Kommentar: Warum das Grundeinkommen die richtige Lösung ist

| 8. Januar 2012 | 172 Kommentare

Das Problem der sozialen Gerechtigkeit, der sozialen Absicherung und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist in Deutschland ein enorm wichtiges und für viele Debatten vorrangiges Thema.

Ein Grund mehr, sich mit Lösungen für die sozialen Probleme und Schieflagen in der Republik zu beschäftigen und nach sinnvollen Lösungen zu suchen. Das oberste Ziel muss dabei die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen, sprich von uns allen, sein.

Bei der Suche nach Lösungen muss der Mensch im Mittelpunkt stehen. Er ist der Dreh-und Angelpunkt für die Entscheidungsfindung. Ihm muss es danach besser gehen als zuvor, er ist es auf was es ankommt. Bei den Linken steht der Mensch im Mittelpunkt um ihn besser für die eigene Ideologie ausnutzen und missbrauchen zu können. Bei den Kapitalisten steht der Mensch auch im Mittelpunkt – zumindest solange er so besser ausgebeutet werden kann.

Genau hier muss angesetzt werden. Hier müssen Lösungen her, die die Leine der Abhängigkeit des durchschnittlichen Bürgers von den Kapitalhabenden aber auch von staatlicher Bevormundung durchtrennt und den Bürgern so zu einem selbstbestimmten und freien Leben verhilft. Für den Weg dorthin soll nachfolgend das Grundeinkommen, kurz GE, vorgestellt und vertieft werden.

GE bedeutet, dass der Staat den Menschen innerhalb seines Gebietes einen Betrag auszahlt, von dem diese leben können. Das GE wird ausgezahlt, ohne dass der Mensch dafür eine Gegenleistung erbringen muss. Er bekommt die Zahlung weil er eben ein Mensch ist. Weitere Grundvoraussetzungen sind nicht erforderlich. Allerdings können Sekundärvorausetzungen, wie z. B. den Wohnort innerhalb des Staatsgebietes zu haben oder die Staatsangehörigkeit anfallen.

Die Definitionen zum GE können je nach politischer Ausrichtung variieren. Der Grundsatz einer menschenwürdigen und unabhängigen Lebensweise ist aber als Grundgedanke querbeet durch die politischen Lager gegeben.

Im Wesentliche bestehen zwei Pole beim Grundeinkommen. Es gibt die Möglichkeit des bedingungslosen GE und des bedingungsabhängigen GE.

Das bedingungsabhängige GE meint in der Regel, dass ähnlich wie jetzt bei Hartz IV, die Einkommens- und Vermögensverhältnisse geprüft werden müssen. Sprich der Bürger muss vorzeigen was er hat, es erfolgt eine Bedürftigkeitsprüfung und wer eben als „arm genug“ befunden wird, kann auf eine „milde Gabe“ von den Steuerzahlern hoffen. Als Argument für dieses Verfahren wird angeführt, dass „ein Mann wie Josef Ackermann“ (der nebenbei bemerkt gar nicht zu den Superreichen gehört) doch gar nicht auf das GE angewiesen sei. Eine Argumentationslinie, die eher von SPD-nahen Kräften angeführt wird und keinen geeigneten Grund für die Ablehnung des bedingungslosen GE darstellt. Vielmehr dringt hier der Wille nach einem Überwachungs- und Bevormundungsstaat durch. Die Argumentationslinie ist schon beim Kindergeld gescheitert. Das Kindergeld muss unabhängig des Einkommens der Erziehungsberechtigten gezahlt werden (§ 62 EStG). In der SPD gab es in den 80er Jahren Bestrebungen das Kindergeld am Einkommen der Eltern auszurichten. Dieses Ziel scheiterte gerichtlich am Gleichheitsgrundsatz. Das Kindergeld ist laut verschiedener Gerichtsurteile schließlich als Einkommen des Kindes anzusehen. Die Vorstellung vom bedingungsabhängigen GE spiegelt damit eher die Einstellung wie bei Hartz IV (von Rot-Grün eigeführt) wieder. Diese Position ist im Kreis der GE-Befürworter allerdings zunehmend in der Minderheit.

 Das bedingungslose GE ist wesentlich einfacher, da keine Bedürftigkeitsprüfung erfolgt. Man bekommt die Zahlung nicht, weil man möglicherweise mittellos ist, sondern weil man ein Mensch ist. Das ist der wesentliche Unterschied in den beiden Denkansätzen. Dadurch, dass Einkommen und Vermögen nicht angerechnet werden, sprich jeder seinen festen Betrag bezieht, ist jeder seines Glückes Schmied. Wem das Geld reicht, der ist glücklich. Wer mehr haben möchte, kann im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas dafür tun. Das schafft Unabhängigkeit und setzt Kraft für Innovation und Unternehmungsgeist frei. Ausgehend vom bedingungslosen GE würde jedem Bürger ein Betrag X monatlich ausgezahlt. Dieser Betrag steht dem Bürger zu. Dabei ist es völlig unabhängig, ob er weitere Einnahmen oder Vermögen hat oder ob er mit anderen Menschen zusammen lebt.

Von Gegner des GE, insbesondere von denen, die jetzt von geringen Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen profitieren, wird immer rasch angeführt, dass bei einem GE die Menschen nicht mehr arbeiten gehen würden. Die Antwort lautet ganz klar: Nein! Man muss jetzt schon nicht arbeiten gehen, weil man sich auch mit Hartz IV das Leben finanzieren kann. Wer sich bestens auskennt und der vielen Lücken und Hintertürchen kundig ist, fährt damit besser als mancher, der eine Vollzeitstelle hat. Wer nicht arbeiten will, der tut es auch schon jetzt nicht. Entweder weil er so vermögend ist, dass er den lieben langen Tag die Golfschläger schwingen oder weil er seine Bedürfnisse hinreichend mit Hartz IV befriedigen kann. Wer keinen „Bock auf Arbeit“ hat, der arbeitet in diesem Sozialsystem genauso wenig wie mit dem GE.

Die meisten Menschen wollen arbeiten und aktiv sein. Sie wollen vielleicht nicht den Beruf ausüben, den sie zum Beispiel aus Mangel an Alternativen derzeit erledigen, aber sie wollen etwas tun. Viele Menschen gehen arbeiten und verdienen trotz zermürbender Vollzeitbeschäftigung so wenig, dass sie noch beim Jobcenter die Hand auf halten müssen. Wer würde diesen Menschen allen Ernstes vorwerfen wollen, nicht arbeitswillig zu sein?

Generell besteht hier ein Definitionsproblem. Nach wie vor wird in der Gesellschaft oftmals nur das als „Arbeit“ bezeichnet, was mit Geld entlohnt wird. Sprich die Erwerbstätigkeit zählt als Arbeit. Doch wie viel Arbeit wird gemacht, die vielfach ungesehen und ohne finanziellen Ausgleich geschieht?

Familienarbeit ist auch Arbeit, ebenso wie die Erziehung der Kinder, die Pflege von Alten und Kranken, die ehrenamtliche Hilfe im Tierheim oder bei der Müllbeseitigung in der Stadt, das Engagement im Verein, die Hilfe für den Nachbarn in Not, die Mitarbeit in einer Partei, der Gewerkschaft oder anderen Organisationen. Viel Arbeit wird verrichtet, weil Menschen etwas Sinnvolles tun wollen. Sie verlangen dafür gar kein Geld, sie tun es aus Überzeugung und dem Wunsch sich zu beteiligen. Ein gutes Beispiel ist hier auch dieses ehrenamtlich geführte Nachrichtenportal.

Nachdem die Gegner in diesem Punkt widerlegt sind, wird schon der nächste Gegenschlag durchgezogen. Das GE sei doch viel zu teuer, wird gerne behauptet. In Anbetracht von milliardenschweren Eurorettungsschirmen wirkt dieses Gegenargument fehl am Platz. Menschen sind wichtig, nicht eine von vorneherein zum Scheitern verdammte marode Kunstwährung.

Aber auch so hat das Gegenargument keinen Halt. Nein, es wäre sogar preiswerter als der jetzige für niemanden mehr durchschaubare Dschungel an diversen Gesetzen, Hintertürchen und Fallstricken mit seiner wuchernden Bürokratie. In Deutschland gibt es unzählige Sozialleistungen. Bund, Länder, Gemeinden und Sonderbehörden zahlen Unmengen verschiedene Hilfen aus. Immer wieder ändern sich diese. Manche fallen weg, dafür kommen neue hinzu. Eine ungefähre Übersicht gibt die Broschüre „Soziale Sicherung im Überblick“ des BMAS. 2007 belief sich der Betrag für Soziales laut Goethe-Institut auf satte 706,9 Milliarden Euro. Alleine im Bundeshaushalt, also ohne Länder und Gemeinden, summieren sich die geplanten Ausgaben für Arbeit und Soziales für das Jahr 2012 auf mindestens 126,5 Milliarden Euro und beanspruchen damit rund 40% des Gesamthaushaltes. Die Sozialausgaben steigen, wie man in den letzten Jahrzehnten beobachten konnte, stetig an.

Ende 2010 hatte Deutschland laut Weltbank rund 81,7 Millionen Deutsche und Ausländer als Einwohner. Davon sind rund 15 Millionen minderjährig und mindestens 15,4 Millionen Ausländer oder sogenannte „Personen mit Migrationshintergrund“. Lässt man auch den Ausländern das GE zukommen, hat man also 81,7 Millionen Empfangsberechtigte. Erhalten Minderjährige einen niedrigeren GE-Betrag von z. B. 500,00 Euro und Erwachsene einen Betrag von 800,00 Euro, dann hat man Jahresausgaben von 640,320 Milliarden für Erwachsene und 90 Milliarden für Kinder. Summiert ergibt dies 730,320 Milliarden. Das klingt zunächst nach mehr, rechnet man aber das Einsparvolumen bei Bürokratie und Verwaltung dazu, dürfte sich das Verhältnis wieder in etwa bei der bisherigen Größenordnung bewegen.

Würde man den Ausländern, die noch nie in Deutschland gearbeitet haben oder kriminell sind, die Zahlungen verweigern und stattdessen abschieben, senkte sich der Betrag natürlich. Zudem könnte man sagen, dass Personen, die in Haft sind, keinen Anspruch auf das GE für die Haftdauer haben. Sie sind dort schließlich rundum versorgt. Auch das könnte die Kosten noch ein Stück senken.

Damit steht das GE dem bisherigen System in etwa den selben Kosten gegenüber. Es würde sogar bei Einsparungen mit einem höheren GE-Betrag als im Rechenexempel aufgeführt funktionieren und sich dennoch für den Steuertopf lohnen.

Das weitere Sparpotential muss bedacht werden. Schafft man alle andere staatlichen Sozialleistungen ab, also Kindergeld, Hartz IV, ALG, Elterngeld, Rente, Wohngeld usw. braucht man logischerweise auch einen weitaus geringeren Verwaltungs- und Bürokratieaufwand. Hierbei spart man auf lange Sicht viele weitere Milliarden. Man bräuchte nur eine Behörde, die zentral zum Beispiel über die Gemeindeverwaltungen die Anträge annimmt und bearbeitet. Das Formular könnte kurz sein. Eine Seite reichte aus, da keine Anspruchsprüfungen bestehen. Lediglich Name und Anschrift (für den Bescheid), die Kontoverbindung und eine Kopie der Geburtsurkunde oder des Ausweises wären nötig für die Bearbeitung. Stirbt ein Bürger, erfahren dies die Gemeindeverwaltungen über das Friedhofsamt und können die Information der zentralen Behörde melden um die Zahlungen einzustellen. Auch die Sozialgerichte würden kaum mehr beansprucht werden müssen. Damit ließe sich ein gigantisches Einsparvolumen erschließen. Die Arbeitnehmer und Arbeitgeber wären ebenfalls entlastet, da sie keine Beiträge mehr zur Renten- und Arbeitslosenversicherung leisten müssten. Zudem entfiele auch hier jede Menge Papierkram.

Ein Gegenargument von eher rechter Seite ist, dass dann viele Ausländer nach Deutschland kämen um diese Sozialleistung beziehen zu können. Dieses Argument zeugt jedoch von wenig Wissen um die herrschenden Zustände. Die Einreiseregelungen in die BRD sind jetzt schon sehr locker und werden sehr laissez-faire gehandhabt. Schon jetzt gilt: Wandert ein Ausländer ein, ist es nicht die Frage ob, sondern nur was er an Sozialleistungen bekommt. Seit der Eurokrise wandern z. B. sehr viele Griechen und Spanier in die deutschen Sozialsysteme ein, ohne je hier gearbeitet zu haben. Die Art der Sozialleistung ändert hieran nichts. Vielmehr müssten die Gesetze, die diesen Missbrauch beflügeln, geändert werden.

Nun lässt sich natürlich fragen, welche konkreten Vorteile des GE benannt werden können. Die Liste ist sicher sehr lange. Sie reicht von allgemeinen Vorteilen, wie Gerechtigkeit, Bürokratieabbau und Entlastung der Staatkasse zu ganz individuellen Vorteilen. Die nachfolgende Aufzählung erhebt daher auch nicht den Anspruch vollzählig zu sein oder die Vorteile eines jeden Einzelnen im Detail zu erfassen. Die Reihenfolge der Aufzählung stellt keine Wertigkeit dar.

  • Das GE macht den einzelnen Bürger autark von den Mächten und Wirrungen des Arbeitsmarktes.
  • Es entfiele die Existenzangst. Man kann sich sicher sein, jeden Monat einen fixen Betrag mit Sicherheit zu bekommen.
  • Durch den Wegfall des Existenzdruckes gäbe es viel weniger psychische Krankheit und damit auch weitaus geringere Kosten für die Krankenkassen. Gerade Krankheiten wie Burn-Out und Depressionen wären stark rückläufig. Auch Krankheiten, die durch einen arbeitsbedingten Verschleiß und Abnutzung des Körpers verursacht werden, würden weniger, da diese Arbeit dann weniger von Vollzeit- sondern mehr von Teilzeitkräften erledigt werden könnte.
  • Es würde die Familienarbeit stärken und Familien wären besser als bisher finanziell unterstützt. Es müssten nicht mehr beide Elternteile zwingend werktätig sein. Auch das Entlastet den Arbeitsmarkt.
  • Kinder wären kein Armutsrisiko mehr.
  • Mehr Menschen könnten sich in gemeinnützigen Organisationen und Parteien engagieren.
  • Der Staat und damit die Steuerzahler sparten viel Geld.
  • Die Entwürdigung und Stigmatisierung durch Arbeitslosigkeit und Bedürftigkeitsprüfung entfiele.
  • Es gäbe sehr viel weniger Sozialneid, da ein jeder wüsste, der andere hat diesen Betrag auch zur Verfügung.
  • Der Konsum würde ansteigen, damit würde die Wirtschaft angekurbelt und der Staat hätte mehr Steuereinnahmen bei gleichzeitig sinkenden Kosten.
  • Das GE verbessert die Möglichkeit zur Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit.
  • Ein Grundeinkommen ist einfach und transparent, jeder kann es nachvollziehen. Keiner muss fürchten „zu kurz zu kommen“.
  • Ein GE verbessert die Möglichkeiten zur Fortbildung und Bildung allgemein.
  • Viele würden eine geringere Stundenzahl bei ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen. So entstehen viele neue Arbeitsplätze. Die vorhandene Erwerbsarbeit wird gerechter verteilt.

Das GE hat viele Vorteile. Warum kommt es dann nicht? Weshalb kommt es in der öffentlichen Debatte, wenn man von Parteitagen bei Piraten, FDP und Grünen oder den Vorträgen des DM-Chefs Götz Werner absieht, kaum vor? Das GE scheiterte bislang an den politischen Verhältnissen. Insbesondere SPD und CDU sowie die Machtausübenden bei den Grünen haben sich vehement gegen das GE gestemmt.

