Bundesanleihen werden nicht mehr gekauft – Deutschland schlittert langsam auf Staatspleite zu

| 24. November 2011 | 23 Kommentare

Frankfurt (JF) - Die Bundesrepublik Deutschland hat nicht genügend Käufer für eine Staatsanleihe gefunden. Es handelte sich um eine Anleihe im Gesamtvolumen von sechs Milliarden Euro. Damit ist das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit des deutschen Staates beeinträchtigt. Bislang hatte Deutschland als letzter Staat der Eurozone dem Mißtrauen der Finanzmärkte getrotzt.

Die Schuldenkrise der Euro-Staaten tritt damit in einer neue Phase ein. Die Bundesrepublik lieht sich Geld am Finanzmarkt, um ihren Verpflichtungen nachzukommen. In der Regel finden sich so viele Käufer, daß der Staat alle Anleihen verkauft. Gelingt ihm dies nicht – so wie jetzt – so muß er ein neues Angebot unterbreiten und höhere Zinsen zahlen.

Die Anleihe, die nun teilweise unverkäuflich war, sollte eine Laufzeit von zehn Jahren haben, berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg. Es fanden sich aber nur Käufer für 3,889 Milliarden Euro – statt für sechs Milliarden. Mit anderen Worten: Auf 35 Prozent der Summe blieb der Staat sitzen, weil niemand das Risiko eingehen und die Papiere ordern wollte. Der Zins lag bei 1,98 Prozent.

Eurobonds werden zu Stabilitätsbonds

„Es ist besorgniserregend, daß die beste Bonität Europas sich nicht im geplanten Umfang refinanzieren konnte“, zitiert die Financial Times Deutschland den Finanzexperten Ralf Umlauf von der Helaba. „Wir werten das als Mißtrauensvotum gegen die Euro-Zone.“ Andere Analysten charakterisierten das Ergebnis der Auktion als „Zeichen, daß die Euro-Krise jetzt auch Deutschland erreicht habe“ und als „absolutes Desaster“.

Trotz des mangelnden Vertrauens selbst in die solventen Einzelstaaten wie Deutschland, hält die EU-Führung unbeirrt am Ziel sogenannter Eurobonds – oder neuerdings euphemistisch „Stabilitätsbonds“ – fest. EU-Präsident José Manuel Barroso will heute seinen Vorschlag dazu präsentieren.

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Kategorien: Deutschland, Politik

Kommentare (23)

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  1. Euro-Scheine “schänden”! | DeutschlandEcho.info | 24. November 2011
  2. Euro-Scheine “schänden”! « VoxPopuli | 24. November 2011
  1. george sagt:

    Das letzte Mal, als ich Staatsanleihen und Bundesschätze gekauft habe, gab es noch über 9 Prozent Rendite. Für zwei Prozent, also gut ein Drittel der Inflationsrate für Merkel-Papiere tausche ich das Geld lieber in Silber, Pornos und Bier.

    • Gegenpol sagt:

      Und wahrlich, es gibt gute Silbermünzen,
      gute Pornos und ausgezeichnetes Bier :-) .

    • Dr.H.G. sagt:

      Ich setze lieber auf australische, asiatische oder norwegische Papiere, bzw. Fremdwährungskonten und auch auf Gold, was derzeit allerdings sehr teuer ist. Soll die Merkel-brd ihr Papier doch besser an ihre BILD-gebildeten brd-Dummies verscherbeln.

      • Parteienversteher sagt:

        Schön ist auch die Nachricht, dass die belgische Regierung ihre Bürger bittet, doch bitte schön Anleihen der eigenen Regierung zu zeichnen. Und ich hatte gedacht, diese Art der Volksverdummung hätte seit den Kriegsanleihen des ersten WK keine Chance mehr auf dem Markt.

  2. VoxPopuli sagt:

    Dass Staatsanleihen oft eine “zweite Runde” drehen müssen, ist nicht so selten, dass man sich daran aufhängen sollte. Anders jedoch bei den BRD-Staatsanleihen – die waren ja zuletzt “der Renner”, jeder wollte die haben.

    Nun wird es für Mister Rolli teuer – und das ist gut. Die Achillesferse dieses Unrechtsstaates ist doch das Geld. Umso früher es ausgeht, umso eher platzen die ganzen sozialen Konflikte auf, die nur mit Geld zugekleistert sind.

