschen bewußt seine Tugenden aberzogen und ihn so entscheidend geschwächt.Das Werkzeug war die Demokratie.

    Was wir brauchen ist eine starke Volksgemeinschaft.Eine Volksgemeinschaft mit ausgeprägtem Selbsterhaltungstrieb.

    “Du bist nichts,dein Volk ist alles.”
    Dieser Satz ist eigentlich richtig.Nur demokratische Mimosen können sich mit soetwas nicht abfinden.Doch seien wir mal ehrlich,jeder ist seinem Volk verpflichtet,es zu beschützen und ihm keinen Schaden zu zufügen.

    Ordnung und Disziplin sind wichtiger als Selbstverwirklichung und Belustigung.Genau das hat der Führer damals perfekt inszeniert.Das kann man ihm nicht absprechen.Er hat aus einer auf dem Boden liegende Nation ein starkes ,stolzes Volk geschaffen.Das konnte auch nur mit einer eisernen Hand vollbracht werden.

    Demokraten glauben halt man könne Probleme,die man selbst geschaffen hat wegdiskutieren.Sie reden und reden und reden und versuchen auf stüperhafte Art und Weise es allen und vor allem sich selbst gerecht zu machen.

    Deutschland bräuchte wieder eine harte Hand die handelt und nicht redet.Ich möchte das unser Land und Volk von einer Regierung geführt wird die selbst stolz auf ihr Deutschtum ist und so auch im Interresse des eigenen Volkes handelt.Demokraten sind unser Volkstot.Das ist eine Tatsache.

    • niekisch sagt:

      “Was wir brauchen ist eine starke Volksgemeinschaft.Eine Volksgemeinschaft mit ausgeprägtem Selbsterhaltungstrieb.”

      Und wie soll diese Gemeinschaft verfaßt sein, Reichsbürger? Ich meine staats – und verfassungsmäßig. Monarchie?, Republik? Parlamentarische Demokratie? totalitäre Ditatur? Ständestaat?

      • Reichsbürger sagt:

        Eine Diktatur,lieber Niekisch.Das bedeutet aber nicht das das deutsche Volk unterdrückt wird,sondern das es national geleitet und vereint wird.In einer Gemeinschaft müssen klare Regeln und Ordnung herrschen.Das Volk muss im Mittelpunkt stehen und wer sich nicht an Regeln hält der muss abgemahnt werden.Eine Gemeinschaft kann nur überleben wenn sie alles schädliche konsequent beseitigt.
        Wir bräuchten einen Staatslenker der seine Heimat,Deutschland heissblütig liebt,der Deutschland entfesselt,vom Schuldkult,Fremdherrschaft und der das Kunststück fertig bringt das deutsche Volk zu vereinen.

    • M.M.V. sagt:

      Und wieder ruht sich der geneigte NS oder NS-Sympathisant auf den Errungenschaften v o r Hitlers Zeit aus, und die Vorgeschichte des 3. Reiches wird konsequent ausgeblendet, als sei der Führer tatsächlich der heilsbringende Avatar gewesen, der aus dem Nichts heraus ein geeintes und starkes Volk schuf.

      Deutschland ist zig, nein hundert, nein tausendfach größer als der Hitlerismus. Andere Behauptungen werte ich als Beleidigung des Deutschtums.

      • Gegenpol sagt:

        MMV. der Einzige, der hier auf den “Hitlerismus” fixiert
        ist wie der Pawlowsche Hund auf sein Futter verheißendes
        Glöckchen, bist Du allein.

        Lös Dich davon, dann könntest Du mit dem Denken beginnen.

  7. Treueschwur sagt:

    Was? Wie bitte? Nochmal! Denn ich habe den Inhalt des Beitrages nicht verstanden. Sind die einen unsterblich aktiv und die anderen passiv sowie wortungewandt?

    • Gegenpol sagt:

      Guckst Du hier auf die Seite
      (nix für Männer),
      mußt Du “Kuschel-Revoluzzer”
      sein und IQ unter 100 haben:

      http://metapolitika.wordpress.com/

      Metapolitika-Ernst-Niekisch hat
      einen IQ = 99, Du mußt verstehen,
      ein IQ über 100 bedeutet: löschen.

      • Kaisers Gedenken sagt:

        Wie ich

        • Kaisers Gedenken sagt:

          Bei “Wie ich” bin ich mit dem Finger an der Tastatur abgerutscht, und das Satzfragment ging so versehentlich nach draußen, ist aber natürlich nicht als Wortmeldung zu verstehen. Siehe meine weiter unten stehende (vollständige) Äußerung welche die Kritik an Metapolitika widerlegt.

  8. +Kreuz+ sagt:

    “Daraus kann allzu schnell die Tendenz entstehen, dass Gesellschaft zur stumpfen, willenlosen Masse wird”

    Das erreicht die “demokratische” BRD heutzutage besser mit “Big Brother”, “DSDS” und ähnlichen Sendungen.

    Zum Thema “Die Unsterblichen”: Immerhin diskutieren die Jungs und Mädels nicht nur, sondern “machen” einfach… ;)

    • Gegenpol sagt:

      Stimmt Kreuz…und das ist schon etwas in dieser BRD
      mit der heimlichen “Doppelspitze” Bohlen/Katzenberger.

      Es ist das Anrecht jeder Generation, sich auch neue
      Ausdrucksformen zu suchen und umzusetzen und dann
      kommen die Nörgler, die gibt es immer und überall…
      aber die pupsen lieber in ihre Sessel als auf die
      Straße zu gehen.

    • niekisch sagt:

      “Zum Thema “Die Unsterblichen”: Immerhin diskutieren die Jungs und Mädels nicht nur, sondern “machen” einfach…”

      Das,+Kreuz+, ist sehr lobenswert. Und ich z.B. versuche das auch.