In einem Staat, in welchem man durch Zerstörung der Familie, durch Arbeitsstressüberlastung, Entsolidarisierung, Verausländerung, Verasozialisierung und Ausgrenzung von Bildungsmöglichkeiten die Menschen zu einheitlichen, ängstlichen und willensschwachen EU-Nutzmenschen (Josefine Barthel, COMPACT 12/11) abrichten will, liefe ein GE diesen Zielen ganz klar zuwider. Das Schlimmste für das Establishment wären selbstdenkende und widersprechende Bürger. Bürger, welche die Zeit und Energie hätten sich kritisch mit den herrschenden Verhältnissen auseinander zu setzen um ihre eigenen Lebensumstände zu verbessern, sind den Machthabern ein Dorn im Auge. Solange man mit Hartz IV noch eine Politik der Angst erzeugen kann, solange Menschen um den sozialen Abstieg und um Verlust des Arbeitsplatzes fürchten müssen, wenn sie sich als „unliebsame Bürger“ betätigen, solange halten sich die etablierten Meinungsmacher und ihre willfährigen Handlanger an der Macht. Wir alle strampeln jeden Tag in unserem Hamsterrad von Arbeit, Sorgen und Belastungen. Wir haben zu wenig Zeit und zu viel zu tun. Viele wissen nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht. Genau das ist die Versicherung für den Erhalt der guten Plätze an den Futtertrögen der Macht für die Eurokraten und ihre bundesdeutschen Pendants. Ein GE, welches den Menschen Autarkie und damit Eigenverantwortung („Jeder ist seines Glückes Schmied“) und Menschenwürde verschaffte, ist daher noch in weiter Ferne.

*(Gast-) Kommentare geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder.

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Kategorien: Deutschland, Kommentare, Meinungen, Politik, Rechts intern, Wirtschaft & Finanzen

Kommentare (172)

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  1. ochmensch sagt:

    Ein bedingungsloses GE ist zunächst mal nur eine Umverteilung vom Steuerzahler zum Leistungsempfänger. Der Staat zaubert kein Geld aus der Tasche, er nimmt es vorher dem Volk weg. Das heißt, der Faktor Arbeit muss durch höhere Steuern belastet werden und wird dadurch geschwächt (Arbeitgeber muss mehr Lohn zahlen, AN kriegen weniger). Das Argument “ist doch mit HarztIV eh schon so” zählt nicht, da Verschlimmbesserung. Soziale Sicherungssysteme sollten nie Arbeitsersatz werden, sondern nur Bedürftigen zur Verfügung stehen. So muss es wieder sein. Denn umsonst gibt es garnichts, es zahlt immer ein anderer.

    Du hast schon verstanden, dass der Staat damit sehr viel Geld spart (siehe Berechnung), also den Steuerzahlern weniger “wegnehmen” muss?
    Du hast auch den Abschnitt mit dem Thema Arbeit gelesen?
    Deine Argumentation wirkt nicht gerade so.
    S.A.S.

    • Paulchen sagt:

      @ochmensch

      aber du möchtest nichts zahlen! Zahlst aber genügend. Die Frage ist nur, wohin es geht.

      EGOISMUS hat nichts mit NATIONALEN SOZIALISMUS zu tun! Sie können sich wie auch diametral gegenüber stehen.

      Wie sollen wie mehrheitsfähig werden, wenn wir auf unseren (potentiellen) Kameraden, die nichts haben herumhacken?!!

      Volksfeindliches verhalten ist das!

      • Jan sagt:

        @ Paulchen Und das wiederum ist entgegen aller wirtschaftlichen Vernunft ! Grenzenloser Altruismus ist genauso ein Schwachsinn, wird egal ausgenutzt. Da kann man noch so viel von Ehrlichkeit, Volksgemeinschaft und bedürftig sprechen. Ich zitiere ungern die FDP, aber Arbeit muss sich wieder lohnen. Da haben sie schon recht, wie meistens in wirtschaftlichen Problemfragen…Man kann der FDP vorwerfen, dass sie gerade zu durchzogen ist von Egoismus und Gier, andererseits gibt es immer bekanntermaßen 2 Seiten der Medaille : Lässt man der Wirtschaft Freiheiten reguliert sie sich ziemlich gut selbst. Aufgabe der Politik darf es nicht sein, den Wählern den Arsch zu lecken mit lecker Mindestlohnangeboten etc. , sondern auf die Wirtschaft reagieren und vorrausschauend sein. Nicht ideologisch stumpf irgendwelche hirnrissigen Konzepte aus dem Bode stampfen, nur um der Linie treu zu bleiben. So sehr es auch schmerzt, aber 1935 ist längst vorbei und wie die Gutmenschen zu sagen pflegen : Die Welt hat sich nunmal verändert. Da kann leider auch kein einzelner Staat, vor allen Dingen mitten in Europa, etwas machen und 180° Kehrtwende machen. Wenn wir das machen, können wir uns gleich aus der Weltgeschichte verabschieden. Aber genug auf Sozialismus rumgehackt : Hugo Chavez ! Exzellenter Mann in Südamerika, lernt, was es heißt, wenn Staaten sich gegenseitig unterstützen. Machen den Amis da unten alles kaputt :) Liebe Grüße

        Gerade mit dem GE lohnt sich Arbeit wieder. Was man verdient wird ja, anders als jetzt bei Hartz IV, nicht auf das GE angerechnet. Wer arbeitet hat also mehr als der, der nicht arbeitet. Das GE ist auch kein Sozialismus. Bei manchen Leuten muss man sich schon fragen, ob sie lesen könne. S.A.S.

  2. Waltrun sagt:

    Das Grundeinkommen wäre eine menschheitliche Revolution, wie das Sesshaftwerden, das Metallschmelzen, die Industrialisierung oder die IT.
    Insofern ist es zu begrüßen und auch weil es den Betreuungswahn des Staates beendet.

    “Bedingungslos” aber dürfte es nicht sein, sondern es muss auf eine streng bestimmte Gesellschaft begrenzt sein, z.B. alle Volksdeutschen und alle (durch Sprachkenntnis und deutsche Geschichtskenntnis) erwiesenermaßen Kulturdeutschen, nicht aber für Papierdeutsche, kulturverweigerische Kopftücher und Fremdländer. Andernfalls könnte ja jeder daherkommen und kassieren, das wäre nicht bezahlbar.

    Richtig, nur, wie im Artikel steht, kann jetzt schon jeder kommen und kassieren. Das ist also unabhängig vom GE sondern betrifft andere Gesetze. S.A.S.

  3. Icke. sagt:

    Wie kann Gleichbehandlung gerecht sein? Pfui Teufel!

    Wir könnten anfangen Dich anders zu behandeln. Wir stufen Dich halt als pfui Teufel doof ein und sperren Dich bei den Kommentaren. Gleichbehandlung – wozu denn? Dann noch bei solchen wie Dir? Pahhh… S.A.S.

      • Noc sagt:

        Is die Wahrheit. Du hast nen saublöden Kommentar abgelassen. Denk mal drüber nach. Offenbar hast du nicht mal den Text komplett gelesen, sondern statt dessen deine antisozialistischen Fühler auf Attacke gestellt. Sehr clever. Applaus für dich.

        • Icke. sagt:

          “Lol.” halte ich nach wie vor für ziemlich adäquat. Die sozialistische Knüppeldrohreaktion dieses S.A.S. bestätigt ja im Grunde nur das in meiner Polemik Implizierte.

          Die Problematik ist keine wirtschaftliche oder “soziale” Frage, sondern eine philosophische, vielleicht theologische. Wer sich mit Bolschewisten auf das Feilschen um wirtschaftliche Darstellbarkeit einläßt, ist ihnen ja schon auf den Leim gegangen. Natürlich rechnet sich der Quatsch nicht – aber das gilt es nicht zu diskutieren.

          Viel eher ist darauf hinzuweisen, daß der Mensch nicht gleich ist, daß eine Gleichbehandlung immer falsch ist und daß “suum cuique” nicht “Jedem das Gleiche” heißt. Es ist eine Frechheit von anmaßenden Kleingeistern, soziale Grundbedürfnisse durch irgendwelche Grundbeträge abgelten zu wollen. Es ist eine totale Mißachtung der zur Arbeit und zum Dienste Geborenen, Anstachelung der Unterschicht, Schüren von Sozialneid und Anspruchsdenken; eben durch und durch roter Scheißdreck. Denkt ja nicht, daß Ihr einen Pöbelmenschen mit Geld ruhigstellen könnt..

          Im Gegenzug ist es eine Ohrfeige für alle höheren Menschen, sich in einer Berechnung von Staates Gnaden mit dem Pöbel wiederzufinden. Die größte – und wieder nur typische – Schweinerei ist aber die Heranziehung der “Freiheit” als Argument! Diese Mittelmäßigen haben doch gar keine Vorstellung von menschlicher Freiheit! Und sie wollen die Niedrigen hochziehen und die Hohen stürzen, dann sind wir alle schön frei, gleich und brüderlich. Nachtigall ick hör Dir trapsen!

          Jaja, der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch – und ein Thema, in dem mit “Fortschrittlichkeit” argumentiert wird, hat sich auch ohne das impotente Drohen mit dem “Wer nicht im [beliebige Gruppe einsetzen]paradies mitspielen will, wird gesperrt”-Knüppel hinreichend selbst entblößt. Ich beanspruche selbstverständlich keine Gleichbehandlung und würde mich nie auf ein Recht berufen mit der Argumentation, daß es einem anderen auch gewährt wurde. Ich hoffe, daß nun deutlicher geworden ist, inwiefern die oben kommentierte Reaktion des Autors zu meiner Belustigung hat beitragen können.

          Einen schönen Abend noch!

          Ich denke hier erübrigt sich jeder weitere Kommentar. Sollten alle GE-Gegner so gestrickt sein, dürfte der Widerstand gering werden. S.A.S.

          • Noc sagt:

            Er hat einfach überhaupt nicht verstanden, worums bei dem GE geht. Hat nur seine bemitleidenswerten pseudo-aristokratischen Kanäle verwirrt. Wir sollten diese Leute, die so asozial über unsere Landsleute schwadronieren, aus unseren Reihen ausschließen. Die sollen sich irgendeiner liberalistischen Sekte anschließen, sich hochgradigst elitär fühlen und dann einsam und kinderlos sterben. Achja – und frei natürlich. Weiß ja nur er, was Freiheit bedeutet.

            Wer denkt, Geld = menschlicher Status, sollte sich von den Nationalisten fern halten. Sowas asoziales. Eigentlich bräuchten diese Pseudo-Adeligen für ihre feisten Kommentare was hinter die Ohren.

            Wollen wir hoffen, daß das bei uns irgendwann zum Allgemeinplatz wird und diese VWL-Nerds das Weite suchen.

  4. Axel Böller (JVA) sagt:

    Ist die Forderung nach einem GE nicht von den Linken/Piraten?

    Wieso wird sich daher dem Thema HIER angenommen und mit auf den Zug aufgesprungen?

    An sich eine gute Idee, nur werden dann nur noch weitere Bereicherer ins Land kommen um NICHT zu arbeiten.

    Nochmal zum Mitschreiben: Deine Bereicherer kommen so oder so in Massen und wandern in die Sozialsysteme ein. Das sind andere Gesetze, die haben mit dem GE gar nichts zu tun.
    Welche Themen wir hier diskutieren/kommentieren ist unsere Sache. Wir schreiben Dir in der JVA ja auch nicht vor, welche Wand Du in Deiner Zelle anstarren sollst.
    Die Idee zum GE ist schon wesentlich älter als Piraten und Linkspartei zusammen und wurde schon vor Jahrhunderten immer wieder diskutiert.
    S.A.S.

    • +Kreuz+ sagt:

      “Ist die Forderung nach einem GE nicht von den Linken/Piraten?

      Wieso wird sich daher dem Thema HIER angenommen und mit auf den Zug aufgesprungen?”

      Man kann die Panik der Gutmenschen direkt aus Ihren Zeilen herauslesen: Die “Nazis” befassen sich mit tagesaktuellen Dingen und nicht mit der Zeit von vor 70 Jahren… :D

      • Noc sagt:

        Oder einfach: Nazis hören auf peinlich und möchtegern zu sein und werden politisch, anstatt ihre Politik zu einer skurrilen Philosophie verkommen zu lassen, wie es hier im Kommentarstrang nach wie vor von nicht wenigen praktiziert wird.

        Einige wären wirklich in einer religiösen Gemeinschaft oder bei den Freimaurern besser aufgehoben, als bei uns, die Politik machen wollen.

    • Axel Böller (JVA) sagt:

      Irrtum! Das GE wäre für die Bereicherer einfach nur noch die Krönung zum bisherigen Sozialsystem. Kein Stress mehr mit dem Arbeitsamt oder der ARGE. Einfach herkommen (im Notfall die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen) und sich ein schönes Leben (natürlich OHNE Arbeit) machen.

      Hier geht es nicht darum ob sich der Staat eventuell (!) paar Millionen einspart, sondern was aus dem Bruttosozialprodukt wird.

      Die Bereicherer werden allesamt gar nicht mehr arbeiten gehen. Viele Deutsche ebenfalls nicht oder eben auf Halbtagsjobs umsteigen um mehr Freizeit zu haben.

      Die Idee an sich ist “nett”, aber damit würde man nur die Bereicherer sowie die Unterschicht “stärken” und die Wirtschaft schwächen.

      • Franken Falange sagt:

        Also ich finde es gut, daß DE das Thema aufgreift, es ist ähnlich wie der Mindestlohn oder Müttergehalt und ähnliches zwar ein soziales und in der allgemeinen Wahrnehmung ein eher linkes Thema aber eben nur dann finanzierbar, wenn man die weltoffenen Gutmenschengesetze ändert oder zumindestens so anwendet, daß es nicht zu Gunsten der Migranten ausgelegt wird. Klar dürfte aber sein, daß dieses Grundeinkommen nicht sehr hoch sein wird und änlich wie heute schon “Grundsicherung, Hartz IV u.ähnliches nur einen sehr bescheidenen Lebenstandard ohne großartige Teilhabe am üblichen gesellschaftlichen Leben sicher wird. Das eigentliche Interessante ist die Nichtanrechnung von Zuverdiensten durch Arbeit, was dann auch endlich den richtigen FDP-Satz “Arbeit muß sich lohnen” einen Sinn gibt, wenn auch nicht ganz in deren Sinne.

    • stefan sagt:

      @SAS, also für wen konkret ist das GE gedacht, wenn nicht für alle? Wo werden dann noch Unterschiede gemacht?

      Wie im Artikel ausgeführt, ist das Rechenbeispiel für “alle”, die momentan da sind. Man kann aber natürlich Ausländer, die nur wegen der Sozialleistungen da sind, abschieben. Das hat aber nichts mit dem GE zu tun. Das ist ja jetzt schon der Fall im derzeitigen System. Da kassiert ja auch jeder der kommt. S.A.S.

  5. Berggeist Rübezahl sagt:

    “Erhalten Minderjährige einen niedrigeren GE-Betrag von z. B. 500,00 Euro und Erwachsene einen Betrag von 800,00 Euro, dann hat man Jahresausgaben von 53,360 Milliarden für Erwachsene und 7,5 Milliarden für Kinder. Summiert ergibt dies 60,860 Milliarden. Ein gewaltiges Einsparpotential.”

    Hat da einer vergessen Monatszahlen mit dem Faktor 12 zu multiplizieren?

    Bei 800 € monatlich je BRD-Einwohner:
    82 000 000 * 12 * 800 = 787 200 000 000

    Also wären das rund 787 Mrd. € p.a. Dem gegenüber steht die o.g. Zahl des Goethe-Instituts von 706,9 Mrd. €. Also wäre das GE rund 10 % teurer. Vermutlich zudem ungerechter, da man Rentnern, Arbeitslosen etc., die über dem GE liegen, die Gelder kürzen würde und umgekehrt den faulen Schnorrern mehr geben würde; eben allen ohne Ansehen der Person gleich viel.

    Nein, das GE ist ähnlich wie der Kommunismus ein Traum vom anstrengungslosen Wohlstand, den andere erarbeiten sollen. Der Wohlstand einer Volkswirtschaft steigt, wenn alle mehr arbeiten und nicht weniger: Das GE senkt die Leistungsbereitschaft bzw. senkt den Anreiz zur Arbeit und damit folglich auch den allgemeinen Wohlstand und die zur Verteilung stehende Masse.