    Dann könnte in der Tat die Befürchtung unseres “ehrenwerten” ehemaligen Terrorministers Schily wahr werden…

    PS: Silber, Bier und Porno sind eine gute Grundlage. Statt des Bieres würde ich aber lieber in die eigenen Fähigkeiten investieren. Und auch Pornos gehören nicht zwingend zur klassischen Schwarzmarktware – aber gut, wir leben in einer Triebgesellschaft ;-)
    Wichtiger als all diese materialistischen Dinge sind jedoch die Familie und die Solidarität unter den Menschen. Das sind die Voraussetzungen, um durch jede Krise zu kommen!

    • Fassungsloser sagt:

      …sollte ich mich jetzt mit Tabak und Kaffee eindecken?

    • Berggeist Rübezahl sagt:

      Die Bestände an Konserven, Teigware etc. auffüllen (für 3-6 Mon.)!
      Empfiehlt das Bundesamt für Zivilschutz ohnehin.

      Zudem Brennholz und Heizöl bunkern.

      • Siegfredo sagt:

        Ich bin schon lange beim hamstern!Soll später keiner sagen,so ein
        Scheiß:Das Bundesamt für Zivilschutz oder wie die Deppen sonst
        sich bezeichnen,hätten nicht gewarnt!?Ha,ha,ha….

  3. Gerhard65 sagt:

    Was Millionen von Menschen in den letzten 65 Jahren mit Mühe, Fleiß und ihrer Hände Arbeit aufgebaut haben, reißen eine Handvoll verbohrter,verblödeter Vollpfosten wieder ein.
    Unfassbar was diese Versager der letzten Regierungen mit unserem Land angestellt haben und in welche Lage sie es gebracht haben.
    Und was das wirklich absolut unglaubliche an dieser ganzen Misere ist, kein deutscher Michel wehrt sich dagegen, keiner steht auf,alles lässt man laufen und diese Hirnfürze weiter wursteln.
    Zuerst nehmen sie uns die DMark weg, obendrauf noch zügellose, massenhafte Zuwanderung, dann noch Einführung von billig und billigst Arbeitsplätzen das kaum einer mehr mit seiner Arbeit sich selber oder gar eine Familie ernähren kann und jetzt treiben sie uns alle in den Ruin.
    Jeder primitiver Zulukaffer, jeder inzestgezeugte Dummfick, jeder blödgesoffener Trinker hat mehr Krips, Verstand und Vaterlandsliebe wie diese Idioten.

  4. Bernd sagt:

    An Gerhard65

    Nicht die Politiker sind Schuld, sondern der Wähler der imer wieder diese volksfeindlichen Parteien und deren Vertreter wählt. Auch glauben die Wähler jeden Mist der in der Lizenzpresse steht. Aber eigenes Denken fällt heute bei den meisten der Bürger schwer.

    • Gerhard65 sagt:

      Wie war wie war!
      Auf der anderen Seite bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher das bei Wahlen massiv manipuliert und betrogen wird.
      Nur bei den nächsten Wahlen würde der Beschiss zu groß werden und man kann eine derartig große Menge an Stimmen nicht mehr unter den Tisch fallen lassen, sonst würden Wahlbeteiligungen von 30% oder noch weniger herauskommen.Darum muss unter Mithilfe der gekauften manipulierten Medien und sonstiger Organisationen die NPD schnellstens weg. Was es nicht mehr gibt kann nicht gewählt werden.
      Schließlich muss es ja einen nutzen haben das man SED Stasi Spitzel, Manipulierer und Handlanger in den Reihen aufgenommen hat. Gelernt ist halt gelernt und wenns auch nur so eine Schweinerei ist.

  5. niekisch sagt:

    Wie ich der SZ von heute gerade entnehme, bereitet die Federal Reserve der USA die Großbanken des Landes auf die Möglichkeit des Zusammenbruchs der Euro – Zone vor.

    Finale Furioso – dieses Wort des Dr. Goebbels bekommt beklemmende Aktualität..

    • Wenn nicht einmal die manipulierende, desinformierende, lügende, diffamierende, verzerrende, verfälschende und restlos gleichgeschaltete BRD-Einheitspresse das verschweigt scheint es wirklich düster auszusehen.
      Was für herrliche Aussichten für jeden vaterlandsliebenden und volkstreuen Deutschen.
      Keine Träne für die BRD und ihr Esperanto-Geld Euro.
      Die BRD muss sterben damit Deutschland leben kann.