      Ich leite das blog, arbeite in meiner Heimatstadt in einem metapolitischen Kreis und betreibe aktiv Wortergreifung, zuletzt bei Prof. Butterwegge, Lale Akgünpp.und jeder sonstigen, sich bietenden Gelegenheit. Und wenn Wahlen sind, unterstütze ich die mir am aussichtsreichsten erscheinende Partei. Es ist doch nicht so, daß die Blogger und Kommentatoren hier inaktiv sind.

      • M.M.V. sagt:

        Du weißt ja, daß ich hier und dort nicht mit deinen Ansichten konform gehe, aber die Angriffe gegen dich sind an Sektenmentalität und kleingeistigem Gehabe mal wieder nicht zu überbieten.

        Immer das gleiche Geschwöre von wegen “wir sind aktiv und waren schon immer da, wir sind die Platzhirsche auf alle Ewigkeit”, ich kann es nicht mehr hören. Es hängt mir förmlich zum Halse raus, ich kann die Gedankenlosigkeit, die mit solchen Phrasen verbunden ist, förmlich auf der eigenen Haut spüren.

        Nun, aber es sind ja nicht alle so. Das gilt es immer zu betonen. Nicht alle Nationalsozialiten sind sektenhafte Betonköpfe mit zwei, drei, vielleicht vier Standardfloskeln zu allen Themen dieser Welt.

        Wer diskutieren will, der diskutiert und wer pöbeln will, der pöbelt.

        • Gegenpol sagt:

          “Wer diskutieren will, der diskutiert
          und wer pöbeln will, der pöbelt.”

          Das ist tatsächlich ein guter Satz,
          schade nur, daß gerade Du permanent
          und ungeniert pöbelst.

      • +Kreuz+ sagt:

        Es ist doch nicht so, daß die Blogger und Kommentatoren hier inaktiv sind.

        Da missverstehen wir uns. “Die Unsterblichen” dürften doch wohl eher aus jüngeren Leuten bestehen. Machen wir uns doch nichts vor: Jüngere Leute haben meist weder Zeit noch Lust ein Problem von allen möglichen Gesichtspunkten aus zu betrachten und eine 100%-Lösung auszuarbeiten. Eine aktive Jugendbewegung mit einer 60%-Lösung ist meiner Meinung nach deshalb immer noch besser wie eine inaktive Jugendbewegung, welche an einer 100%-Lösung arbeitet.

        Der Verdienst der “Unsterblichen”: Sie verbinden “rechte” Standpunkte mit (für jüngere Menschen) interessanten Aktionen, setzen auf moderne Medien (YouTube) und machen damit diese Standpunkte unter jüngeren Leuten bekannt.

        Das Streben nach einer perfekten 100%-Lösung ist übrigens DER schwache Punkt in der deutschen Mentalität. So gut wie alles was wir heutzutage täglich benutzen wurde in Deutschland entwickelt (das Auto, das Düsenflugzeug, der Computer, der Fernseher, das MP3 Format, etc. etc.), aber von anderen kommerziell erfolgreich vermarktet. Während andere mutig genug waren schon mit einer 60% Lösung auf den Markt zu kommen, arbeiteten die Deutschen weiterhin an der perfekten 100% Lösung (welche dann, selbst als sie endlich fertig war, fast NIE erfolgreich wurde, noch nicht einmal in Deutschland selbst).

  9. eine wirkliche Demokratie mit starken direkten Mitbestimmungsmöglichkeiten (siehe schweizer Modell) hat schon was für sich und könnte funktionieren.
    Voraussetzung ist, daß Großbanken ausschließlich im mehrheitlich staatlicher Hand sein müßten ebenso wie alle Bereiche der Daseinsvorsorge.
    Alles Andere läßt sich durch einen starken Staat und ein national bewußtes Bildungssystem regeln und erziehen, daß z.Bsp. auch ein Manager oder Mittelständler sich seines verantwortlichen Handelns bewußt ist.

  10. Kaisers Gedenken sagt:

    Wie ich einige Vorgänge mitbekommen habe, wurden bei Metapolitika solche Wortmeldungen gelöscht, die eine eindeutige strafrechtliche Relevanz aufweisen und außerdem einen total wirren Eindruck hinterlassen haben.

    • niekisch sagt:

      Von weit mehr als 5000 Kommentaren wurden bisher allenfalls 10 gelöscht, somit ca. 0,2 %. Diese Löschungen wurden regelrecht herausgefordert, weil trotz Verwarnung immer wieder zu Gewalt aufgerufen oder beleidigt wurde.

      @ Gegenpol: Mein IQ reicht nicht aus, um noch mehr zu löschen:-)

  11. Kaisers Gedenken sagt:

    @ Kreuz

    Die Tendenz zur “stumpfen, willenlosen Masse” bezieht sich nicht auf die Unsterblichen-Bewegung, sondern auf totalitäre Systeme wie auf den historischen Nationalsozialismus.

    • Reichsbürger sagt:

      Da muss ich ihnen aber deutlich wiedersprechen.Zeig sie mir bitte ein Beispiel wo die Masse vom nationalen Sozialismus ,stumpfe und willenlose Tendenzen aufgezeigt haben.

      • Gegenpol sagt:

        Kann der “Monarchist” nicht, er will es herbeischreiben,
        weil genau das in seinem “stalinistischen Kopf” so tickt.

      • niekisch sagt:

        S. mein Kommentar weiter unten, Reichsbürger. und ich setze noch einen drauf:

        “Ordnungssinn..zeigt sich im deutschen Soldaten,dessen Gewehr keinen einzigen Flecken hat und an dessen Stiefel kein einziger Nagel fehlt.”

        ( Stellrecht, Glauben und Handeln- Ein Bekenntnis der jungen Nation, Zentralverlag der NSDAP, Franz Eher Nachf., Berlin 1941, ohne Seitenzahlen )

        Mein Großvater ( NS – Blockwart ) dazu:

        “Glauben und Handeln wie hier beschrieben und verherrlicht, wäre gefährlicher Aberglaube und größtes Verbrechen.”

        Nun, es ist vielleicht ein Extrembeispiel eines 150%igen, aber es zeigt uns, das Ausgewogenheit sicher nicht falsch ist.