    Es ist schon später Abend und mein Rechenstreifen ergibt tatsächliche inen Tippfehler. Danke fürden Hinweis! Ist im Artikel korrigiert. Rechnet man nun wie im Beispiel des Artikel, nicht bei Dir, sind die Kosten in etwa die selben wie bisher.
    Das mit der Leistungsbereitschaft stimmt so nicht. Warum ist im Artikel ausgeführt. S.A.S.

    • Icke. sagt:

      Nun zerstöre doch nicht den Traum vom nationalen Kuschelsozialismus! Klar ohne Ansehen der Person, sonst fallen noch unerwünschte Defizite auf..am Ende sind wir doch alle gleich, nicht? :D

      • Noc sagt:

        @ Icke.

        Wenn die Argumentation gegen das GE so ausfällt, wie du sie vorträgst, dann bin ich mir ziemlich sicher, daß es sich auf Dauer als Forderung durchsetzen wird.

        Zwar gut für die fortschrittlichen Kräfte – aber ein wenig schämen tut man sich trotzdem, was so an Käse aus den eigenen Reihen kommt…

        Ich wünsche mir für dich, daß du nicht noch aus gehobenem Hause kommst, das würde die Sache noch sehr viel peinlicher machen.

        • Paulchen sagt:

          @Noc

          Volle Zustimmung!

          Bei den Reaktionen muss ich dir leide beipflichten. Wir müssen das ganze wohl den “fortschrittlichen Kräften” überlassen.

          Und da geht mir aber die Gaaaaaaaallllleeeee hoch!!!! Vorwärtsgewandt und inhaltlich radikalt! Und wir?

          Wurschteln uns an Personen fest. Püschel, der passt für die Masse. Damit werden wir mehrheitshähig! Positionen? Egal!!

        • icke. sagt:

          Klar wird sich das durchsetzen. Es paßt ja in den großen Plan von Dir und Deinen Genossen weltweit, welche Farbe sie auch auf ihren Fahnen haben mögen..

          Für die paar letzten Menschen, die es noch gibt, lohnt sich eh seit einigen Jahrzehnten (vielleicht Jahrhunderten?) nur noch die Emigration. Dann könnt Ihr mit Euren Zahlen und Massen machen, was Ihr wollt.

          Bedingungsloses Grundeinkommen ist genau so eine Beleidigung wie ein allgemeines und gleiches Wahlrecht; ich habe lieber weniger oder nichts, als das Gleiche wie mein Nachbar.

          Heil der Reaktion! Nieder mit dem Sozialismus!

          Ihr Fortschrittler.. :D

          Aus welcher Anstalt haben sie Dich jetzt nochmal laufen lassen? S.A.S.

          • Romantiker sagt:

            Ich finde ihn interessant und er ist wirklich Rechts im Gegensatz zu den Sozialisten hier (was ich nicht als Schimpfwort wie PI benutzen will; in mir fließt selber eine nationalsoziale Ader).

            Ich frag mich, ob er von der eigentümlich-frei Ecke kommt oder eher Monarchist und Anhänger des Ständestaates bzw. sonstwie gearteter Elitaris ist.

    • george sagt:

      Das Grundeinkommen ist mitnichten “kommunistisch”. Wer natürlich glaubt, vom GE leben zu können, liegt falsch. Das GE entlastet den Arbeitsmarkt drastisch. Deswegen ist auch die Feudal-Wirtschaft dagegen. Das GE zerschlägt die Geldfresser Krankenkassen. Deswegen sind die KVs dagegen. Das Grundeinkommen ist H4-Empfängern zu wenig und sie müssen arbeiten gehen. Deswegen ist die Unterschicht dagegen. Das GE zerschlägt die Sozialkassen, Arbeitsamt, RV. Deswegen sind nochmal ganz Viele dagegen. Und dann gibt es noch die, die immer gegen Alles sind. Die sind auch dagegen.

      • Reinhardt sagt:

        ” Das GE entlastet den Arbeitsmarkt drastisch. Deswegen ist auch die Feudal-Wirtschaft dagegen.”

        Die Arbeitgeber brauchen dann ja nur noch auf das Grundeinkommen draufzusatteln.
        Es ist also ein riesiges Subventionsprogramm für Unternehmer.

        “Das Grundeinkommen ist H4-Empfängern zu wenig und sie müssen arbeiten gehen.”

        Heute bekommt ein Hartzer nicht mal 700 €, Bedarfsgemeinschaften noch weniger. Also für Hartzer lohnen sich 800€.

        Entschuldige, Du hat keine Ahnung. Bei Hartz IV bekommst Du als Einzelperson seit 01/12 374,000 Euro Lebensunterhalt + Miete + Nebenkosten + Heizung+ KV/PV + Vergünstigung + zahlreiche Zusatzleistungen.
        Hartz IV ist Subvention für den Unternehmer. Das GE nicht, weil dann der einzelne Bürger mündiger und freier ist. S.A.S.

        • george sagt:

          Das ist nicht richtig. Ein alleinstehender H4-Empfänger bekommt 360 Euro, seine Miete und die Krankenversicherung. Das dürfte im Bereich 900 – 1000 Euro liegen. Rentenbeiträgen werden ja nun nicht mehr gezahlt. Es ist für Unternehmen kein Subventionsprogramm, weil die Arbeitslosenzahlen gleich Null sind. Löhne würden sogar steigen. Es würde auch kaum jemand bereit sein, Vollzeit zu arbeiten, weil er ja schon das Grundeinkommen hat. Die Meisten würden nur Teilzeit arbeiten. Für die Wirtschaft ist das Bürgergeld sicherlich nicht interessant. Das Millionenheer williger Arbeiter fehlt.

          • ochmensch sagt:

            Okay, also die die arbeiten führen volle 50% des Verdienstes an den Staat ab, kaum einer will Vollzeit arbeiten, wegen GE. Arbeit wird also quasi zum Hobby. Wo kommen jetzt nochmal die 730,320 Milliarden her, die wir verschenken wollen? Spendet die Afrika für uns?

            Bitte den Artikel nochmal (oder überhaupt mal) lesen. S.A.S.

          • Reinhardt sagt:

            “Das ist nicht richtig. Ein alleinstehender H4-Empfänger bekommt 360 Euro, seine Miete und die Krankenversicherung. Das dürfte im Bereich 900 – 1000 Euro liegen”

            Das stimmt nicht.
            Bzw. muss man sich auf ein Modell einigen das diskutiert wird.
            Die Krankenversicherung kommt laut S.A.S ja noch auf die 800 Euro GE oben drauf.
            Und das Hartzer als Singels in 600 € Wohnungen wohnen wäre wohl eher die Skandalausnahme als der Regelfall.

            Lese Dir doch einfach mal so eine Broschüre zum Hartz IV mit Rechenbeispielen durch. Mindestens die ersten sechs Monate des Bezuges wird Dir die Wohnung in der tatsächlichen Höhe voll gezahlt, egal wie teuer sie ist.S.A.S.

          • Franken Falange sagt:

            In der Tat würde es den Arbeitsmarkt durcheinander wirbeln, aber wo bitte steht geschrieben, daß nur Leute mit Kopfarbeit viel Geld verdienen und Leute die körperlich schwer arbeiten müssen (Handwerker, Dienstleistungsberufe, Callcenter-Agenten, Friseurinnen, Kurier- und LKW-Fahrer) nur sehr wenig, diese Branchen könnten dann durch die viel geringere Nachfrage an Arbeitsplätzen Lohnerhöhungen durchsetzen, selbst wenn man davon ausgehen kann, daß durch Preissteigerungen der betroffenen Leistungen auch die Nachfrage nach selbigen geringfügig zurückgehen würde.

  6. ochmensch sagt:

    “Du hast schon verstanden, dass der Staat damit sehr viel Geld spart (siehe Berechnung), also den Steuerzahlern weniger “wegnehmen” muss?
    Du hast auch den Abschnitt mit dem Thema Arbeit gelesen?
    Deine Argumentation wirkt nicht gerade so.
    S.A.S.”

    Dann wünsche ich dir viel Spaß dabei, Renten und Krankenkassenleistungen (+Lebensunterhalt) auf max 800 € / Monat zu deckeln. Die nehmen nämlich mal stolze 76% der Sozialleistungen in deinem Link ein.

    Selbst abgesehen davon: Führt man ein solches GE ein, muss davon ausgegangen werden, dass es JEDER beansprucht, keiner hat was zu verschenken. Und was ist das? Linke-Tasche-rechte-Tasche, zu Ungunsten Erwerbsttätiger.

    Viele müssen mit weniger auskommen. Aber schön, man lässt das System wie es ist, darf dann aber auch nicht mehr meckern. S.A.S.

    • george sagt:

      Renten müssen nicht gedeckelt werden, weil das Grundeinkommen ja lebenslang zu Gunsten einer Rente gezahlt wird. Und: Hätten wir nicht ´zig Krankenkassen sondern nur eine, würden die Kosten dramatisch sinken. Mal zur Info: In den Gesundheitsfonds fließen Beiträge der Arbeitnehmer, Arbeitgeber und auch Steuergelder aller Steuerzahler. Aus diesem Topf erhält jede Krankenkasse eine Pauschale pro Mitglied und zusätzlich eine besondere Zuweisung, die Alter, Krankheit und Geschlecht berücksichtigt.

      • ochmensch sagt:

        Hast du den Artikel nicht geschnallt? ALLE Sozialleistungen sollen durch das GE abgelöst werden. Das heißt, du darfst jeden Arztbesuch von den 800 Piepen bezahlen und Renten gibt es nicht mehr, sondern nur 800 €.

        Die Krankenversicheurng wird nicht gestrichen. Medikamente, Behandlung usw. laufen also weiterhin. Krankengeld gäbe es dann z. B. nicht mehr. S.A.S.

        • ochmensch sagt:

          Die Krankenvericherung macht aber mehr als ein Drittel deiner beanstandeten 707 Mrd aus. Die musst du dann bei deinem Modell auch noch dazu rechnen.

          Witz kommt raus. Im Artikel steht auch nicht, dass die Beiträge zur KV/PV gestrichen werden sollen. Da wird nur von AV und RV gesprochen. Ich frage mich wirklich, ob Du den Artikel tatsächlich GELESEN hast. S.A.S.

        • george sagt:

          Ja,ja. Und ich habe den Artikel nicht geschnallt …

          • Noc sagt:

            Sowieso, dieses VWL-Halbwissen-Geplärre, ist schon so ein Phänomen für sich.
            Hat irgendwie was ekelhaft Abstraktes. Als wollten diese Leute lediglich zerstören und nicht beitragen.

  7. Paulchen sagt:

    Da hat S.A.S. nicht die Unterstützung der Redaktion.

    Da kommt das ganze als “Gast”Kommentar!*

    Welche Schande!

    Nationaler Sozialismus (sozial, Sozialismus). Ich bin mir ziemlich sicher, die NSDAP hätte es nicht anders gemacht.

    Sollen wir alles, was gut ist den Linken überlassen?

    S.A.S. hat anscheinend konträre Ansichten. Auch ich bin mit ihm aneinander Geraten.
    Aber

    @alle
    Habt Ihr den Artikel richtige gelesen, um jetzt wie eine blindwütige Meute darüber herzufallen?

    *Wenn dir der Sinn von Klammern bewusst wäre dann würdest du erkennen, dass das der Standardsatz ist, der unter sämtliche Kommentare kommt, egal ob von Redaktionsmitgliedern oder externen Autoren. – organisator

    • Paulchen sagt:

      @organisator
      Musss denn dieses Rumgemotze sein.
      Wenn ich Mitglied einer Redaktion bin, dann möchte ich, dass sich die Redaktion von meinen Beiträgen nicht distanziert.* Gerade bei einem so breit gertagenen Forum wie DeutschlandEcho sollte doch selbstverständlich sein, dass nicht jeder Redakteur die Meinung eines anderen widerspiegelt.

      Also insofern sind mir die Klammern egal.
      “Kommentare geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder.”
      Ich habe gerade den Artikel von S.A.S. gelobt.

      Wenn du an den Aussagen Kritik hast, bring sie zur Papier aber motz nicht die Leser und Schreiber an.

      *Tut sie ja auch nicht, da steht lediglich ein kleiner Disclaimer der besagt dass ein (Gast-)Kommentar (zu einem polarisierenden Thema) nicht zwingend die Meinung der gesamten Redaktion wiedergibt, damit nicht irgendwelche Heinis auf die Idee kommen bspw. zu behaupten “DE (als solches) fordert Grundeinkommen/Drogenlegalisierung/Todesstrafe/usw.”. Nicht mehr und nicht weniger. – organisator

    • Noc sagt:

      Der Artikel ist in Sachen Soziales mit das Beste, was hier bisher erschienen ist.

      Und es ist schon reichlich grotesk, so ein Affentheater darüber zu machen. Es ist eine völlig gängige soziale Forderung, die man in aller Ruhe diskutieren und verwerten kann. Daß das bei Rechten nicht ohne weiteres möglich ist, ist halt leider nur ein Indiz dafür, daß die Rechte noch nicht wirklich politisch ist. Noch – ich betone, noch – ist sie eher ein pöbelnder Nostalgie-Club. Aber so langsam kommt Wind in die Bude, so gefällt es mir.

      Wenn wir in Zeiten von sozialen Crashs kein soziales Programm entwickeln, und zwar eines, was neuartig und frisch ist, haben wir keine Chance. Es wird für die nicht-politischen Szenies da draußen Zeit, das zu kapieren.

      Dem Nationalen entspringen zwangsläufig soziale Forderungen. Das sollten sich vor allem die Nationalliberalen hinter die Ohren schreiben.

  8. ochmensch sagt:

    “Viele müssen mit weniger auskommen. Aber schön, man lässt das System wie es ist, darf dann aber auch nicht mehr meckern. S.A.S.”
    Na besser sollte es schon werden, oder? “Arbeiten für den, der Bock hat” macht jedenfalls keiner Sinn und ist nicht finanzierbar.

    Dann lieber so:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Workfare

  9. george sagt:

    Sehr interessanter Artikel. Fundiert und nachvollziehbar. Ich bin schon lange für das sog. Bürgergeld. Dagegen ist die Wirtschaft und die von der Wirtschaft abhängige Politik.

  10. Reinhardt sagt:

    Na da sind hier ja Rechenkünstler am Werk.

    Renten und Pensionsansprüche werden enteignet, die Krankenversorgung wird abgeschafft und am Ende bleibt es trotzdem teurer.

    Die KV wird nicht abgeschafft. Artikel bitte richtig lesen. S.A.S.

    • george sagt:

      Ach Herje, sind wir vielleicht Besitzstands-Rentner? Keine Angst. Für die gibt es bestimmt eine Übergangsregelung bis zum Ende.

      • Reinhardt sagt:

        Na also dann kommen wir bei den Modell langsam in die Billonen.

        ohh… Mann.. ***Stöhn*** Herr lass Hirn… S.A.S.

        • george sagt:

          Und das heutige System? Da wird von Jungen verlangt annähernd 20 % (mit Arbeitgeberanteil) an die heutigen Rentner zu zahlen, obwohl sie später kaum oder keine Rente kriegen. Der Generationsvertrag, den es eigentlich garnicht gibt, ist überaltert. Die heutigen Rentner haben kein Recht, von der jungen Generation die Finanzierung ihres Lebensstandarts zu fordern.

          • Reinhardt sagt:

            Warum sollten die Jungen keine Rente bekommen?
            Weil sie den Generationenvertrag selber nicht einhalten?
            Sie sind ja nicht von Ihren Eltern sterelisiert worden.

            Glaubst Du noch an die Worte von Norbert Blüm (CDU)? S.A.S.

