Ex-BDI-Chef: Henkel verwirft Pläne für Parteigründung – und tritt den Freien Wählern (FW) bei
Düsseldorf (DE) – Der frühere Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, verfolgt seine Pläne zur Gründung einer neuen euro-kritischen Partei als Alternative zur FDP nicht weiter und tritt stattdessen den Freien Wählern (FW) bei.
Zwar hänge eine neue liberale Partei, “die Europa-freundlich, aber Euro-kritisch ist, wie eine reife Frucht am Ast. Man muss nur gegen den Stamm treten, dann fällt sie herunter”, schrieb Henkel im HANDELSBLATT. “Andererseits ist der bürokratische Akt nicht nur sehr aufwändig, man kann kaum sicherstellen, nur solche Mitstreiter zu bekommen, die die gleichen liberalen Werte und Ziele teilen.” Er empfahl daher die Vereinnahmung der Freien Wähler (FW), die in Bayern im Landtag sitzen: “Die effizientere Alternative ist zu versuchen, eine der etablierten Parteien zu beeinflussen”, so Henkel. “Auf der Suche nach einer neuen Heimat für die Liberalen, sollte man sich deshalb mal mit den Freien Wählern beschäftigen”, schrieb Henkel, und ließ dann Taten folgen: Am Montagmittag wurde bekannt, dass er den FW beigetreten ist.
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Henkel ist zur klugen Einsicht gekommen, daß eine weitere Anti-Euro-Partei keinen Sinn macht.
Weshalb er aber glaubt, daß es ausgerechnet eine liberale Partei ala FDP und “Freie Wähler” sein muß, die hierfür das nötige “know-how” besitzen könnte, entgegnet jeder Vernunft.
Ja klar, die Freien Wähler…
Aber immer noch besser als eine neue Splitterpartei, die mit dem Abgrenzen nicht hinterherkommt und das rechte Lager weiter spaltet.
Immerhin unterstützt Henkel keine der etablierten Altparteien mehr.
Hoffentlich bleibt das so.
Als Euro-Kritiker ist er auf jeden Fall weiter sehr nützlich und kann so ein Umdenken der Bürger fördern.
Davon kann auch die NPD letztlich profitieren.
Angeblich ist Henkel den FW beigetreten. Wann kommen F.Merz und
Freiherr von und zu Guttenberg?
…damits da so weiter gehen kann, wies bei den Republikanern anfing, oder was ?!
Richtige Entscheidung. Eine weitere Partei hätte nichts gebracht.
Alles klar, das war es dann mit Herrn Henkel. Diese zunehmend lächerlichen “Freien Wähler” gibt es schon seit Jahrzehnten und bis heute sind sie eigentlich durch kaum mehr aufgefallen als mustergültige Zusammenarbeit mit allen Systemparteien und restlose Übernahme der herrschenden Staatsideologie.
Gratuliere Herr Henkel, besser kann man sich selbst politisch kaum besser unwichtig machen als bei diesem politischen Kleingartenverein.
Zuerst viel Wind gemacht und jetzt bei den “Freien Wählern”, hätte er lieber mal sein Hirn eingeschaltet, bevor er in den Medien große Töne spuckte.
Zumindest seine Einnahmen in Form von Gagen als Talk Gast Teilnehmer sind mit Sicherheit nach oben gegangen und das ist ja immer das wichtigste bei Herren wie ihm.
Mario Löffler soll NPD-Landesvorsitzender in Sachsen werden:
http://www.facebook.com/#!/notes/holger-apfel/aktuelles-deutsche-stimme-interview-01-2012-druckausgabe-jetzt-%C3%BCber-pf-100068-01/128377460611951
Besser die Freien Wähler als eine Partei die der NPD schadet.
…haben das die “Freien Wählern” bei der letzten Landtagswahl, in Bayern, nicht zu genüge getan ?!
Wobei man auch sagen könnte: Sie haben Deutschland geschadet.
Andererseits, ist das ja das Gleiche!
Er wird sich schon was dabei gedacht haben. Immerhin sind die “Freien Wähler” als Marke bekannt und mit ihren 300000 Mitgliedern kommunal tief verankert. Finanziell haben sie auch was zu bieten, ein kleiner Zusatzbeitrag für die bundesweite Aktivität böte eine gewisse Unabhängigkeit. Problematisch ist das Programmatische. Wie soll da Übereinstimmung erzielt werden? Konservativ? Liberal? Regional? Europakritisch?
Da es die Freien Wähler immer gegeben hat und immer geben wird, tun sich Möglichkeiten auch für uns auf..