  12. niekisch sagt:

    “Die Tendenz zur “stumpfen, willenlosen Masse” bezieht sich nicht auf die Unsterblichen-Bewegung, sondern auf totalitäre Systeme wie auf den historischen Nationalsozialismus”

    Dazu ein Zitat, Kaisers Gedenken:

    “..Aber wer mit List und Hinterhalt das zum Besitz zusammenrafft, was Geist und Hände anderer erschaffen haben, ist ein Dieb und Betrüger. er ist der Typ des Schiebers und des Juden, der ohne eigenes Schaffen lebt und raffgierig im Namen eines mißbrauchten Rechtes zusammenstiehlt, was andere erschufen. Ihn in Deutschland a u s z u r o t t e n ( durch mich gesperrt, niekisch ),ist o b e r s t e s G e s e t z ( gesperrt durch mich, niekisch ) Einstmals wurden Deutschlands Wälder von den Wölfen befreit. Ebenso muß Deutschland von denen befreit werden, die schlechter und schlauer als die Wölfe sind.”

    ( Stellrecht, Helmut, Glauben und Handeln – Ein Bekenntnis der jungen Nation,Berlin 1941, Zentralverlag der NSDAP, Franz Eher Nachf. GmbH, ohne Seitenangaben )

    Der Kommentar meines Großvaters, der Soldat in beiden Weltkriegen und NS – Blockwart war:

    “So geht es auch nicht!”

    Der Kommentar meines Vaters zu seinem Fallschirmjägerkommandeur an der Invasionsfront 1944, als dieser meinte,von heute an dürfe keiner mehr eine eigene Meinung haben: ” Meine eigene Meinung lasse ich mir nicht nehmen,sie ist oft genug in Blut getauft.”

    Er war elf mal verwundet.

    Kann es nicht einen nationalen Sozialismus freier Menschen in einem nichtbornierten System geben?

    • Reichsbürger sagt:

      Lieber niekisch.
      Ich glaube man sollte den NS von damals nicht mit dem 2.Weltkrieg in einen Topf werfen.Ich kenne auch viele Opas die das alles anders gesehen haben als dein Opa.
      Hitler und der NS wollten den Krieg nicht.Dafür gibt es genug Beweise.
      Der zustand Deutschlands war anfang der 30èr nicht der beste.Hitler hat das Volk geeint und nur deswegen konnte man sich aus dieser prikären Situation befreien.
      Hitler und der NS sind nur am Krieg gescheitert der uns aufgezwungen wurde und durch eine gigantische Übermacht der Alliierten verloren wurde.Hitler hat dabei auch Fehler begangen.
      Doch der Nationalsozialismus unter Adolf Hitler hat für Deutschland innerhalb kürzester Zeit sehr viel erreicht was nicht von der Hand zu weisen ist.
      Nationaler Sozialismus unter Hitler hat nichts mit Holocaust und Krieg zu tun.
      Das ist sehr komplex und muss daher auch diferenziert betrachtet und diskutiert werden.
      Doch Hitler hat eins geschafft in wenigen Jahren und das ist das er sämtliche Fesseln die Deutschland behindert haben,zumindest für 12 Jahre zu sprengen.
      Deutschland ist heute wieder gefesselt weil uns heute, wie damls ,vor Hitlers Machtergreiffung eine Kollektivschuld übergestülpt wurde.Von dieser können wir uns nur befreien wenn wir alle Geschichtslügen beseitigen und diese nicht mehr anerkennen.Das tut jedes andere Land auch.
      Deswegen führt kein Weg dran vorbei,das wir uns zu unserer Vergangenheit bekennen und endlich auch mal dafür einstehen das Adolf Hitler auch sehr viel Gutes für sein Volk getan hat.Wenn wir mutig sind dann stellen wir uns doch wenn wir ängstlich sind dann kriechen wir unser ganzes Leben.
      Adolf hat es geschafft.
      Adolf Hitler war ein wahrer Staatsman der viel für sein Volk getan hat.Seit 1945 waren nur Flachpfeiffen am Werk.
      Früher hat man die Deuschen gehasst und doch respektiert während man heute nur noch mitleidig über uns lacht.Jemand wie ER hätte sich das nicht gefallen gelassen was wir uns heute gefallen lassen.

      • niekisch sagt:

        Reden wir aneinander vorbei, Reichsbürger? Wohl ja, denn Du scheinst zu übersehen,daß ich mich mit Vater und Großvater als Zeugen gegen die Überspitzungen und Entartungen des NS ausspreche. Wer diese bezweifelt, weiß von dieser Zeit nicht viel. Nur wenn wir der Wahrheit die Ehre geben, werden wir die Zukunft gewinnen!

  13. Gegenpol sagt:

    @ Niekisch:
    “Der Kommentar meines Großvaters, der Soldat
    in beiden Weltkriegen und NS–Blockwart war…”

    Jeder weiß, daß es einen “NS-Blockwart” nie gab,
    erkläre uns doch bitte mal die Tätigkeit Deines
    Opas, war er der typische Spitzel, der gern jedes
    System bedient oder war er der Systemanscheißer,
    überzeugt von seiner Mission, wurde er in Schekl
    oder in Reichsmark bezahlt?

    Überrasche uns mit Deinem lausigen Familienscheiß.

    • niekisch sagt:

      Ich weiß, Gegenpol, es heißt offiziell Blockleiter.

      Aus Respekt gegenüber meinem Großvater, der im Hexenkessel von Verdun seine Pflicht tat, schweige ich vor Deiner frechen, unverschämten und eines Deutschen unwürdigen Art und Weise, einen Dir unbekannte Menschen abzuqualifizieren.

      Diese Art und Weise ist genau diejenige, der wir in Zusammenhang mit einem anständigen nationalen Sozialismus der Zukunft nie mehr
      begenen wollen.

      • niekisch sagt:

        Pardon: begegnen wollen.