          • george sagt:

            Der Generationsvertrag ist Versprechen der jungen Generation an die ältere. Adenauer ist seinerzeit davon ausgegangen, daß die Menschen 72 Jahre alt werden und durchschnittlich 3 Kinder haben. Heute werden die Menschen 78 Jahre und haben nur 1,5 Kinder. Wer heute eine kleine Rente bekommt, hat auch nie viel gearbeitet. Oder, wie mein Vater als Steiger die Hälte seines Lohnes als steuerfreie und somit sozialversicherungsfreie Zulagen bekommen. Heute zahlen sich die Arbeitnehmer dumm und dämlich an Versicherungsbeiträgen, werden vermutlich bis 69 oder 70 arbeiten dürfen und schuften für 6,50 Euro und befristeten Vertrag. Woher soll deren Rente denn kommen? Ich habe glücklicherweise nie viel in diese RV eingezahlt und meinem sohn den abgeschlossenen Riester-Betrügervertrag, der zur Altersabsicherung gedacht sein soll, um die Ohren gehauen. Die jetzige Rentnergeneration wird in die Geschichte eingehen. So gut, wie es den heutigen Rentnern geht, wird es nie wieder einem Rentner gehen.

          • Noc sagt:

            Reinhardt, ist es meine Generation also selbst in Schuld, daß sie keine Rente mehr bekommt?

            Lass mich raten, du bist so einer, der im Wirtschaftswunder aufgewachsen ist und denkt, wir bekommen, so wie ihr früher, Fahrräder geschenkt, wenn wir ‘ne Stelle beim Tischler annehmen, hm? Und daß die Bausparverträge gerade im Angebot sind?

            So läufts aber nicht mehr. Du laberst Scheiße. Es ist für junge Leute gar nicht möglich, Nachwuchs zu bekommen. Wenn du der große Rechenkünstler bist, dann rechne mir doch mal aus, wie das zu finanzieren sein soll.

            Alles wird teurer, gefühlt jeden Monat aufs Neue.
            Uns wird verschwiegen daß sich unser Geld immer mehr entwertet. Ein ordentlicher nährreicher Einkauf für eine Einzelperson kann in einer Woche schon 50 Euro kosten.

            Wie gedenkst du, soll ein Azubi, ein Angestellter oder ein Student die Kosten für ein Kind aufbringen?

            Vielleicht solltest du lieber mal mit den Leuten reden, anstatt auf sie zu schimpfen, wie der perfideste Gartenzwerg in irgendeinem provinziellen Nest, von dem aus du nichts mitbekommst.

            Ansonsten, in Zeiten von Rettungsschirm, IWF und Reperaturzahlungen ohne Ende hier von irgendwelchen finanziellen Ausgleichen zu faseln, ist schon reichlich retardiert, das kann man anders gar nicht mehr ausdrücken, ohne daß es deutlich wird.

            Mit deiner Argumentation solltest du hier besser nicht mehr weiterfahren.

          • Reinhardt sagt:

            “Reinhardt, ist es meine Generation also selbst in Schuld, daß sie keine Rente mehr bekommt? ”

            Sie ist selbst Schuld das sie keine Kinder mehr bekommt.

          • george sagt:

            Dann muß man Euch aber vorwerfen, daß Ihr die Falschen bekommen hat.

          • Munin sagt:

            @Reinhardt
            Wenn ich aus dem Fenster gucke,sehe ich mit das dämlichste Tier der Welt;einen Spatz aber selbst der baut ein Nest bevor er das Brüten beginnt.

      • Paulchen sagt:

        Hey, die heutigen Rentner haben erst mal ihre Rente selber finanziert (so glaubten und zahlten sie zumindest).

        Lest euch den Text noch mal in Ruhe ohne Emotionen durch.

        Er ist zukunftsgerichtet, ohne mit der Vergangenheit zu brechen! Genau so können wir Mehrheiten erlangen!

  11. george sagt:

    Ich habe mich vor Jahren mal mit diesem GE, seinerzeit Bürgergeld, beschäftigt. Damals ging die Rechnung so: Jeder Bundesbürger erhält ab 18 Jahren 500 Euro, darunter 250 und eine freie Krankenversicherung. (Die wird reformiert: Nur noch eine Kasse als Pflicht für Alle. Spart Milliarden! Zusatzleistungen, wie z.B. 70-jähriger Professor mit Paralysis Agitans führt die Herz-OP aus, kostet mehr und muß privat bezahlt werden. Genau, wie heute.) Darüberhinaus kann er arbeiten soviel er will. 50 % vom Lohn wird einbehalten. Arbeitgeber zahlen keinen Arbeitgeberanteil; somit könnten die Löhne steigen. Eine vierköpfige Familie erhält dann 1.500 Euro. Und Mutti und/oder Vati können arbeiten, wenn sie wollen. Eine Arbeitslosenversicherung gibt es nicht mehr, auch keine Rentenversicherung und Hartz IV. Für jetzige Rentner gibt es natürlich eine Übergangslösung. Das kostet etwa soviel, wie das heutige System mit Arbeitslosen, Hartz IV, Rente und, und, und. Vorteil: Die Arbeitslosenzahlen sinken auf Null. Es besteht ein großer Bedarf an Arbeitskräften und somit steigen die Gehälter. Nachteile: Der Bedarf an Arbeitskräften wird von der Wirtschaft durch Import gedeckt. Wirtschaft wandert ins Ausland ab. Deutschland wird zum neuen Reiseurlaubsziel.

    • Reinhardt sagt:

      Allein der Umstand das von heute auf Morgen 40 000 000 Menschen 500 Euro mehr monatlich in der Tasche haben fürt zu einer Inflation wogegen deine eingebildeten Gehaltserhöhungen (die natürlich nicht kommen weil die Unternehmer sich die 500 € natürlich selber in die Tasche stecken wollen) mehr als nur abstinken können.

      Das Geld wird besser verteilt, es wird nicht neu gedruckt. Daher stimmt der Vorwurf der Inflation nicht. Da hat wohl echt jemand Angst, jemand könnte plötzlich frei und mündig werden. S.A.S.

      • george sagt:

        Wieso haben 40 Mio. Menschen je 500 Euro mehr in der Tasche?

        Weil Reinhard den Artikel nicht verstanden hat. S.A.S.

        • Noc sagt:

          Vor allem, als würde dieses Geld einfach so “auftauchen”. Es wird schlicht umverteilt, da inflationiert gar nichts.

          Immer dieses VWL-Geschwafel. Manche Leute hängen definitiv zu viel auf der BRD-Akademie rum.

          • Reinhardt sagt:

            Es wird schlicht umverteilt, da inflationiert gar nichts.

            Von wo nach wo?
            Von der Mittelschicht zur Unterschicht. Die Oberschicht würde die Zahlung wahrscheinlich nicht mal auf dem Kontoauszug finden.

            Die vorhanden Zahlungen für Soziales, von denen alle bisher auch schon was abbekommen haben (Kindergeld bekommt auch das Kind eines Milliardärs), wird umverteilt. Du musst kein Neues Drucken. Auch der Mittelstand profitiert. Er ist bislang Zahlmeister. Jetzt bekommt er auch eine Absicherung. S.A.S.

        • Reinhardt sagt:

          Na weil es bedingungsloses Grundeinkommen heisst.
          Jeder Angestellt, Arbeiter, Unternehmer, Beamte, Hausfrau, Studenten… bekommt es.

          • george sagt:

            Jeder bekommt es, richtig. Die Wenigsten werden davon Leben können, müssen also arbeiten. Unter besseren Bedingungen als jetzt. Das Geld taucht doch aber nicht einfach auf. Ein Hartz IV-Empfänger bekommt es anstatt Hartz IV. Millionen Kinder bekommen kein Kindergeld mehr sondern anstatt 250 Euro. Ehem. Arbeitslose bekommen 500 Euro, vermutlich weniger als vorher, können aber wieder arbeiten gehen. Und, und, und.

  12. Noc sagt:

    Also bisher siehts so aus, als würde der Herr S.A.S. alle Gegenargumente einwandfrei entkräften. Kann ich als langjähriger Befürworter eines Grundeinkommens nur sagen: Weiter so!

    Wird Zeit, daß mal etwas sozialer Wind durch unsere Reihen bläst, dann können wir auch mal Themen behandeln, wo uns nicht jeder dahergelaufene System-Spinner auf den Senkel gehen kann.

    Wir sind weder Kapitalisten noch Kommunisten, wir sind Nationalisten. Und wir sollten als Nationalisten den Anspruch erheben, einen ganz eigenen wirtschaftlichen Ansatz zu entwickeln, der die Lohnsklaverei zusammen mit dem Bürokratenstaat abschafft, jeden Landsmann versorgt, nachhaltig und effektiv ist. Das Grundeinkommen ist der erste richtige Schritt in diese Richtung: Es befreit die Landsleute zumindest in den finanziellen Grundzügen und bietet ihnen Platz für Entfaltung und persönliche Entwicklung.

    Vielleicht wäre so ein Grundeinkommen – und das könnte man dem Text oben noch beifügen – der Startschuss für einen neuen deutschen Kulturbetrieb – denn dann hätten wir wieder Zeit!

    Maloche würde wieder zur Arbeit werden.

    Wie kann man sich dagegen stellen? Das ist mir ein Rätsel.

  13. ochmensch sagt:

    Fakt ist doch, dass nichts aus dem Nichts geschaffen wird. Lebt einer umsonst, müssen andere für ihn arbeiten. Und geht dieses Geld durch den Staat, geht es durch klebrige Hände (Bürokratie).
    Alle Argumente, die hier für das GE gebracht werden, basieren aber auf dem Gedanken, der Staat zaubert Geld her. Das tut er nicht, er vernichtet Geld.
    Mir ist wirklich schleierhaft, wie auf einem “rechten” Portal Freibier für alle á la Griechenland ernsthaft diskutiert werden kann. Ich meine, die Hoffnung, dass das hier mal wieder über die NPD hinausgehen könnte, habe ich ja eh schon aufgegeben, aber so einen Quark leistet sich ja nichtmal die Linkspartei.

    Das Geld wird nicht herbeigezaubert. Es wird ja jetzt schon verwendet. Das GE sichert jeden sozial an. Wo ist das Problem? Es muss kein zusätzliches Geld gedruckt werden. Was “Quark” ist und mit was wir uns hier beschäftigen bestimmst zum Glück nicht Du, sonst lebten wir noch in der Höhle und hätten Angst vor der Erfindung des Rades. S.A.S.

    • Paulchen sagt:

      Kindchen, schon mal was von Kapitalismus gehört?

      Der richtet dich heute zu Grunde!

      Wir müssen dem Liberalismus Einhalt gebieten!

      Wo ist deine inhaltliche Kritik? Ein paar Zeilen gestänkere!!! ihhhhhh
      ochmench – du auch mensch?

  14. george sagt:

    Jedem Bürger ein Grundeinkommen von 500,– bzw. 250,– Euro zu zahlen sowie eine gesetzliche Pflicht-KV, die rund 200,– Euro kostet, bedeuten etwas weniger als 1/2 Billion Euro jährliche Aufwendungen. Demgegenüber stehen Hartz-IV-Kosten mit Folgekosten, die Kosten für die Monster KV, RV, AV sowie Verwaltungskosten. Hinzu kommen Einnahmen von 50 % der Löhne in Deutschland ohne Sozialabgaben. Irgendwo gab es vor Jahren eine Rechnung, daß das aufgeht. Übrig bleibt ein großer Nutzen für die Volksgemeinschaft und höhere Steuereinnahmen durch höhere Kaufkraft. Dazu kommen Null Prozent Arbeitslosigkeit.

  15. Reinhardt sagt:

    “Jeder bekommt es, richtig. Die Wenigsten werden davon Leben können, müssen also arbeiten. Unter besseren Bedingungen als jetzt. Das Geld taucht doch aber nicht einfach auf. Ein Hartz IV-Empfänger bekommt es anstatt Hartz IV. Millionen Kinder bekommen kein Kindergeld mehr sondern anstatt 250 Euro. Ehem. Arbeitslose bekommen 500 Euro, vermutlich weniger als vorher, können aber wieder arbeiten gehen. Und, und, und.”

    Hier sieht man das Problem der Salonbolschewisten. Sie sind so sehr auf den Hartzer fokussiert das sie die Merheit vollkommen aus den Augen verliert. (die es eben einfach oben drauf bekommt)

    Allerdings ist bei dir ja eine Altersarmut eingeplant. GE reicht deiner Aussage kaum zum Leben. Renten werden abgeschafft.
    Das heisst also nicht Rente mit 67 sondern Maloche bis in den Sarg.

    Das stimmt nicht. Du kannst selbst vorsorgen oder eine ganz sinnvolle Idee: Kinder machen!!! Ja Du liest richtig! Wir brauchen Kinder! Oder glaubst Du die jetzige Rente macht es noch lange? Im jetzigen System wird es zukünftig nur eine Grundrente geben. Immer mehr Menschen bekommen jetzt schon nur eine magere Rente. Das wird sich dann weiter führen, wenn wir am jetzigen System festklammern. S.A.S.

    • george sagt:

      Und was meinst Du, was ein heute 20-Jähriger in 49 oder 50 Jahren an Rente bekommt, wenn er für 6 Euro brutto arbeitet, hohe Sozialabgaben zahlen darf? Da ist natürlich Planen fürs Alter gefragt, so, wie man es von den heute Jungen verlangt. Bloß, mit dem Bürgergeld geht das, mit 6-Euro-Bruttolohn nicht. Im Übrigen bin ich nicht auf H4er fokossiert, zumal ein Großteil davon das Geld als Austockung für den Niedriglohn einer 40-Stunden-Woche bekommt. Hartz IV ist dank Schröder und Merkel beileibe nicht mehr die Sozialhilfe für Faule.

    • Reinhardt sagt:

      “Du kannst selbst vorsorgen oder eine ganz sinnvolle Idee: Kinder machen!!!”

      Und wie soll ein jetzt 60 jähriger vorsorgen?
      Deine Rechnungen sind Milchmädchenrechnungen.
      Der Staat spart kein Geld.
      Entweder wird es unezahlbar wenn Gesundheitsfürsorge und erworbene Rentenansprüche beihealten werden oder es wird sozial ein absoluter Würgegriff für Alte und Schwache und das alles nur damit ein A11 Beamter 800 € mehr bekommt.

      Für den Übergang lassen sich Regelungen finden. Doch für die, die jetzt auf dem Arbeitsmarkt sind, wird es im jetzigen System keine ausreichende Rente mehr geben. Willst Du das?
      Die Rente, welche Du jetzt beziehst, ist nicht von dem Geld, welches Du (wahrscheinlich) eingezahlt hast, finanziert, sondern von den Beiträgen und Steuern der jetzt Werktägigen.
      Die Fehler der Vergangenheit, zu wenig Kinder und das naiven Vertrauen in die gesetzl. Rente, lassen sich nicht ohne Änderungen ausbügeln.
      Aber wenn Du so dagegen bist, hast Du denn eigene Vorschläge? S.A.S.

      • Reinhardt sagt:

        “Die Rente, welche Du jetzt beziehst, ist nicht von dem Geld, welches Du (wahrscheinlich) eingezahlt hast, finanziert, sondern von den Beiträgen und Steuern der jetzt Werktägigen.”

        Mir ist das Prinzip schon klar.
        Das ist ja das Geniale an dem Generationenvertrag. Im letzte Jahrhundert gab es 2 Währungsreformen. Mit privater Vororge hättest du ganz schön in die Röhre geschaut.
        Dieses Jahrhundert fängt ja auch nicht gerade so an das man das für die nächsten Jahrzehnte ausschliessen kann.

        Ich würde die Kinderzahl in die Rentenberechnung als Multiplikator mit einbeziehen.

        • Berggeist Rübezahl sagt:

          “Mit privater Vororge hättest du ganz schön in die Röhre geschaut.”

          Das gilt damals wie heute lediglich für auf den Geldwert, also auf Reichsmark bzw. Euro, lautende Staatsanleihen, Spareinlagen etc.

          Der Besitz von Unternehmen, Aktien, Grundstücken, Häusern, Edelmetallen usw. hat alle Krisen locker überdauert (zumindest sofern die Gebiete nicht annektiert wurden und mit Brotkrümeln im Lastenausgleich abgegolten wurde).

          Selbstverständlich ist die Solidaritätsgemeinschaft Familie eine weitere Absicherung für jung und alt. Als Trittbrettfahrer profitiert leider die Gesellschaft übermäßig vom Engagement der Eltern ohne dies ausreichend zu würdigen.