  6. Andrea71 sagt:

    Je schneller, desto besser….vielleicht wacht dann der brd-Dummie auf und wehrt sich endlich! Aber wie ich diese Diktatur kenne, werden die das zumindestens noch bis zur nächsten BTW verhindern um dann dem brd-Michel wieder einmal schöne Wahlversprechen machen zu können…

  7. Karl sagt:

    Ob die in der ehemaligen DDR sozialisierte Kanzlerin Angela Merkel sich bisweilen noch an Walter Ulbricht erinnert?

    Niemand hat die Absicht, EURO-Bonds aufzulegen!
    http://www.dvu-nds.de/2011/11/niemand-hat-die-absicht-euro-bonds-aufzulegen/

  8. blacksun87 sagt:

    Und die Russen behaupten nur die Sozialisten sind schuld und cdu/csu wären rechtsorientiert :D

    http://de.rian.ru/politics/20111124/261555190.html

  9. Livia sagt:

    Der Maja-Kalender endet ja am 21.12. nächsten Jahres.
    Vielleicht geht dann nicht die Welt unter, aber das Zinseszinssystem! Da kann man ja noch richtig Hoffnung haben.

    • blacksun87 sagt:

      Die Welt die wir so wie jetzt kennen könnte schon untergehn und das find ich schön!

    • Nein, er endet nicht. Endet unser Kalender mit Neujahr? Kommt danach der Weltuntergang? Nein, nur ein neues Jahr. Und so ist es bei den Mayas auch.
      Das mit dem “Enden” erzählen nur drittklassige Dokus im Fernsehen, Populär-Schund übelster Sorte, z.B. der Sch..dreck mit dem einen N24 und ntv ständig nerven. Die gleiche Sorte Dreck wie”Hitler – Wahn und Wahnsinn”, “Germania-Hitlers Größenwahn” und anderen unglaublichen Schwachsinn den vor allem der antideutsche Judensender N24 permanent runterleiert, “Guido Knopp-Light”. Es endet lediglich die längste Zeiteinheit des MAYA-Kalenders, ein Baktun, das heißt nicht, daß die Welt untergeht. Es beginnt nur eine neue Zeiteinheit dieses Kalenders.

      • DerDissident sagt:

        Für Esoteriker beginnt Ende 2012 das “Wassermann-Zeitalter” und das “Fische-Zeitalter” endet.

        Wassermann steht auch für Veränderung, für Revolution, für Umbruch.
        Die Technik wird immer fortschrittlicher und somit sind wir der Meinung, alles ist schnelllebiger, weil wir versuchen Schritt zu halten.

        Das Wassermann-Zeitalter hat konkret am 5.2.1962 begonnen. Der Übergang zweier kosmischer Zeitalter beträgt etwa 50 Jahre. Der Übergang vom Fische-Zeitalter zum Wassermann-Zeitalter wird ca. am 21.12.2012 finalisiert sein. Mit dem Eintrittspunkt eines neuen Zeitalter beginnt das System des vorherigen Zeitalters, welches ca. 2160 Jahre lang Dominanz besaß, zu bröckeln bzw. zu wankeln. Gleichzeitig versucht das alte System ab diesem Eintrittspunkt eben diese Dominanz verstärkt zu erhalten.

        Daher kommt es während dieser Übergangsphase zu einer Art Kontroverse beider Systeme, denn das neue System, in diesem Fall das Wassermann-System, steht dem alten quasi diametral gegenüber. Es ist ihm jedoch nicht wirklich entgegengerichtet, sondern tendiert dazu, die konstruktiven Aspekte des alten Systems herauszufiltern, um diese kreativ zu erweitern. Doch das weiß das alte System nicht. Es sieht in ihm eine Gefahr und bekämpft es.

        Dadurch wird die konstruktive Grundkraft des Wassermann-Zeitalters, die der destruktiven Grundkraft des Fische-Zeitalters wie gesagt diametral gegenübersteht, zunächst auf eine äußere Ebene verlagert.

        Konkret betrachtet wäre das in diesem Fall der rasante technische Fortschritt seit 1962. In keiner bekannten Geschichtsepoche gab es einen solchen Beschleunigungsfaktor bezügl. äußeren Fortschritts. Allein die Existenz des Internets ist ein deutliches Zeichen dafür.

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