      • Gegenpol sagt:

        Heiligsprechungen sind bei Deinem Papst
        zu beantragen, er wird wissen, wovon Du
        sprichst, vor seiner Abraham – Laufbahn
        war er ein anständig organisierter Junge.

        Nichts gegen Deinen guten Opa, Du hast ihn
        hier zum Fraß in die Runde geschmissen.
        Was um alles in der Welt wolltest Du beweisen?

        • niekisch sagt:

          Ich wollte ganz einfach nur aufzeigen, daß es damals Nationalsozialisten gab, die mitdachten und daß es NS – Apologeten gibt, die selbst heute nicht mitdenken. Wir diskutieren hier über einen zeitgemäßen nationalen Sozialismus und der darf einfach nicht mehr so sein, wie er damals mit seinen Übertreibungen und Unmöglichkeiten war, Gegenpol.

    • M.M.V. sagt:

      Jetz biste schon so aus dem Häuschen, daß du anderer Leuts tote Familienmitglieder ans Pein pinkeln willst.

      Du bist wirklich ne Katastrophe. Eine einzige Peinlichkeit.

      • Gegenpol sagt:

        Du solltest lesen und verstehen lernen,
        zum Demagogen fehlt Dir klar das Format.

        • niekisch sagt:

          “Zum Demagogen fehlt Dir klar das Format.”

          Das ist auch nicht so einfach, Gegenpol:

          Volksredner müssen zum Volk reden können, weil sie es verstehen und zugleich erkennen, was das Volk will, des weiteren, was für das Volk gut ist:-)

          Deswegen waren sie schon im alten Griechenland umstritten.

  14. Baumkrone sagt:

    Ich mag die Unsterblichen. Sie sprechen die wahren probleme direkt an, betriben gute propaganda und handeln spontan und ohne groß herumzureden. Das ist zwar nicht immer gut, aber diskutiert und geredet wird bei un schon genug, doch es fehlt an Handlungen!

  15. Kaisers Gedenken sagt:

    @Gegenpol

    Sie diskreditieren sich mit Ihrer Ausdrucksweise doch nur selbst – einfach unterstes Niveau! Von Argumentation oder Auseinandersetzung lässt sich in dem Fall schon nicht mehr sprechen.

    • Gegenpol sagt:

      @ Monarchist

      Fragen zu stellen, ist keine Argumentation,
      das weiß man sogar auf unterstem Niveau,
      und Auseinandersetzungen lassen sich nur
      mit einem Mindestmaß an Wahrhaftigkeit führen.

      Die so beliebte 0-8-15-Geschwätzigkeit
      bedeutet die Abwesenheit von Gespräch.

  16. Husar sagt:

    Nach der bedingungslosn Kapitulation der Wehrmacht 1945 wurden von den Besatzungsmächten provisorische Organisationsformen entwickelt, die einer staatlichen Ordnung entsprechen sollten. Eine wirkliche Demokratie zuzulassen oder auch nur entwickeln zu wollen, war nie beabsichtigt. Das Grundgesetz anstelle einer Verfassung war die Krücke, die dem Ganzen den Mantel der Legitimation überhängen sollte. So ist es bis Heute geblieben, keine Verfassung, im Regelwerk der BRD-GmbH eine Unzahl von Ungereimtheiten und bei den Politikern ein solches Maß an Selbstüberschätzung, das man nur noch den Kopf schütteln kann. Leider sieht es bei den sogenannten ” Patriotischen ” Kräften genau so desolat aus, es sind wohl zu viele U-Boote involviert, die ihre “produktive Provokation” an den Mann zu bringen versuchen. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen !

    • niekisch sagt:

      “Eine wirkliche Demokratie zuzulassen oder auch nur entwickeln zu wollen, war nie beabsichtigt. Das Grundgesetz anstelle einer Verfassung war die Krücke, die dem Ganzen den Mantel der Legitimation überhängen sollte.”

      Das mag sein, Husar, aber auch wir können diesen Rollator benutzen, um uns weiterzubewegen. Adolf Hitler hat die Weimarer Reichsverfassung auch formell nicht aufgehoben und sie benutzt, um seinen eigenen Entwurf auf ihrem Rücken zu vollenden, was ihm akllerdings nie wirklich gelungen ist.

  17. Unbeliebt sagt:

    Wer ist unsterblich? Unsterblich ist zum einen der, dessen Werke die Spanne seines eigenen Lebens überdauern. Unsterblich ist zum anderen der, der Kinder hat und der damit die Reihe seiner Ahnen fortträgt. Doch werden die Kinder wiederum Nachkommen haben? Wird man sich an die Werke auch in 50, 100 oder 300 Jahren noch erinnern? Niemand der Gegenwärtigen kann das wissen. Insofern ist der Begriff der “Unsterblichen” als Selbstbezeichnung vermessen. Bringen uns die Demokraten den Volkstod oder die, die sich zu Unrecht Demokraten nennen? In diesen Fragen zeigt sich das Fragwürdige der “Masken-Auftritte”. Auf der anderen Seite üben sie mit ihrer Ästhetik einer Gemeinschaft ungeachtet des persönlichen Gesichts auch eine ungeheure Faszination aus und regen schon dadurch zum Nachdenken an. Das ist eine neue Kreativität, die Potential in sich trägt. Wenn die Initiatoren dieses Potential sinnvoll heben, kann daraus noch viel Positives erwachsen.

    • reinigungskraft sagt:

      Kinder haben reicht nicht.

      Ein Kind eines schwarz-weißen Pärchens hat weniger erbliche Übereinstimmung mit einem seiner Elter oder seiner Geschwister als seine Eltern mit jeweils anderen Volksgenossen.

      Das bringt uns direkt zum zweiten Denkfehler.
      Es muss nicht zwangsläufig dein Kind sein, das in zwanzig Generationen noch Nachfahren hat. Das wäre der Optimalfall und in einer vernünftigen Gesellschaft das höchste Ziel.
      Ich bin nur modisch von den Germanen von vor tausend Jahren zu unterscheiden. Aber ich werde mich sehr stark von den Deutschen in 100 Jahren unterscheiden, wenn die mischethnien Propaganda und Überfremdung so weiter geführt.