  16. george sagt:

    So, jetzt gehe ich mit meinem Hund raus. Alle, die ich auf den Schlips getreten habe, bitte ich um Verzeihung. Reinhardt, ich habe Dich trotzdem gern, auch wenn Du mir mehrmals unterschwellig Nähe zum Bolschewismus vorgeworfen hast. Aber, ich bin nun mal von der Idee des Bürgergeldes seit Jahren begeistert. Das soll aber nicht heißen, daß ich andere Meinungen nicht akzeptiere.

  17. Fred sagt:

    Hartz-IV gibt es doch schon.

  18. Zwiebelkuchen sagt:

    Das Grundeinkommen macht die Arbeit zum Hobby. Das ist schön. Aber kann der Staat mit Hobbies das Grundeinkommen seiner Bürger sichern (Von anderen staatlichen Service-Leistungen wie Polizei und Müllabfuhr einmal ganz abgesehen.)? Eher nicht.

    Wenn der Bauer nur noch die Kuh melkt, wenn er selbst Lust auf Milch hat, dann müssen viele Kinder hungrig in die Schule. Wie Mutti den Bauer zum melken bekommt, will ich lieber nicht sagen: Bolschewistischer Todestoß für das Abendland!

    Du unterstellst den Menschen Faulheit. Das halte ich für sehr zweifelhaft. Wie im Artikel ausgeführt, muss man jetzt schon nicht arbeiten. S.A.S.

    • Noc sagt:

      Jop. katastrophale Weltbilder, die uns vom Liberalismus-Kapitalismus anerzogen wurden. Der Mensch als klares Mängelwesen (u.a. faul), daß Zwang braucht, um sich zu bewegen. Wirtschaftlichen Zwang.
      Klingt mir auch ein wenig nach Pol Pot. Liberalisten und Kommunisten sind nunmal beides Materialisten, das wird auch hier wieder klar.

      Es geht nicht um Lebenszeit für diese Leute, sondern um Arbeitszeit. Was in der Freizeit geschieht, interessiert den Materialisten nicht. Ihn interessiert, was am Ende des Fließbandes im Korb landet. Der erwirtschaftete Mehrwert.

      So ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß die meiste Gegnargumentation gegen ein solidarisches Gemeinwesen, wozu ein GE zweifelsfrei gehört, der Plumpheit und Phantasielosigkeit entspringt. Man erwartet, daß ein solidarisches Gemeinwesen die gleiche Produktionskraft aufweisen kann, wie unser Kapitalismus. Aber das ist Hirnkäse. Schwachsinn. Wir brauchen ein neue Wirtschaftswissenschaft, die von den ständigen und ungeistigen Gewinnmaximierungs-Dogmen wegkommt.

      Dadurch, daß die Arbeitstage kürzer würden, würden viele mit Arbeit nicht mehr diese zwanghafte und abschürfende Maloche empfinden. Insbesondere die Leute, die 8-10 Stunden in der Halle stehen, wissen, was ich meine. Ich habe die Scheiße selber jahrelang gemacht.

      Die Hälfte von den Produkten landet dann im Müll. Ein anderer Teil im Ausland, und das wenigste davon kommt bei uns an.
      Inwiefern leisten Deutsche hier also ausschließlich Arbeit für Deutsche? Nur zu wenigen Prozenten. Daß sich die Liberalen um diesen Zustand Sorgen machen, ist bezeichend. Sie denken, Überproduktion und 10-Stunden-Tag gehören einfach dazu. Das ist mehr, als die Bauern im Mittelalter gehackt haben.

  19. antifa ist profa sagt:

    Der Bildwitz oben gefällt mir nicht, der hat einen Logikfehler.

    Das ist aber schade… die ganzen Bilder sind doch nur für Dich ganz alleine da. Aber vielleicht denkst Du einfach nur noch ein wenig darüber nach und Dir fällt doch noch ein sinnvoller Kommentar ein. Solange kannst Du Dich ja ruhig verhalten. S.A.S.

  20. Berggeist Rübezahl sagt:

    Ich liebe Unterschiede. Deshalb achte ich auch andere Nationen ebenso wie meine eigene.

    Auch bin ich für Solidarität, wenn jemand in Not geraten ist. Vorrangig für Deutsche, aber durchaus auch in Maßen mit anderen Nationalitäten.

    Schlimm, dass wir heute bereits in einer “Vollkaskogesellschaft” leben und sich der Staat in alle Lebensbereiche hinein zwängt, in der alles nivelliert wird und Fleiß/Leistung misstrauisch beäugt wird.

    Ich vermute, dass hier einige Hartz IV sind und dies auch bleiben wollen, da sie in ihrem Leben kein Verhältnis zur Arbeit gefunden haben. Meine diversen Hartz IV-Freunde und Bekannte, vor allem die weiblichen(!), sind auch voll vom GE überzeugt.

    Die Spitzenstellung Deutschlands in der Welt (ja, immer noch!) entspringt einer Opfer- und Leistungsbereitschaft der Menschen hier; das deutsche Experimentierlabor DDR war darum mit den gleichen deutschen Menschen technisch und wirtschaftlich so extrem erfolglos.

    Das GE ist genau das Gegenteil von meiner Lebensauffassung als freier Deutscher mit Eigenverantwortung für das Leben. Hört mir also mit dieser linken, undeutschen und bolschewistischen Utopie auf.

    Trotzdem: Danke S.A.S. für den Denkanstoß und das Futter für eine lebhafte Diskussion. Die Erkenntnis muss sein GE = Gleichmacherei = Kommunismus.

    GE ist nicht Kommunismus. Deshalb ist es z. B. auch in der Linkspartei umstritten. Die ganz radikalen Linken sehen da eben die Gefahr, dass es den Leuten besser gehen könnte und ihre Idee vom Kommunismus dann baden geht.
    Es gab und gibt immer Menschen, die nicht arbeiten wollen und die es schaffen auf Kosten anderer zu leben. Das ändert sich so auch nicht mit der Art der Leistung, da dies eine innere Haltung ist.
    Jetzt ist der Mensch abhängig von Staat und Wirtschaft. Er unterliegt der Kontrolle und dem Ansinnen dieser Kräfte. Mit einem GE wäre er das nicht mehr.
    Was so schnell alles als “links”, “undeutsch” und “bolschewistisch” gilt. Die Ideen zum GE sind wesentlich älter als die politischen Begriffe “links” und “bolschewistisch”. Eine Idee zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen soll “undeutsch” sein? Das wäre mir nicht angenehm. S.A.S.

    • Noc sagt:

      GE = Gleichmacherei = Kommunismus. Da haste dir aber lange und ausgiebig Gedanken gemacht, hm? Und toll, daß du nichtmal propagandistische Schlagworte gebrauchen musst, um deinen Standpunkt klarzumachen.

      Das Ergebnis is viel, mehr, daß deine Meinung sowieso schon vorher feststand und du nun versuchst, sie zu verbreiten.

      Geh nach Hause mit deinen platten Phrasen.

  21. Gegenpol sagt:

    UNEINGESCHRÄNKTE Anerkennung für SAS., nicht nur für den Mut,
    das Thema anzufassen, sondern auch für die Umsetzung.

    Von jedem Kommunismusverdacht freie Ökonomen rechnen schon
    seit zig Jahren entsprechende Modelle durch und kommen, auch
    unter der Annahme verschiedenster Variabelen immer zu dem
    Ergebnis, daß es auch für viele entwickelte Volkswirtschaften
    eine gute Rechnung ist, “unterentwickelte” Stammesgesellschaften
    leben ohnehin nach dem Prinzip.

    “Das Grundeinkommen wäre eine menschheitliche Revolution,
    wie das Sesshaftwerden, …” und weil das so ist, haben
    viele Menschen damit auch ihre Schwierigkeiten, stimmts
    bester Bergeist?
    Hinzu kommen die “Schwierigkeiten” derjenigen, die die Arbeit
    als Druckmittel und Unterdrückungsinstrument nutzen, auch wenn
    das wieder nicht verstanden wird, da sind die Kapitalisten,
    die Kirchen und die Kommunisten.

    Ich weiß, Beispiele hinken, doch was hätte Mozart uns noch
    alles für Musik geben können, hätte er ein bedingungsloses
    Grundeinkommen und eine Krankenversicherung gehabt.

    Das Argument, die Faulpelze zu sponsern zieht nicht richtig,
    weil das heute auch klappt, doch eher setzt eine solche
    Einkommensart vielmehr Kräfte frei. Bsp. Mein Neffe hatte stets
    Schwierigkeiten bei seinen Jobs, er war zwar gerne Tischler, doch
    mit seinen Chefs kam er einfach nicht klar. Erst als wir alle
    zusammengelegt haben, klappte es, seit dem rackert er in seiner
    Werkstatt wie ein Vieh, hat seit 12 Jahren Erfolg und verdient
    überdurchschnittlich.

    • Berggeist Rübezahl sagt:

      Ähnlich wurde auch von und über den Euro geträumt. Ungleiches wurde zusammengefasst; Warnungen ignoriert.

      Werdet mal wieder hinsichtlich des Menschenbilds etwas realistisch. Sonst schimpfen hier alle immer über die blöden Bunzelbürger und ihr hofft nun beim GE, dass die finanziell halbwegs abgefütterten Konsumdeppen intrinsische Arbeitsmotive entwickeln. Huahua!

      Träumen ist erlaubt, aber findet auch mal wieder zurück …

      • Gegenpol sagt:

        Berggeist, nun maule mal nicht so, gegen das Denken
        hast Du doch nichts und gegen das wissenschaftliche
        Nachrechnen doch wohl auch nicht.
        Und tu nicht so verwundert, es gibt viele mit lebenslangem
        Grundeinkommen, schon 8 Jahre Bundestag machen es möglich :) .

        • Reinhardt sagt:

          “schon 8 Jahre Bundestag machen es möglich ”

          Und was ist daran bedinungslos und seid wann ist es lebenslang?

        • Berggeist Rübezahl sagt:

          Ja, ich gehöre nun mal auch zu den doofen, die täglich hart ackern um die Familie halbwegs ordentlich zu versorgen. Nicht aus Lust oder Berufung, sondern weil es muss!
          Mit dem GE hätte ich 4 bis 5 T€ monatlich netto. Ich würde schlagartig etwas besseres machen, z. B. kandidieren und Politik machen.

          Die Diskussion hier ist gut, aber man muss auch zur realistischen Einsichten gelangen. Insofern hat uns der Beitrag von S.A.S. und die folgende Diskussion gestärkt. Finde ich übrigens durchaus gut, wenn wir Rechte auch mal ein Thema erörtern, dass nicht typisch rechts ist. Ein breiter Horizont kennzeichnet uns Nationale zumeist – im Gegensatz zur meist völlig reduzierten Wahrnehmung der Linken.

          • Gegenpol sagt:

            So kenne ich den Berggeist Rübezahl wieder, ein
            aufgeklärter Nationaler, der nicht zu faul zum
            Denken ist.
            Wir reden hier von einem ökonomischen Modell und
            nicht von den “gebratenen Hühnern”, die durch das
            Schlarafenland fliegen.
            Generell glaube und lebe ich den Gedanken, daß
            Arbeit Befriedigung und Freude machen muß und kann,
            wenn für den täglichen Bedarf gesorgt ist und Dank
            einer kleinen Erbschaft und eigener Bemühungen,
            gelingt mir das seit Jahren.
            Und nun das Wünschenswerte: das wünsche ich jedem,
            der danach strebt.

            PS: Da fällt mir noch ein kleines, lang erprobtes
            Beispiel ein. Die (für den Bürger) irre teure Müll-
            trennung könnte man für die Wertstoffe sehr gut
            wieder auf ein Ankaufsystem umstellen, gabs immer,
            dann sollst Du mal sehen, wie gut und organisiert
            sogenannte Assis arbeiten können.

      • Noc sagt:

        Berggeist, wenn man in seiner eigenen Argumenation einen Fuß vor den andern setzt, und so tut, als wollte der gute S.A.S. ein GE hier in dieser spätrömischen Drecksgesellschaft einführen, dann ist das kein Zeichen für Wahrheitssuche, sondern für Rechthaberei.

        Wer spricht denn davon, daß ein GE die einzige Erneuerung in unserem Land sein soll? Du bist hier auf einer nationalistischen Seite und erzählst sonen Mist.

        Und hör auf hier den Teufel an die Wand zu malen und ein deutsches GE, von Deutschen für Deutsche, mit der plutokratischen EU zu vergleichen, ich glaub es geht los. Und dann redest du noch von ignorierten Warnungen, als hätte der Euro je den Zweck gehabt, uns zu nutzen. Du solltest es als Nationalist eigentlich besser wissen, wozu Euro und EU überhaupt erst aus dem Boden gestampft wurden.

        Diesen hinterhältigen Schachzug der West-Elite nun mit einem GE zu vergleichen, ist schlicht nicht haltbar.

    • Reinhardt sagt:

      ““unterentwickelte” Stammesgesellschaften
      leben ohnehin nach dem Prinzip.”

      Muahha, das würde ich gerne mal sehen.
      Die Reaktion würde ich gerne sehen wenn da ein Stammesmitglied allabendlich durch die Hütten schleicht um sich nach seinem Mittagsschlaf seinen Anteil am Tagwerk der anderen abzuholen.

      “Ich weiß, Beispiele hinken, doch was hätte Mozart uns noch
      alles für Musik geben können, hätte er ein bedingungsloses
      Grundeinkommen und eine Krankenversicherung gehabt.”

      Nicht eine Note mehr.
      Aber vielleicht hätte er garnicht mit dem Komponieren angefangen.

      Selbst dem guten Mozart unterstellt der Reinhardt Faulheit. Ich behaupte mal, Mozart hat komponiert, weil er es als seine Berufung an sah und nicht um damit Reichtümer anzuhäufen. Manche schließen eben von sich auf andere… S.A.S.

      • Reinhardt sagt:

        “Selbst dem guten Mozart unterstellt der Reinhard Faulheit.”

        Im Gegenteil, das Arbeitspensum von Mozart war eben so enorm das da nicht mehr viel ging.
        Und warum hätte er noch drei Opern mehr komponiert wenn der Grossverdiener Mozart ein Grundgehalt bekommen hätte das vielleicht 0,1-05% seiner Einnahmen ausgemacht hätte?
        Wenn man tot ist dann ist man tot dann wird irdisch eben nicht mehr viel komponiert.

      • Reinhardt sagt:

        “nicht um damit Reichtümer anzuhäufen. ”

        Nee, sondern um Reichtümer zu verballern und sei Ihm ja auch gegönnt gewesen.
        Aber auch die Rolling Stones würden nicht mehr, besser oder schlechtere Musik machen wenn sie ein Grundeinkommen bekommen würden.

        Schön, dass Du auch immer vom Mormalbürger ausgehst. Berücksichtigst Du die auch in Deinen Gedanken? Ich warte noch auf eigenen Vorschläge zur Verbesserung des Sozialsystems. S.A.S.

        • Noc sagt:

          Die übleste Rechthaberei, Käseroman-Philosophie und Pseudo-Menschenkenntnis sind die Grundpfeiler der Gegenargumentation hier. So wie man es von Leuten nunmal kennt, die für ein Zwangs-System eintreten, von dem sie hoffen, profitieren zu können.

          Langsam wirds langweilig.

    • george sagt:

      Klar rackert Dein Neffe, wie ein Vieh in seiner kleinen Werkstatt. Der muß vermutlich seit 12 Jahren das tilgungslose Darlehen mit 25 Prozent Zinsen p.a. an Euch zurückzahlen.

      • Gegenpol sagt:

        “… mit 25 Prozent Zinsen p.a. …”
        per Anno(?), bist Du verrückt (?),
        das ist der gängige Monatszins in unserer Familie :) .

        Aber ernsthaft, er zahlt jetzt bei der Sparkasse
        das ganze Haus ab, zu dem die Werkasttt gehört,
        ohne den Schups, wäre alles ganz anders gekommen.