    • Kaisers Gedenken sagt:

      @ unbeliebt

      Das kreative Potential der “Unsterblichen”-Bewegung ist fraglos gegeben. Der vorliegende Gastbeitrag hat – ohne die Ankerkennung gegebenen Mutes zu mindern – das Für und Wider der gegenwärtigen Erscheinungsform untersucht.

      Kriitich bearbeitet wurde in meinem Artikel die generelle Ablehnung von Demokratie (explizit zum Beispiel auf der Internetseite der Bewegung ausgedrückt), welche verkennt, das die Okkupation unseres Landed über den demografischen Faktor von Machteliten im Hintergrund ausgeht – den bekannten Kräften wie Bilderberger, Trilaterale Kommmission, CFR, bestimmte Stiftungn usw. Diese Zirkel und Dénkfabriken haben ihre hiesigen Statthalter, die für ein Zerrbild an Demokratie in unserem nur teil-souveränen Staatsgebilde sorgen. Insofern täte die Unsterblichen-Bewegung gut daran, die Scheindemokratie (Niekisch) und nicht die Demokratie als solche zu attackieren. Dann wäre die Stoßrichtung klarer und könnte auch mehr in die bürgerliche Mitte hinein wirken.

      Der Gastbeitrag hat schließlich auch noch einmal aufgegriffen, dass es doch einen erheblichen Teil der Unsterblichen-Bewegung gibt, der sich zu Formen eines Nationalen Sozialismus bekennt, unter anderem auch zum historischen Nationalsozialismus. An dieser Stelle hielt ich es als Autor des Gastbeitrags für wichtig, noch einmal Kriterien zu erwähnen, die einem Demokratie-kompatiblen Nationalen Sozialimus entsprechen würden, wie er bereits in mehreren Diskussionssträngen von Niekisch skizziert wurde.

      Es liegt auf der Hand, bei einer solchen Thematisierung auch noch einmal auf die Gefahren durch ein führerstaatliches Prinzip einzugehen, die jedenfalls dann gegeben sind, wenn es sich nicht nur auf einen eng begrenzten Zeitraum etwa in einer äußeren Gefahrenlage bezöge (vergleichbar den Notstandgesetzen verschiedener Völker).

      Grundsätzlich ist anzuerkennen, dass die “Unsterblichen” auf kreative Weise Impulse in die Gesellschaft geben. Deswegen wurde im Gastbeitrag auch bereits ausgedrückt, dass man ihnen möglicherweise eine Katalysatorfunktion zuschreiben kann, die wiederum neues und anderes an Aktionsformen anstößt. Insofern könnte übrigens auch die bürgerliche Mitte – zu der etwa ich als Autor mich zähle – durchaus von den Unsterblichen lernen.

  18. niekisch sagt:

    “könnte auch mehr in die bürgerliche Mitte hinein wirken.”

    ..ohne die, wie eine echte Geschichtsbetrachtung ergibt,in Deutschland ein Umbruch gerade in Krisenzeiten nie möglich war. Es kommt hinzu, daß es in Deutschland heute eine kampfbereite “Proletarier”schicht nicht mehr gibt. Die Menschen mit geringen bis geringsten Einkommen werden (noch) immer abgefedert. Die sog. Mittelschicht mit ihren jetzt verstärkt aufkeimenden Ängsten ist ein wichtiger, wenn nicht der wesentliche Faktor für jede Veränderung. sie ist aber nicht mit “88″ oder ähnlichen Dingen ansprechbar. Sie will Fakten in normalem Deutsch hören und sehen.

    • Gegenpol sagt:

      Der Mittelstand will sein Auskommen haben,
      seine Hypothek bezahlen können, kein Opfer
      von Kriminalität werden, eine Zukunft für
      die eigenen Spareinlagen, Rentenansprüche
      und (soweit vorhanden) für die eigenen (!)
      Kinder sehen.

      Das, was man heute mit einiger Phantasie
      “Proletariat” nennen könnte, orientiert
      sich an eben diesem Mittelstand.

      Trotz “politischer Aufklärung” wissen sie
      alle nur, daß 18 & 88 Zahlen bis 100 sind.
      Die viel propagierte Ein- und Auswanderung
      federt das Problem auch noch eine Weile ab.

  19. niekisch sagt:

    “Der Mittelstand will sein Auskommen haben,
    seine Hypothek bezahlen können, kein Opfer
    von Kriminalität werden, eine Zukunft für
    die eigenen Spareinlagen, Rentenansprüche
    und (soweit vorhanden) für die eigenen (!)
    Kinder sehen.”

    Das ist sein gutes Recht, Gegenpol,aber nicht nur seines. A l l e Deutschen sollten so leben können und dafür müssen auch wir den Weg freimachen.

  20. Gegenpol sagt:

    Und dashalb trifft der “Slogan” auch zu:
    - Sozial geht nur National -
    Besser als mit der 3-Tage-Geschichte von
    dem Land unserer tatsächlichen Wurzeln,
    läßt sich das wohl kaum beweisen.

    Insofern ist jeder Nationalist
    ein Avandgardist der Moderne.

  21. Sozialnationalist sagt:

    In der in dem Artikel als genehm dargestellten politischen Bewegung solle “kein Absolutheitsanspruch der Weltanschauung” vorherrschen, aber gleichzeitig muss alles, wie an mehreren Stellen erwähnt, grundsätzlich auf “demokratischem” Boden stehen.
    Egal, was damit impliziert werden soll, sprich, wie der Einzelne diese für sich genommene Propagandaphrase mit Inhalt füllen mag, wird hier ein scheinbar “guter” weltanschaulicher(!) Gegenpol zum folglich schlechten “hierarchischem” “Nationalem Sozialismus” kreiert – ein weiterer Begriff, der bei Nichtdefinition eine Pro- oder Kontrapropagandafloskel darstellt.

    Was ich damit sagen will:
    1. Wir sollten keine internen Feindbilder erschaffen und Ideen oder Gruppierungen mit dem totalitären Gebrauch von Phrasen wie “undemokratisch” diskreditieren. Innerhalb dieser Gruppierungen wird häufig offen über Konzepte und Ausrichtung diskutiert, ohne dass man dabei aus Prinzip alles, was man mit Demokratie assoziieren kann, abgelehnt..

    2. Wenn es um die Außendarstellung geht, ist die Frage, was den ideologisch bedingt zum Schwarz-weiß-sehen verurteilten Bürger greifbarer und logischer erscheint: Ein Ablehnen der Demokratie grundsätzlich mit Verweis auf die BRD und alle anderen maroden westlichen Staaten oder eine Demaskierung des BRD-Systems mit Verweis auf die Schweiz als echte Demokratie. Der Bürger braucht auf jeden Fall ein greifbares Beispiel und die Propagandaphrase muss glaubhaft daherkommen.
    Also geht es darum, ob wir uns das westliche Demokratieverständnis aneignen und die BRD als undemokratisch “demaskieren” oder alternativ ein anderes System als menschenfreundlich propagieren. Dabei wäre es aus Gründen der Glaubhaftigkeit ratsam, nicht mit dem Begriff “Demokratie” zu hantieren, da hier oftmals auch eine ganz andere Zielgruppe angesprochen wird, die alles damit verbundene oft ablehnt.

    Es gibt auch noch die Gruppe, die das Grundgesetz als ihr politisches Fundament betrachtet und die politische Realität als krumme Auswüchse und schamlose Ausnutzung seines freiheitlichen Rahmens..

    Letztlich wird man damit diejenigen Ansprechen, die Angst haben, etwas zu verlieren, also den absinkenden Mittelstand, während man mit dem Nationalen Sozialismus die nach oben strebende Unterschicht ködern kann und seine soziale Absicherung ist das einzige, was dem Bundesbürger nahe geht. Zwar recht nüchtern und demotivierend für jeden Idealisten, aber hier sollten wir beim “Ködern” der Leute ansetzen und ein breites Spektrum bieten, das wir durch verschiedenste Gruppen glaubhaft repräsentieren – dazu gehören auch die Unsterblichen.
    Dass wir durch unseren Pluralismus wieder an Glaubhaftigkeit verlieren, ist zwar auch richtig, aber die Notlage muss uns zusammenschweißen, wie die Not und äußere Bedrogung auch jedes Volk zu einer Nation gemacht und aufrecht erhalten hat.

  22. Kaisers Gedenken sagt:

    @ Sozialnationalist

    Die von dir geäußerten Vorstellungen erscheinen mir offen und unvoreingenommen. Ich finde es auch gut, dass du in der Selbstbezeichnung ein neues Wort gewählt hast – statt Nationalsozialist oder Nationaler Sozialist “Sozialnationalist” – eine Umkehrung. In Namen – auch denen, die man für seine eigenen Anschauungen nimmt – verschlüsselt sich oft viel von Haltung und Einstellung, einfach weil in Namen und Bezeichnungen auch Symbolik mitschwingt.

    Ich erkenne in deinen Worten auf jeden Fall etwas, das ich als pluralistische Ausrichtung verstehe, eine Art Demokratieverständnis von innen her, auch wenn du Pluralismus als nicht immer so ganz glaubwürdig ansiehst. Aber, das ist wohl eher ein Szene-Dogma, dem du dich aus deiner Offenheit heraus nicht so unbedingt verpflichtet fühlst – danke!

    Was mich etwas stört, auch wenn du wahrscheinlich etwas Anderes meinst, ist das Wort “ködern”. Im Sprachgebrauch meint man meist damit, dass man jemanden mit etwas locken will, das aber nicht wirklich der eigentliche Schwepunkt ist. Der Angler, der einen Köder auswirft, will dem Fisch ja auch nicht unbedingt Gutes. Aber, wie gesagt: Ich nehme an, du meinst das nicht so, sondern eher, welche Motivationen man ansprechen sollte, auf welche Weise man Mitstreiter und Sympathien im Volk gewinnt, Gesellschaftsschichten überzeugt usw.

    Viel kann ich übrigens mit folgendem Satz von dir anfangen:

    “…die Notlage muss uns zusammenschweißen, wie die Not und äußere Bedrogung auch jedes Volk zu einer Nation gemacht und aufrecht erhalten hat.”

    Ich denke darüber hinaus, dass wir, wenn wir alle – ich schließe mich damit ein – unsere Scheuklappen ablegen, auch ohne Not durch unvoreingenommenen Austausch von Gedanken das Einheitsfeld des Volkes in uns wachrufen können. Dieses ist frei von jeder Ideologie, hat mit Liebe zu Land und den eigenen Leuten zu tun, kann – in wohlverstandenen Grenzen – durchaus auch tolerant sein und ist etwas Lebendiges, Vitales, Kraft in die Welt Strahlendes, wenn wir das zulassen und daran glauben. Denn Realität wird durch emotional und mental gebundene Glaubenssätze erzeugt und beeinflusst.

    Der soziale Aspekt im Patriotismus gehört für mich dazu. Schon Wilhelm II hatte diesen in seiner Politik stark betont, deswegen auch manchen Konflikt mit Bismarck gehabt, der zwar ein exzellenter Außenpolitiker, aber leider ein eher problematischer Innenpolitiker war. Dabei gilt sicher auch, dass die Deutschen wie die skandinavischen Völker eine starke soziale Komponente im Kollektivbewusstsein haben. Unglücklicherweise drückt sich dies in den letzten Jahrzehnten vor allem über die stark von internationalen Drahziehern unterwanderte Sozialdemokratie aus. Aber die deutschen Sozialdemokraten tickten in der Vergangenheit auch schon einmal anders. Wir müssen sehen, wie wir die nationale Kerze bei denen wieder anzünden. Vielleicht wäre ein Weg, innenpolitisch von uns aus im Anderen weniger den Feind als den Verirrten zu sehen, den Streitpartner und weniger “den da drüben” von der anderen Seite.