        • george sagt:

          Naja, manchmal muß man den Menschen zu ihrem Glück verhelfen. …

          • Gegenpol sagt:

            Naja … den Menschen … vielleicht nicht allen,
            doch meine Schwester hatte damals begründet Schiß
            um ihren Bengel und ich um alle beide.

  22. Nonkonform sagt:

    Hallo Irrenhaus! :-)

    Stellt euch mal vor es gebe das GE bereits weltweit:

    Und stellt euch auch vor, -was ja denkabar wäre 95 % der Menschheit will nicht mehr arbeiten, sondern ohne zu arbeiten sorgenfrei leben und erhält dann das GE.
    Wie lange soll das denn klappen?!

    Irgndwer muss ja das Geld erwirtschaften, denn es nur zu drucken bringt gar nix wenn gar kein Gegenwert dahinter steht.
    Somit bricht die schöne bekloppte Traumwelt der GE-Befürworter spätestens dann zusammen, wenn es kaum noch Menschen gibt die arbeiten wollen.

    Allein so einen unglaublichen bolschewistischen Quatsch hier ernsthaft vorzustellen, zeigt wie tief zerrissen und moralisch desorientiert weite Kreise der Gesellschaft (von Volk will ich hier bewusst nicht sprechen) bereits sind.

    Auch ich würde liebendgern ohne zu arbeiten ein sorgenfreies freies sozial abgesichertes Leben führen. Das geht nur leider nicht, da irgndwer ja für meinen vollen Bauch, meine Wohnung etc aufkommen muss.

    Heute profitieren bereits viele Faulenzer von Hartz IV. Sollte es das bedingungslose GE geben, würde deren Zahl rasanter ansteigen u. das System GE würde von der normativen Kraft des Faktischen ad absurdum geführt werden u. schneller zusammen brechen als sich ein Linker einen Joint drehen kann.

    Und…ja, ich habe den ganzen Artikel gelesen – halte ihn aber für absoluten Unsinn, denn nichts ist im Leben ohne Preis.

    Da hier aber ohnehin alles (Volk, Währung, Kultur, Benehmen, Sitte, Moral,usw…) vor die Hunde geht; solls mir irendwie auch wieder am Arsch vorbei gehen…..angenehmen Tag noch allen hier.

    Du hast den Artikel vermutlich gar nicht gelesen. Hast Du ihn gelesen, dann wohl nicht verstanden. Deine Annahmen werden im Artikel bereits widerlegt. S.A.S.

    • george sagt:

      Das dauernde Wiederholen, daß das Bürgergeld “bolschewistisch” sei, macht diese Behauptung auch nicht wahrer. Wieso bringen hier einige das GE mit dem Kommunismus/Bolschewismus in Verbindung? Wo hat es jemals im Kommunismus Bürgergeld gegeben?

      • Gegenpol sagt:

        Diesen Zusammenhang kann nur herstellen, wer weder
        das GE (Bürgergeld) noch den Kommunismus ganz oder
        teilweise verstanden hat.
        Parteipolitisch bin ich kein Piratenfän, doch als
        deren Verdienst muß man die Aktualisierung dieses
        Themas anrechnen. (Und SAS. natürlich!)

        • george sagt:

          Das sehe ich auch so. Das BG war ja vor einigen Jahren schon einmal Thema, selbst bei der CDU. Wurde aber vermutlich auf Druck der Wirtschaft nicht weiter verfolgt. Tatsache ist, daß es niemals mehr eine gerechte Vollbeschäftigung ohne Arbeitslose geben wird. (Es sei denn, man bringt noch mehr Menschen für 6 Euro Bruttolohn in Arbeit und der Rest zum Leben kommt vom Sozialamt.)

      • Noc sagt:

        Ist schlichtweg die antisoziale Plumpheit vieler Nationaler, george. Das ist auch ein Mitgrund, warum uns keiner leiden kann.

        Faule Säcke, die ohne Zwang vermutlich nicht wissen, was sie mochen sollen, gibt es immer. Aber zu behaupten, alle wärn so, bzw. 95% der Menschheit (wobei die Menschheit hier wieder ins Spiel zu bringen auch etwas ganz Diffuses ist) ist nur dahergelabert, weil völlig unbelegbar.

        Das H4-System widerlegt diese Annahme auch. Könnten ja noch viel mehr Jungens und Mädels hier hartzen. Wenn alle so von Faulheit angetrieben werden, dann hätten sie sich doch schon Gedanken gemacht, wie sie den Sozialstaat ausnehmen können. Denn es geht ja, man kann mit H4 locker auf der Couch rumhängen, jahrelang. Warum aber geht der Großteil dennoch arbeiten?

        Und warum sollte es mit einem GE anders sein?

        Also mir sind diese Arbeits-Fanatiker hier langsam ein wenig suspekt. Habe den Eindruck, die wolln was kompensieren.

    • Reinhardt sagt:

      “Hast Du ihn gelesen, dann wohl nicht verstanden. Deine Annahmen werden im Artikel bereits widerlegt. S.A.S.”

      Hier liegt auch ein grosses Problem der Rechten.
      Soviele halten sich für das Nonplusultra die den Stein der Weisen gefunden haben.
      Jeder der andere Argumente/Ansichten hat ist dann halt zu dumm um die Genialität zu erkennen.
      Mit fortschreitendem Alter wird es dann zur Verschwörung; nicht nur dumm sondern auch noch gekauft (weil ja die Genialität nur von einer weltbeherrschenden Macht unterdrückt werden kann)

      Das GE ist ein unkalkulierbares Risiko. Ich als Konservativer lehne solche Menschenversuche ab.
      Und trotzdem halte ich nicht jeden für bled der es positiv beurteilt.

      • Noc sagt:

        Der Punkt ist, Reinhardt, du glaubst doch nicht wirklich, daß du aufkreuzen kannst, ein bisschen Viertelwissen VWL und Finanzmarkt daherschwurbeln kannst, und prompt finden wir die Idee alle scheiße?

        Wäre es dir lieber gewesen, wenn wir, so wie es im rechten Milieu üblich ist, alle Kömmünismus geschrien hätten, wie Freaks?

        Du weißt genauso gut wie ich, daß deine Argumenation ne Null-Nummer ist. Es mag sein, daß du dich auf die ein oder andere Rechnung kleinkariert einschießen kannst. Aber all dein Gerede ändert nichts an der Tatsache, daß wir über solidarische Strukturen in unserem zukünftigen Deutschland nachdenken müssen.

        Ihr Liberalen haltet euch für sonderlich clever, weil ihr Uni-Sprech nachlabert. Aber im Grunde seid ihr einfach nur stinklangweilig.

  23. Nur mal so sagt:

    Boah,…. ich versuche es nochmal…. Drecks Ca….
    Nun aber kürzer :-(

    Artikel gelesen und Danke an den Verfasser für die Mühe.
    GE an sich gute Idee.
    Erst Systemwechsel dann GE.
    Unter der derzeitigen Marionetten Regierung wären die 800 für jeden schneller wieder weg, als ihr gucken könntet.
    Da würden sich die kapitalistischen Erfinder schon etwas einfallen lassen.

  24. Humpty Dumpty sagt:

    “Das Finanzierungsproblem stellt sich nicht. Wir alle leben nicht vom Geld, sondern von Gütern. Die richtige Frage lautet daher: Ist die Gesellschaft in der Lage, so viele Güter und Dienstleistungen zustande zu bringen, dass 82 Millionen Menschen in der Größenordnung von mindestens 1000 Euro davon leben können. Da ist die Antwort – bei einem Bruttosozialprodukt von 2500 Milliarden und Konsumausgaben von 1800 Milliarden Euro – eindeutig ja.”

    Götz Werner, Unternehmer und Befürworter des GE.

  25. george sagt:

    Ich habe mich vor einigen Jahren mal mit einem älteren Herrn über das Kindergeld unterhalten. Der war der Überzeugung, das der Staat das Geld lieber sparen sollte: Wer Kinder hat, muß auch für sie aufkommen, ohne staatliche Zuwendung über Steuervorteile hinaus. Im Nachhinein habe ich herausgehört, daß er eigentlich nur dagegen war, weil er für seine Kinder auch keins bekommen hat. Oder andersrum: Er hat es heute niemanden gegönnt, weil er es früher auch nicht bekommen hat. Ich denke, genauso ist das auch bei den meisten Kritikern des Bürgergeldes. Die Kinder sind längst groß, man bekommt Rente oder ist kurz davor. Und deshalb gönnt man es auch den heutigen zumeist jungen Menschen nicht.

    • Noc sagt:

      Scharf beobachtet. Selbst hier in der Spalte ist schon ein psychologisches Profil bei den Kritikern zu erkennen.
      Dann wird denen, die soziale Neuerung und ein solidarisches Gemeinwesen befürworten, Sozialneid vorgeworfen, während sie selbst die größten Sozialneider und Sozialschnüffler sind.

      Das sind Leute, die sich beschweren, daß die Polizei so viel Geld kostet, wenn am Wochenende Fußball ist, aber die Vetternwirtschaft und Korruption der hohen Politik und Wirtschaft ignorieren.

      Dem Michel kann eben am allerbesten immernoch der Michel selbst einen Strich durch die Rechnung machen, und wenn es darum geht, seinesgleichen penibel zu kontrollieren, dann ist der Deutsche stets dabei. Michel genießt es, nach unten zu treten, und wenn da unten keiner mehr ist, verliert er die Orientierung.

      Das sind noch Überreste aus der Lutherzeit. Jeder soziale Stand sei sich selbst gemäß. Und wenn ein LKW-Faher auf 400-Euro-Basis durch halb Deutschland juckelt, ist das für den Liberalen eine völlig normale Angelegenheit. Er befürwortet es sogar.

      Diese Leute haben in unserem BRD-Liberalismus nie gelernt, sozial zu denken, weil es nicht nötig ist. Diese Verpeiltheit wollen sie dann gar in den neuen Staat hineintragen. Das muss verhindert werden.

      Nationalliberalismus? Nein Danke!

  26. Freiberger sagt:

    Wenn ich 800 € Grundeinkommen bekomme wird meine Miete um 400 € steigen, meine Essensausgaben um 200 €, meine Sozialversicherungsbeiträge um 100 € und meine Spritkosten um 100 €. Ohne das ich meinen Lebensstil ändere!

    Kapiert?

    Aha… woher nimmst Du dieser Erkenntnis? Woher die Teuerung? Wenn jetzt das Wort Inflation kommt, hast Du den Artikel nicht verstanden oder gar nicht gelesen. Es wird kein Geld gedruckt, es wird anders verteilt. S.A.S.

    • Nur mal so sagt:

      @ S.A.S

      ich gebe ihm mit dieser Einschätzung Recht. Hatte vorher auch einen längeren text dazu geschrieben und musste lernen: erst kopieren, dann Captcha :-(
      So lange das heutige, volksfeindliche System regiert, so lange sich hier jeder selbst der nächste ist und wir es nicht schaffen, dem deutschen einige wichtige Grundwerte zurück zu geben, ihm dieses erst wieder beizubringen, so lange lohnt es nicht darüber nachzudenken ob GE eingeführt werden sollte oder nicht.
      Egal ob es die kapitalistisch eingestellten Firmenmanager sind oder die Regierung, die Vermieter oder Groß und Einzelhändler, irgendwer findet sich, und wahrscheinlich sogar alle zusammen, die uns diese 800€ wieder schneller aus der Tasche ziehen, als wir sie begrüßen können. Und das dann brav, Monat für Monat.
      Wenn sich das System hier nicht ändert nutzt Geld rein pumpen nichts. Auch wenn es umverteiltes Geld ist. Es wandert am Ende wieder in die selben Kanäle!

      1. Nachdenken lohnt sich immer.
      2. Siehe Vorteile des GE.
      3. Da das GE alle haben, bringt es auch nichts auf einmal die Preise willkürlich zu steigern, da man nur Geld dort holen könnte, wo wesentlich mehr als beim GE ist.
      4. Kann man solchen Entwicklungen staatlicherseits auch entgegenwirken.
      5. Alle sagten, das nicht geht, dann kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach.
      S.A.S.

      • Nur mal so sagt:

        @ S.A.S

        1. stimmt
        2. habe ich gesehen und nicht negativ bewertet
        3. das ist Unsinn! Es werden in diesem volksfeindlichen System alle abgezogen, egal ob da viel zu holen ist oder nicht. Heute wird den Menschen nur verkauft das sie ja selber Schuld sind wenn sie ihr Geld für alles mögliche ausgeben. Klar, sind sie vielleicht auch. Davor warnte schon ein Alban Stolz. Nur so lange da nicht endlich eine Führung für Ordnung sorgt und volksfeindliches Gebahren unter “Todestrafe” ( ich drücke es absichtlich etwas radikaler aus ) stellt, wird die Versklavung
        hier munter weiter gehen. Hinter dem System steckt mehr als nur ein paar egoistische Politiker. Denkt mal darüber nach was oder wer das sein könnte. Und erst wenn diese negative Voraussetzung entfällt, können wir Dinge einführen, die dem deutschen Volk etwas nutzen. Und was hier auch schon öfter angesprochen wurde und ein sehr wichtiger Punkt ist, die Umerziehung muss zuerst gestoppt werden und so gut das möglich ist, zurückgefahren werden. Sprich, dem deutschen Volk müssen wieder Werte vermittelt werden, die mit den heutigen Unwerten nicht gemeint sind. Aber auch dazu kann ich nur wieder auf Warnungen verweisen die schon lange vor einem A.H. ausgesprochen wurden!
        4. kann man, aber siehe Punkt 3. Denn dazu müsste man es erst mal wirklich wollen.
        5. ist in diesem Zusammenhang auch Unsinn und sehr allgemein und interpretierbar. Wen oder was meinst Du damit? Oder ist es eher als allgemeine Aussage gedacht?
        Es kam mal einer und machte es einfach. Gut, laß den bitte kommen. Er soll sich dann bitte um eben erwähnten Punkt 3 kümmern. Wenn er das erledigt hat, können wir gerne volksfreundliche Maßnahmen einführen.

        so, und nun gehe ich arbeiten! Und das würde ich auch mit GE tun!

        Stell Dir vor, wir führen das GE als Regierung ein. Dann entfiele Dein 3. und ausführlichster Punkt.
        Das GE würde gerade die vin Dir angesprochene Versklavung beenden. S.A.S.

        • Nur mal so sagt:

          @S.A.S.

          Na also!
          Erledige Punkt 5 und dann führt GE von mir aus ein :-)

          • Noc sagt:

            Übrigens – auch mit GE werden die Deutschen arbeiten. Arbeit gehört zum Wesen des Deutschen.

            Guck dir mal die deutschen Studis an (nicht Geisteswissenschaften, da sind die Randgestalten oftmals zugegen), die technische oder wirtschaftliche Studiengänge durchlaufen. Die lassen sich nicht vom Bachelor abschrecken, da wird in 6 Semestern durchgeackert.

            So sind wir. Wir erledigen unsere Arbeit.

            Es ist eine blanke Beleidigung, den Deutschen Faulheit vorzuwerfen, bei alle dem, was sie auszeichnet.
            Vermutlich ein paar rechte Laberköpfe, die im gleichem Atemzug vom fleißigen deutschen Volk quasseln. Lächerliche Argumentation.

            Wenn die Wirtschaft wieder nach Bedarf ausgerichtet ist und nicht auf Gewinnmaximierung (so wie es die Liberalisten, die bei allen von einem niederen, geldgeilen Charakter ausgehen, der allerdings erst im Zuge der Reformation überhaupt erst entstanden ist – also von wegen “menschliche Natur”, alles Schwachsinn – wollen), dann wird es “Vollzeit”, so wie wir sie heute kennen, nicht mehr geben.

            Viele Rechte schaffen es nicht mal im Ansatz, außerhalb kapitalistischer Gesetze zu denken, genauso wie es die Linken nicht schaffen, aus ihrer globalisierten und nihilistischen Käseglocke herauszukommen, die sie Internationalismus nennen.

            Die platte Gegenargumentation hier verdeutlicht dies immer wieder.