    Ich beziehe das eigentlich auf das gesamte politische Spektrum. So habe ich einen Freund, der eine ganze Ecke rechts von mir steht, vorsichtig ausgedrückt, aber wir können trotzdem miteinander reden, verstehen uns menschlich. Und das ist die Hauptsache.

    • niekisch sagt:

      “die deutschen Sozialdemokraten tickten in der Vergangenheit auch schon einmal anders.”

      Und zwar in München 1919 so national, daß ein späterer Reichskanzler von 1933 – 1945 in ihren Reihen war oder zumindest mit ihnen sympathisierte.

  23. Kaisers Gedenken sagt:

    Mir fällt noch etwas ein: Es gibt einen Unterschied zwischen Abgrenzen und Ausgrenzen. Das eine hat mit dem Benennen von sich unterscheidenden Standpunkten zu tun, das andere mit bewerten und verurteilen.

    Insofern ist das, was im nationalen Spektrum oft mit “Abgrenzeritis” oder ähnlich bezeichnet wird, aus meiner Sicht nicht wirklich schlimm. Im Gegenteil: Unterschiede im Denken sind deutlich zu machen. Alles anndere hätte nur mit wechselseitiger Vereinnahmung oder Gleichschaltung zu tun.

    Es macht aber einen Unterschied, ob ich sage: Ich denke anders als… wer auch immer, will mit den und den Leuten meinetwegen nicht gemeinsam demonstrieren, mache das Unterschiedlicher eventuell zudem gerne öffentlich deutlich (zum Beispiel in Foren wie Internet-Blogs) oder aber – eben etwas ganz Anderes – dass ich Menschen wegen ihres Denkens und ihrer Einstellung verurteile. Das sind zwei paar Schuhe, die oft durcheinander gewürfelt werden.

  24. Romantiker sagt:

    Das beste Argument gegen die egalitäre Demokratie ist doch dieser Kommentarstrang, in dem der NS-Pöbel größtenteils die Zügel in der Hand hat und die Anderen überschreit/stimmt.

    • Kaisers Gedenken sagt:

      @ romantiker

      Der Historiker Stanley Payne schreibt interessanter Weise in “Geschichte des Faschismus – Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung”, dass überall dort, wo es konservativ-autoritäre Regime gab, faschistische Ideologie keinen Nährboden finden konnte. Der Autor erwähnt in dem Zusammenhang den ungarischen Reichsverweser Miklor Horthy, ehemaliger K.u.K.-Kommandeur, der nach dem ersten Weltkrieg ein sehr straffes Regime errichtete, dass sich immerhin bis 1944 hielt.

      Payne formuliert: “Strenggenommen war Horthy kein Diktator, sondern regierte nach den Bestimmungen der alten ungarischen Verfassung, mit der Befugnis, einen Ministerpräsidenten einzusetzen, der die normalen Funktionen eines Regierungschefs erfüllte. Unter diesem System kehrte Ungarn zu dem alten System der Mittel- und Oberklasen zurück. Die Unterklassen blieben nicht völlig unterrepräsentiert, denn die Sozialistische Partei, die ein Bündnis mit den Kommunisten und die Diktatur des Proletariats ablehnte, genoß legalen Status. Städtische Arbeiter durften oppositionelle sozialistische Vertreter in jedes Parlament wählen, und auch die Kleinlandwirtepartei erfreute sich einer nicht unbedeutenden Vertretung” (a.a. O., S. 175).

      Alte und neue Vorhersagen für Mitteleuropa prophezeien ein Wiedererstarken Deutschlands nach einer Phase von Krieg oder Bürgerkrieg, auf jeden Fall nach stärkeren Unruhen. Zunächst würde es ein mehr oder weniger autoritäres Regime geben, dass die gröbste wirtschaftlich Not zu lösen hätte und parallel demografische Ungleichgewichte mittels einigermaßen rigider Umsiedlungsaktionen verändern würde. Nach einigen Jahren dann würde eine echte Demokratie in friedlicher Gemeinschaft mit anderen Völkern möglich sein. Falls es tatsächlich zu solch einer Entwicklung kommen sollte, gilt es allerdings vorzubauen, damit im nationalen Lager eine demokratische Grundgesinnung stabilisiert bzw. gestärkt wird.

      Viel hat die Demokratieablehnung in weiten Teilen der Rechten m. E. damit zu tun, dass sogenannte “alte klassische Demokratien” in zwei Weltkriegen Feinde Deutschlands waren. So etwas hinterlässt Narben im Kollektivbewusstsein.

      Pöbel, bzw. Leute, die in politischen Auseinandersetzungen recht persönlich werden, gibt es natürlich in jeder politischen Strömung. Das hat wohl damit zu tun, dass im Menschen immer noch das Primaten-Erbe bzw. auch das Reptiliengehirn (siehe neurologische Forschung) recht stark sind.

      Warum hier im Forum manchmal Apologeten des historischen Nationalsozialimus die Diskussion dominieren, ist ein Sonderthema, auf das ich im Moment nicht weiter eingehen möchte.

    • Kaisers Gedenken sagt:

      Verzeihung: Ich habe mich verschrieben. Der ungarische Politiker hieß nicht Miklor, sondern Miklós Horthy.

    • Kaisers Gedenken sagt:

      Ein paar kurze Worte allerdings doch noch zur Dominanz von alten NS-Vorstellungen im Diskussionsstrang: Es kommen durch das Thema selbst natürlich etliche Sympies der Weißmasken, unter denen, wie dargestellt, eine relevante Strömung dem historischen NS verbunden ist. Ferner spielt auch eine Rolle, dass DE und ein damit verbundener Leser-Blog auch etliche Leute aus der Voigt-Fraktion der NPD anzieht, die nun einmal das Feld nicht räumen und mitreden wollen (als Demokrat gehen sie einem gelegentlich auf die Nerven, aber wenn schon, denn schon, haben die natürlich auch ein Recht auf Meinungsäußerung). In genau jenen speziellen Kreisen der “Beton-Fraktion” – ich erlaube mir mal sie so zu nennen – ist nach meiner Wahrnehmung der historische Nationalsozialismus noch nicht wirklich aufgearbeitet worden – zurückhaltend gesagt…

  25. VoxPopuli sagt:

    Hier ein interessanter Beitrag vom Kollegen Kairos auf meinem alten Blog:

    “Ich habe mich eingehend mit einer Alternative befasst, die nicht “demokratisch” im Sinne einer Plutokratie von selbsternannten Eliten und Geldbesitzern ist, sondern freiheitlich- völkisch, ohne nostalgisch in Bezug auf den NS zu sein. Ich halte die Reichsbewegung derzeit für die glaubwürdigste Szene, weil hier das affektierte Politisieren vermieden wird und an den notwendigen geistigen, spirituellen und kulturellen Fundamenten für ein Neues Deutschland gearbeitet wird:

    http://fjordman.wordpress.com/2011/10/24/zum-reichsbegriff/
    http://fjordman.wordpress.com/2011/10/26/reichsverfassungsentwurf/

    Ich muss allerdings noch einmal bekräftigen, dass ich keine Probleme mit dem Vorgehen der “Unsterblichen” habe, im Gegenteil, sie bringen eindrucksvoll ihre Botschaft an den Mann. Dafür muss man sich auch mal kurz fassen und plakativ “gegen die Demokraten” sein. Sie meinen doch dasselbe wie wir, den Bonzenstaat:

    http://www.in-kuerze.de/hintergrund/die-bewegung/90-gegen-den-bonzenstaatfuer-volkstreue-politik

    Quelle: http://voxpopuliblog.wordpress.com/2011/10/31/frage-zu-weiser-maske-volksgemeinschaft-statt-demokratie-oder-demokratisches-leben-in-gemeinschaft-eines-volkes/#comment-3377

  26. Kaisers Gedenken sagt:

    Lieber VoxPopuli,

    mit etwas Verspätung komme ich jetzt dazu, deinen Kommentar zu kommentieren. Zunächst einmal drei Sätze von dir, die mir aufgefallen sind:

    “Ich muss allerdings noch einmal bekräftigen, dass ich keine Probleme mit dem Vorgehen der “Unsterblichen” habe, im Gegenteil, sie bringen eindrucksvoll ihre Botschaft an den Mann. Dafür muss man sich auch mal kurz fassen und plakativ “gegen die Demokraten” sein. Sie meinen doch dasselbe wie wir, den Bonzenstaat.”

    Über die Brücke gehe ich nicht, mein Lieber, zumindest nicht, was weite Teile der Bewegung betrifft. So habe ich ja bereits in Teil I wie auch jetzt in Teil II deutlich gemacht, dass es relevante Kräfte innerhalb der Unsterblichen-Bewegung gibt, die einen Führerstaat im Sinne des klassischen historischen NS wünschen. Ich freue mich andererseits, wenn einer, der der Bewegung nahesteht, äußerte, es seien auch durchaus welche darunter, die sich eine demokratische Verfassung wünschen.

    Aber dennoch mal so rum gefragt: Wenn die Mehrheit in der Unsterblichen-Bewegung wirklich nur das heutige Zerrbild von Demokratie meint, glaubst du wirklich, dass die Leute so wenig Reflektionsvermögen haben, nicht auf Losungen zu kommen, die auf Schein-Demokratie oder Schein-Demokraten abheben würden? Das würde dann doch naheliegen – oder was denkst du?

    Ich meine, es tut patriotischen bzw. nationalen Anliegen in Deutschland keinen Gefallen, da alle Augen zu zu drücken und zu meinen, Hauptsache Aktion, mit welchen Parolen auch immer. Andererseits habe auch ich anerkannt, dass die Unsterblichen-Bewegung so etwas wie einen gesellschaftlichen Katalysator bilden könnte, der unter günstigen Umständen möglicherweise in der Lage ist, wiedrum neue, andere Aktionen von Kräften anzustoßen, die dann später ihrerseits einen demokratisch-nationalen Weg gehen wollen.

    Auch kurz noch einmal ein paar Worte allgeminer Natur, warum ich meine, dass es fatal ist, sich nicht wenigstens von den Losungen abzugrenzen. Dazu ein Vergleich aus der Geometrie. Wenn du zwei Geraden hast, die an einem Punkt 0 mit vergleichsweise geringer Winkelabweichung voneinander beginnen, so wird sich der Abstand bekanntlich schon nach einiger Entfernung drastisch vergrößert haben. Mit anderen Worten: Wenn man versäumt, rechtzeitig auf Probleme in der Positionierung einer Gruppe aufmerksam zu machen und ihr sozusagen einen Blankoscheck seines Wohlwollens ausstellt, können daraus leicht in der Zukunft unabsehbare Folgen entstehen – die Geschichte liefert dafür eine Vielzahl an Beispielen.

  27. Max sagt:

    Hier noch was zu den Hintergründen der Unsterblichen aus dem bundesdeutschen Blätterwald:

    http://www.mdr.de/exakt/spreelichter106.html

    Als ich das sah, stellte ich mir die Frage, warum hier nur aus der Entfernung darüber gesprochen wird statt bei den Initiatoren zu fragen oder aus deren Veröffentlichungen abzuleiten um was es denen tatsächlich geht. Denn m.E. werden hier in der Mehrzahl nur Mutmaßungen aufgeworfen, die dann bewusst oder unbewusst zerredet werden. Das beginnt schon beim eigentlichen Artikel und zieht sich dann durch die Kommentare.

    Ich teile die verschiedenen Ansichten der Diskussion hier nicht. Ich sehe in den Unsterblichen vielmehr Leute, die sich Gedanken gemacht haben, die auch in vielen Artikeln dargelegt haben, die das Potential haben, so was überhaupt erst einmal zu organisieren und auch in der Lage sind das so zu verpacken, dass ihre Botschaft (auch in den Medien, ohne schwächlich zu wirken) ankommt.

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