    • Reinhardt sagt:

      “Es wird kein Geld gedruckt, es wird anders verteilt. S.A.S.”

      Es muss ja nur in Umlauf kommen.

      Im Umlauf ist es jetzt schon. S.A.S.

    • Freiberger sagt:

      Da genügen einfachste mathematische Grundkenntnisse: Wie soll ein Staat mit einem 360 Mrd. € Haushalt 780 Mrd. € für das GE bereit stellen? Ich habe den Text gelesen, die Argumentation ist primitiv. Ich weiß jetzt gar nicht wie ich dir erklären soll, dass wir durch die Einsparung von paar Beamten das GE mit unserem Budget nicht gewährleisten können. An einer Vermehrung der Geldmenge (=Inflation) würden wir nicht vorbei kommen. Denk doch mal nach: Wie würde ein Vermieter von gutbürgerlichen Wohnungen darauf reagieren, wenn er wüsste, dass alle Pärchen im Haus jetzt 1600,00 € mehr auf der Kante haben? Entweder er erhöht die Mieten oder die Mieter können gleich noch paar Bausparer bedienen. Dann würden sich alle ein feines Haus leisten können – wenn, Ja wenn da nur nicht der verzerrte Markt wäre, der durch diese gesteigerte Nachfrage nach Immobilien längst erhöhte Preise verlangen kann.

      Gegen Preiswucher kann der Staat vorgehen – außerdem gilt immer noch Angebot und Nachfrage.
      Es werden jetzt schon über 700 Milliarden im Jahr für Soziales (Tendenz steigend) ausgegeben – wo ist da Problem? Das Geld ist jetzt schon vorhanden. Ich warte auf Deine Argumente. Die bleiben aber aus, Du kaust nur wieder, dass das halt irgendwie so nicht gehen würde. Weshalb? Argumente bitte, nicht nur Jammerei im Sinne von „primitiv“. S.A.S.

  27. Freidenker sagt:

    Dieser ausführliche Artikel zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) ist der mit Abstand beste Artikel, der je auf diesem Blog veröffentlicht wurde!

    Und an alle die meinen, kaum jemand würde nach Einführung des BGE noch arbeiten wollen:

    Der Mensch ist nicht von Natur aus faul. Es liegt im menschlichen Wesen, produktiv zu sein und zu arbeiten. Unsere heutige Gesellschaft und unser Wirtschaftssystem machen den Menschen jedoch kaputt und faul. Es mangelt den Menschen hier an richtigen Werten und an Orientierung, an wirklicher Identität und Freiheit. Das Leben dient dem Konsumieren, die Arbeit ist meistens bloß ein notwendiges Übel zum Geldverdienen und von all dem Stress und all den Problemen, die in solch einem pervertierten Leben entstehen, lenken dann TV, Parties, Alkohol und Freizeitvergnügungen aller Art ab.

    Es gilt, eine bessere Alternative zum herrschenden Zustand zu schaffen. Das Bedingungslosen Grundeinkommen wäre ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Wirtschaft und Technik sind für den Menschen da, nicht umgekehrt. Berufe sollen wieder zu Berufungen werden. Und ihrem Wesen nach unangenehme Tätigkeiten sollen gut bezahlt werden. Wofür haben wir denn sonst den ganzen technischen Fortschritt und materiellen Wohlstand errungen?

    Wer den Menschen für ein von Natur aus faules und unproduktives Wesen hält, der hat keinen vernünftigen Grund, ein Nationalist zu sein.

    • Gegenpol sagt:

      “Wer den Menschen für ein von Natur aus faules
      und unproduktives Wesen hält, der…”

      ist ein Krüppel der gegenwärtigen Verhältnisse :(
      mit gespaltener Persönlichkeit, denn wenn Faulheit
      mit Müßiggang und Nichtnutzigkeit übersetzt wird,
      so wird doch die selbe Eigenschaft höchst unter-
      schiedlich bewertet.
      a) Der Biertrinker vor unserem Pennymarkt = Assi
      b) Der Cocktailschlürfer in der Karibik = Prommi

      Ich habe in so einigen hochgeistigen Zirkeln
      nach echten Freidenkern gesucht und oft genug
      nur ignorante Schwätzer getroffen…

      • Reinhardt sagt:

        “mit gespaltener Persönlichkeit, denn wenn Faulheit
        mit Müßiggang und Nichtnutzigkeit übersetzt wird,
        so wird doch die selbe Eigenschaft höchst unter-
        schiedlich bewertet.
        a) Der Biertrinker vor unserem Pennymarkt = Assi
        b) Der Cocktailschlürfer in der Karibik = Prommi”

        Aber eben das ist doch auch ein gutes Beispiel.
        Auch der Bonze neigt zum Müssiggang.
        Und hier liegt meiner Meinung nach das aller grösste Problem des GE: Der psychologische Effekt.
        In einer Gesellschaft oder Gemeinschaft in der man für Arbeitslosigkeit blöd angekuckt wird entsteht ein sozialer Druck.
        Eine Gesellschaft oder Gemeinschaft die Unproduktivität nicht nur toleriert sondern auch noch akzeptiert wird es zur Norm.
        Und dann bricht jede Gemeinschaft zusammen.

        Massenarbeitslosigkeit haben wir im derzeitigen System. Ich warte ja immer noch auf Deine eigenen Vorschläge. S.A.S.

      • Grafenwalder sagt:

        Der “Prommi” hat sich i.d.R. seinen Wohlstand erarbeitet, indem er den Menschen die Dienstleistung “Unterhaltung” erbracht hat. Somit hat er sich auch einen Urlaub in der Karibik “verdient”, natürlich vorausgesetzt, das Publikum hat seine Leistung freiwillig in Anspruch genommen und entlohnt und nicht aufgenötigt bekommen wie beim ominösen “öffentlich-rechtlichen” Zwangsabgabensystem der BRD oder ähnlichem.

        • Gegenpol sagt:

          Na klar Playboy G. Sachs zum Beispiel,
          hat immer hart für das BSP gearbeitet.

          • Noc sagt:

            Grafenwalder kommt ausm Zirkus.

            Der denkt wirklich, Promis haben sich was erarbeitet. Das ist purer Nihilismus. Typisch, und es bestätigt wieder meine These: Die bürgerliche Kartoffeln kuscht nach oben, völlig egal, wie abstrus die derzeitige Prominenz auch sein mag. Großer Geldhaufen heißt für den Michel: Große Leistung. Ernst Niekisch hat diesen Hirnfurz bereits ausgbiebig und nicht unamüsant beschrieben.

            Das Land der Dichter und Denker, hm? Ich sehe mittlerweile nur noch nachäffende Idioten und Arschkriecher, die für Neues nichts offen sind und sich am besten in der Rolle gefallen, Bestehendes zu verteidigen. Sogar B-Promis auf Mallorca.

            Ich weiß gar nicht, warum der Knilch überhaupt politisch ist.

        • +Kreuz+ sagt:

          “Der “Prommi” hat sich i.d.R. seinen Wohlstand erarbeitet”

          So wie Jan Philipp Reemtsma?

          • Noc sagt:

            :D

            Dieter Bohlen hat sich auch ordentlich was erarbeitet, ohne den wären wir alle kulturell ganz arm dran. Da hat er sich seine protzige Butze durchaus verdient.

            :D

            Bisher der geilste Kommentar vom Grafenbübchen. Vielleicht rafft er auch noch, daß Promis in letzter Instanz nur geförderte und geduldete Statisten der System-Medien sind, um das Volk bei Laune zu halten. Es ist ein “Kult” um “Stars”, wie er aus den Staaten kam.

  28. fabulus sagt:

    Selbst wenn es im Großen und Ganzen ein Nullsummenspiel sein sollte, bin ich dagegen. Zusätzlich zur aktuellen Steuern- und Abgabenlast, die für die Umverteilung zur nichtarbeitenden Bevölkerung benötigt wird (also Rentner und Kinder) auch noch mein Grundeinkommen erst an den Staat abführen, um dann von dort wieder zurückzubekommen? Was für ein Unsinn.

    Absurd würde das z.B. für eine geringverdienende Verkäuferin, die kaum über 1000 Euro bekommt. Diese müßte praktisch ihr ganzes Brutto-Einkommen abgeben um dann vom Staat Grundeinkommen in der Höhe von etwa ihrem Nettoeinkommen zurückzuerhalten. Da wäre sie ja schön dumm, sich dennoch 8 h hinter die Kasse zu setzen…

    Artikel nicht gelesen/verstanden. Bitte lesen und versuchen zu verstehen. S.A.S.

  29. Reinhardt sagt:

    “Der Mensch ist nicht von Natur aus faul.”

    Faul ist immer so ein böses Wort.
    Der Mensch ist bequem. Deswgen haben sich ja auch Jahrtausende lang “faule” Leute einen Gedanken gemacht wie man Anstrengung vermeidet und so viele Erfindungen getätigt die das Leben angenehmer gestalten.

    Lohnarbeit ist ein notwendiges Übel auf das jeder Mensch sofort verzichtet wenn es nicht mehr nötig ist (ja es gibt Ausnahmen die Ihr Hobby zum Beruf gemacht haben)

    Warum glaubt Ihr haben die Leute für die 5 Tage-Woche gekämpft, die Frühverrentung genossen es sich in der Arbeitslosenhilfe gemütlich gemacht.

    Wer also nicht sieben Tage die Woche à 14 Stunden am Tag arbeiten will/kann ist faul? S.A.S.

    • Paulchen sagt:

      Der Mythos, dem viele Linke auch noch frönen, ist, dass Vollbeschäftigung wieder zu erreichen sei.

      Dies ist definitiv falsch. Der Kapitalismus ist soweit vorangeschritten, hat so viel automatisiert, dass nicht alle arbeiten können! Es ist schlichtweg nicht genügend Arbeit vorhanden. Dafür, dass der Kapitalismus funktioniert, benötigt er aber Konsumenten, Käufer für die maschinell produzierten Waren.

      D.h. es geht nicht um Faulheit, Bequemlichkeit, sondern darum ein Leben in Würde zu ermöglichen.

      So. Jetzt kannst du natürlich hergehen und sagen: “Je schlechter es dem Bunzel geht, um so eher wehrt er sich. Kein Grundeinkommen und wir werden das System beseitigen!” Abgesehen davon, dass ich zweifle, ob das dann auch gelingen würde, ist die meines Erachtens eine antinationale, gegen die Menschen unseres Volkes gerichtete Politik, eine gegen die Zukunft Deutschlands gerichtete Politik.

      • Reinhardt sagt:

        “Der Mythos, dem viele Linke auch noch frönen, ist, dass Vollbeschäftigung wieder zu erreichen sei.

        Dies ist definitiv falsch. Der Kapitalismus ist soweit vorangeschritten, hat so viel automatisiert, dass nicht alle arbeiten können! ”

        Ihr müsst euch entscheiden. Entweder ist der Mensch ein blindwütiges Arbeitstier und giert nach nichts anderem als Maloche, dann wäre das Grundeinkommen ein Verstoss gegen die Menchenwürde.

        “D.h. es geht nicht um Faulheit, Bequemlichkeit, sondern darum ein Leben in Würde zu ermöglichen.”

        Oder das Grundeinkommen soll jenen ein Leben in Würde ermöglichen die es aus sich heraus nicht schaffen. (keine Wertung da kann es viele Gründe geben)
        Aber dann muss man sich nur über eine Erhöhung der Unterstützung unterhalten. Ob sie sinnvoll und/oder finanzierbar ist und nicht darüber das der Regierungsrat noch 800€ extra bekommt.

        • george sagt:

          Der Regierungsrat hat natürlich genauso Anrecht auf das Bürgergeld, wie seine Frau, die vielleicht Regierungsrätin ist. Und seine zwei minderjährigen Kinder bekommen die Hälfte. Er hat dann aber 50 % Abzüge von seiner Vergütung, also vermutlich erheblich mehr als jetzt. Und seine Frau auch.

          • Paulchen sagt:

            @Reinhardt und george

            Vielleicht hätte er auch genausoviel und nicht mehr wie vorher. Alles eine Frage der Gesetzgebung.

            “Denken statt Schreiben!” oder “Erst Denken, dann Schreiben” wäre manchmal vielleicht mehr, oder?

          • Gegenpol sagt:

            Ach Quatsch, regimenahe Ämter sind ersatzlos gestichen,
            Renten werden ausschließlich auf der Grundlage einge-
            zahlter Beiträge berechnet. Eine echte Ersparnis :) .

          • Reinhardt sagt:

            “Der Regierungsrat hat natürlich genauso Anrecht auf das Bürgergeld, wie seine Frau, die vielleicht Regierungsrätin ist. Und seine zwei minderjährigen Kinder bekommen die Hälfte. Er hat dann aber 50 % Abzüge von seiner Vergütung, also vermutlich erheblich mehr als jetzt. Und seine Frau auch.”

            Alo ein gross angelegtes Verarmungsprogramm.

            Hartz4 Empfänger schneiden nach Eurer Aussage schlechter ab.
            Der Mittelstand wird geschröpft.
            Und Autark ist man wenn man monatlich den Staatssalär gnädig annimmt.

            Der Mittelstand wird nicht im GE geschröpft, der hat das GE auch. Er wird im derzeitigen system geschröpft. Bitte verdrehe nicht immer die Tatsachen. S.A.S.

          • Paulchen sagt:

            @Gegenpol

            Träum weiter, mit welchem Stoff auch immer. Wir erwarten dich dann am neuen Tag mit neuer Frische!Kommt ja durchaus Vernünftiges von dir.

          • george sagt:

            Paulowski: Fängst Du jetzt wieder an, mich zu mobben?

          • Paulchen sagt:

            @Reinhardt

            Hast du den Artikel eigentlich gelesen?

            Der Mittelstand wird zum Beispiel gestärkt!

            Neue Wege gehen! Weiter denken für die Zukunft Deutschlands! Das ist unsere Aufgabe! Wir haben mehr Hirn im Kopf als die durchmischte Antifa – schon rein genetisch!

            Also: Hirn einschalten, und los gehts – gemeinsam!

          • george sagt:

            Was am Wort “Bürgergeld” versteht Ihr hier nicht? Es heißt Bürgergeld und nicht “Geld für alle außer Regierungsräte”.

          • Paulchen sagt:

            @georschie

            Nee – warum sollte ich dich mobben? Ich habe geantwortet. G

            Geh schlafen, und dann sprechen wir uns danach! Auch wenn ich gern polemisiere, denke ich gemeinsam zu diskutieren ist besser als gegeneinander zu hetzen!

        • Noc sagt:

          Was willste eigentlich, Reinhardt? Du hast doch nur nen persönliches Problem mit dem Vorschlag, weil du es dir gegenüber als ungerecht empfindest. Du bist Sozialneider.

  30. Klaus Brommel sagt:

    Ja, so ist es. Grundeinkommen und Arbeitskräfte aus der Dritten Welt.
    Um auf etwas herum zu hacken, muss man Zusammenhänge erkennen. Jede Partei hat ihre Parolen, mit denen sie Stimmung macht.
    Die CDU/CSU sind weder christlich noch Sozial
    Die SPD ist eine Partei der Denunzianten und legitimierten Kriminellen
    Die FDP eine Minderheit, die von einer zahlungskräftigen Lobby am Leben gehalten wird und gefährlicher als die NPD ist, falls die NPD jemals eine Gefahr war.
    Die Linken verarschen den Wähler wie die Grünen auch. Ungesättigte Radikale.
    Das Übel liegt in der lmaA Stimmung der Deutschen. Das Hetzblatt Bild und die anderen Medien verstehen es von den wahren Problemen ab zu lenken.
    Solange sich das Deutsche Volk wie ein Schoßhündchen an der Leine führen lässt wird sich nichts ändern.
    Daher sehe ich auch keine Zukunft für Deutschland.
    Alles was deutsch ist wird vernichtet, soziale Schichten gegeneinander ausgespielt und Grundeinkommen ist nicht unsozial aber hier dient es der Versklavung.

    Das GE als Versklavung? Auf die Begründung bin ich mal ganz gespannt. S.A.S.

    • Paulchen sagt:

      @Klaus Brommel

      Ein Endsatz zum Thema: “Grundeinkommen ist nicht unsozial aber hier dient es der Versklavung.” Und? Was willst du uns damit sagen?

      Sollen wir dich ernstnehmen nach den vorherigen Allgemeinplätzen?

      Bring: Argumente
      Keine: Schlagworte

  31. antifa ist profa sagt:

    also wollen wir hier mal zugrunde legen, dies wäre ohne Probleme finanzierbar, was wäre dann:

    - mit den Rentnern bei denen heute schon von Altersarmut gesprochen wird, wenn denen diese Summe gerade mal übrigbleibt. Wie will man denen das erklären?

    - was mit jungen Menschen die aus der Schule kommen, ihr “erstes” GE bekommen und nicht dahin gebracht werden, eine Einstellung zu entwickeln um für ihr Leben auch selbst vorankommen zu müssen( ich weiß ist mit Hartz 4 auch schon so, aber das ist ja das schlimme)!

    im Grunde ist das GE eine feine Idee aber gerade mit dem zweiten Punkt sollte grade die moderne Rechte hier zusätzlich auf Tugenden dabei setzen, sonst ist das wirklich der selbe Kackmist, den auch Grüne und Linkspartei damit MEINEN!

  32. Paulchen sagt:

    @antifa ist profa

    Und du denkst nach! Wo kein Arbeitsplatz, keine Arbeit. Da kann unsere Jugend nichts dafür! Und dann? Kein Grundeinkommen. Harz 4 streichen. Ergbebnis: Trotzdem keine Arbeit für Schulabgänger.

    “Problem super gelöst!” kannst du dann rausschreien!

    Die Jugend kann für den Zustand des Kapitalismus nichts! Und ob Grüne oder Linke das gleiche oder ähnliches vertreten kann UNS wohl egal sein1

    Wenn WIR dem Feind unsere Zukunft überlassen, dann gute Nacht! (wird wohl auch so langsam Zeit).

    • antifa ist profa sagt:

      schreibst du ja schon selber in deine Antwort, dass “der Feind”, der selber für ein Bedingungsloses Grundeinkommen steht, von mir aus betrachtet aus den falschen Gründen dafür ist- die meinen den ganzen Tag faulenzen, Joints drehn, anstrengung is nich- das kann niemals im Sinne der rechten sein, dass mein ich mit Tugenden. Die Jugendlichen können erst mal nix für die Arbeitsmarktsiutation, viele gehen aber schon mit der passenden Einstellung aus der Schule!

      Du unterstellst dem GE Dinge, die Du im jetzigen Sozialsystem durchaus hast. Damit kannst Du aber nicht auf das GE schließen. Da höre ich von Dir keine Vorschläge. Einfach nur dagegen sein bringt nicht weiter. Präsentiere doch mal ein eigenes Modell. S.A.S.

      • Paulchen sagt:

        @antifa ist profa

        Die Jugend ist nicht so dumm, wie sie immer dargestellt wird! Wenn wir nicht auf die Jugend setzen, haben wir keine Zukunft.

        Dass viele realistischer Weise keine Chance für sich sehen ist nicht verwunderlich! Dann gehen sie natürlich mit der von dir beschriebenen entsprechenden Einstellung von der Schule. Verelendet wirst du sie schwierig für unsere Sache begeistern.

        • Noc sagt:

          Es ist auch viel mehr so, daß die jetzige Jugend auch ein wenig die Blasiertheit, Unbefangenheit und Locker-Daherlebigkeit der Vorgängergenerationen ausbaden muss.

          Dennoch wäre mir nicht bekannt, daß die jetzige Jugend sonderlich “faul” wäre. Sie macht Sport, geht arbeiten, bildet sich fort. So, wie es der bürgerlichen Laufbahn zuträglich ist. Das hat unser Nachwuchs so von UNS gelernt.

          Daß sie sich dann für nichts anderes mehr interessiert, als für ihren tunnelblickartigen Lebensweg, auf der Uni, in der Ausbildung, oder resigniert auf der Couch, ist doch nicht ihre Schuld.

          Die jetzige Generation ist vielleicht gar diejenige, die die ökonomische Ratio am meisten verinnerlicht hat.

          Einige Rechte hier sollten vielleicht mal Kontakt zu der Jugend halten, anstatt über sie wie alte Greise zu urteilen, ohne eine Vorstellung zu haben.

          Vor allem jene, die im Wirtschaftswunderland aufgewachsen sind, sollten sich schön zurückhalten. Das Niveau und die Ansprüche in der Wirtschaft steigen hier alljährlich; das bekommen ältere Semester gar nicht mehr mit.

          Und jene Jugendlichen, die dem anwachsenden Druck nicht gewachsen sind, werden dann halt als Faulpelze bezeichnet. Dann hat der Tag wieder Struktur.

          Wer in diesem System von Faulheit redet, der legitimiert es. Schämen solltet ihr euch alle mal, und ne Backpfeife hat der ein oder andere auch verdient. Soviel steht mal fest, bei dem Dünnschiss, den man hier teilweise zu lesen bekommt.

  33. Gegenpol sagt:

    “Paulchen” macht gerade den Sandmann und spricht die Empfehlungen
    für die Nachtruhe aus. Singst Du uns allen auch ein Schlaflied ?
    Paulchen, Paulchen Du bist der ersehnte Erlöser für diese Nacht :) .

  34. Max Planck sagt:

    Das größte Problem ist doch folgendes:

    Sämtliche verschiedenen Leistungen, die durch das GE ersetzt werden sollen, werden von unterschiedlichen staatlichen Ebenen getragen. Hartz-IV bspw. von den Kommunen, andere Dinge von den Ländern wiederrum andere vom Bund. Der Bund selbst hat keine 700 Mrd Euro, womit er allein das Geld nicht aufbringen kann. Die Frage ist dann, wie das ganze finanziert werden soll? Wenn sich die drei staatlichen Ebenen daran prozentual beteiligen, dann gibt es einen gigantischen bürokratischen Aufwand. Wir leben ja jetzt schon in einem Staat, der mehr Gelder für Bürokratie als Bildung ausgibt.

    Ich halte aus dem Grund das GE für nicht durchführbar, so interessant die Idee ist. Aber die beste Idee bringt nichts, wenn sie nicht umgesetzt werden kann.

    Hartz IV wird on Bund, Land und Kommunen getragen. Da hast Du Deine Bürokratie schon.
    Das GE muss man ja nicht als Einzelmaßnahme angehen. Man kann auch das Thema Bürokratie, die dann im Übrigen sehr viel weniger würde, anpacken. Eine zentrale Behörde, die ist viel billiger als das jetzige System. Die Behörde kann auch Bundesmitteln finanziert werden. Die Länder könnten anteilig der dort lebenden Menschen beteiligt werden. S.A.S.

    • Gegenpol sagt:

      Das ist immer so, daß man sich gedanklich von Altem befreien muß,
      will man wirklich Neues denken, so wie der Maler ein leeres Blatt
      Papier bzw. eine leere Leinwand nimmt, um ein neues Bild zu malen.

      Die “Zuständigkeiten” sind für diese Sache hinfällig, es wird so
      viel weniger Bürokratie benötigt, Sonderregelungen in Besteuerung
      und Subvention fallen weg, Sozialämter, Beratungsstellen, Wirtschaftsausschüsse, das ganze Arbeitsamt werden überflüssig,
      auch die Gewerkschaften verlieren ihren Sinn, da Einkommen frei
      verhandelt werden können.

      Ein einfaches und konsequentes Steuer- und Zollsystem mit einem
      Finanzamt, das Einnhmen und Ausgaben vollzieht, denn wie oben
      schon richtig festgestellt wurde, das Geld ist nur der Ausdruck
      der Werte (Waren und Dienstleistungen).
      Angenehme Nebenwirkung: Eine Verschuldung findet nicht statt. :)
      (Weil zuviele Beteiligte überflüssig werden, wird das auch nichts.)

    • Max Planck sagt:

      @ SAS

      Die Schaffung einer neuen Behörde soll also das ganze regeln und jeweils Bund, Länder und Kommunen soll daran beteiligt werden.

      Erstens kostet eine neue Behörde immer Geld und sämtliche Gelder die durch diese Beörde wandern, haben Reibungseffekte (Bürokratie, Unterschlagung, Veruntreuung, sinnlose Ausgaben, etc. pp).

      Zweitens, wenn man ein solches Modell vorschlägt, muss man auch fairerweise, damit man richtig diskutieren kann, ein Finanzierungsmodell mit zur Diskussion stellen, sonst kannst du (als Ideengeber) dich rauswinden. Geld ist zwar auf die Papier da, nur gibt es ja eben auch gesetzliche Vorgabe für diese Gelder. Soll heißen, dass die Kommunen nur Gelder für kommunale Belange ausgeben dürfen usw usf. Ich würde mich über ein Finanzierungsmodell freuen und nicht über abstrakte und kurze Kommentare deinerseits. Du hast eine Theorie aufgestellt und bist damit auch in der Beweispflicht, dass deine Theorie umsetzbar ist.

      Du hast vergessen, dass dafür seh viele andere Behörden wegfallen. Zudem ist das Verfahren, wir Du dem Artikel entnehmen kannst, sehr unbürokratisch. Ein Antrag besteht aus zwei Blättern (Antrag und Ausweisdokument) und wird von der Gemeindeverwaltung an die GE-Behörde weitergeleitet. Es ist also ein gigantischer Bürokratieabbau und spart viele damit Milliarden.
      Die gesetzl. Vorgaben sind ja jederzeit veränderbar.
      Das Geld ist jetzt schon im Umlauf. Es muss nur anders verteilt werden. S.A.S.

      • Gegenpol sagt:

        Nichts für ungut, der orginale Max Planck hat NEU gedacht.
        Hier wird kein Parteiprogramm entwickelt, hier wird Utopie
        gedacht, laß Dich doch wenigstens darauf unbefangen ein :) .

      • Max Planck sagt:

        Wie gesagt, wie soll genau die Finanzierung aussehen. Winde dich nicht drumherum, sondern mach nen konkreten Finanzierungsvorschlag. Welche Beörde würde laut deinem Modell wegfallen, wie viel Geld dadurch eingespart wird, usw usf.

        Über die grundsätzliche Idee wurde schon hier viel gesprochen. Aber nicht über die Umsetzung in die Praxis.

        Welche Behörden fielen weg? Alle, die Sozialleistungen auszahlen, die dann durch das GE ersetzt werden. Das sind unter anderem Sozialämter, Arbeitsagenturen, Jobcenter, Familienkassen, Wohngeldstellen, Rentenversicherungen, Versorgungsämter usw.
        Alleine da sparst Du zig Milliarden auf das Jahr gerechnet ein. Die ganze Verwaltungsstruktur würde entschlagt. Milliarden Blätter an Papier eingespart usw…
        Wie gesagt, das Geld ist ja bereits im Umlauf. Es muss nicht neu „herbeigeholt“ werden. S.A.S.

        • Max Planck sagt:

          Du bist noch immer nicht konkret. Wie soll man über ein solches Modell diskutieren, wenn du keine genauen Zahlen nennst. D.h. wie viel Kosten die Umstellung verursachen würde (Übergangsregelung für Rentner usw), wie Gelder genau eingespart werden würden, wie viele Beamte auf einmal arbeits… ähm… auf das Grundeinkommen angewiesen wären usw.

          Erst dann kann eine richtige Diskussion darüber geführt werden. Das was du bisher gemacht hast, ist immer noch viel zu abstrakt. Und dann bringt auch eine Diskussion nicht wirklich viel.

          Willst Du jetzt von mir eine komplette Regierungserklärung zum GE hören? Wir diskutieren es hier aus. Wenn es soweit ist, dass es kommt, kann über die Details ausgiebig gesprochen werden. Bis dahin kann sich noch sehr viel ändern. Vielleicht gibt es keinen Euro mehr, vielleicht ändert sich die Bevölkerungszahl dramatisch usw. Finanzierbar ist es, das Geld ist wie ausgeführt vorhanden. Auch kommen von Dir keine begründeten Einwände dagegen. S.A.S.

  35. Andreas H. sagt:

    Bei den genannten Vorstellungen von 800 Euro für Erwachsene und 500 Euro für Kinder/Jugendliche erhält also eine vierköpfige Familie 2600 Euro netto im Monat. Dafür müßte heute ein Alleinverdiener schon 3800 Euro brutto monatlich erwirtschaften. Auch hier werden sich nicht die Klugen und Fleißigen vermehren. Kinder zu bekommen wird zu einem Akt der Erhöhung des Familieneinkommens. Richtig. S.A.S.

    Zusätzlich ist die Krankenversicherung kostenlos. Selbstverständlich die Kinderbetreuung in Kindergärten und der Schulbesuch und das Studium und der öffentliche Nahverkehr und …Das steht nicht im Artikel. S.A.S.

    Aber die Rechnung hat schon was für sich. Wenn ich es richtig verstanden habe, erhält jeder Mensch ab Geburt ein Grundeinkommen, dass er von der Geburt bis zum Tod vom Staat erhalten soll. Alles, was er durch eigener Arbeit dazu verdient verbleibt ihm. Oder habe ich es falsch verstanden und die Klugen und Fleißigen sind am Ende doch wieder die Dummen? Es gibt keine “Dummen am Ende”. Die Fleißigen haben mehr als die nicht so Fleißigen. S.A.S.

    Vieles in dem Artikel sind leider nur unbelegte Annahmen und Vermutungen. Beispielweise ist der Bezug auf die Arbeitswilligkeit des heutigen Menschen doch sehr Naiv. Und das es keinen Neid unter den Menschen mehr geben soll ist völlig illusorisch. Es steht “weniger Neid” dort. Neid gibt es immer, aber sicher weniger als jetzt. Die Annahme, alle seien faul, halte ich wiederum für eine üble Unterstellung. Begründung siehe Artikel. S.A.S.

    Die deutsche Mentalität ist beständig am Umverteilen. Immer soll es “Gerechter” werden. Und gemeint ist damit immer “Gleicher” werden. Eine von Neid zerfressene Gesellschaft, die unter der Fahne von Gleichheit und Gerechtigkeit nur nach individuellen Vorteilen schielt.

    Auch erscheint mir das Argument, dass die Bürger dadurch “Freier” werden nicht nachvollziehbar. Weshalb soll es einen Menschen freier machen, wenn er am Tropf des Staates hängt? Wenn er seine Lebensplanung mit staatlichen Geldern plant macht er sich unfrei und abhängig. Er hat sein Schicksal dem Staat ausgeliefert. Gleichheit und Freiheit sind zwei widersprüchliche Forderungen. Jetzt sind die Menschen als Hilfeempfänger oder abhängig Beschäftigte dem Gutdünken der Wirtschaft und des Staates ausgeliefert. S.A.S.

  36. Andreas H. sagt:

    Auch die Übernahme von der Floskel, dass Kinder ein Armutsrisiko darstellen, ist inhaltlich falsch. Auch hier wird nur “Umverteilt”. Von den Bedürfnissen der Erwachsenen zu den Bedürfnissen des Kindes. Konnte man sich vorher einen BMW finanzieren, ist es jetzt “nur” noch ein Volkswagen. Ging man sonst zweimal die Woche ins Restaurant, ist es jetzt “nur” noch einmal im Monat. Machte man vorher Urlaub auf den Malediven, ist es jetzt “nur” noch ein Urlaub in Griechenland. Der Begriff “Armut” greift hier wirklich nicht.

  37. Berggeist Rübezahl sagt:

    “An den Verheißungen der Utopie scheint alles bewundernswert und ist alles falsch;

    an den Feststellungen der Reaktionäre ist alles verabscheuenswert und scheint alles wahr.”

    (Emil Cioran, rumän. Philosoph, 1911 – 1995, zitiert nach Junge Freiheit)

    Und wer definiert nochmal, was eine Utopie ist und was daraus wird? S.A.S.

    • Gegenpol sagt:

      Berggeist, Du bist ein Pessimist, ohne Utopien geht nichts.

      Zwischen Ikarus und Lilienthal lag eine lange Zeit und ein langer Weg.

  38. Deutsche sagt:

    Also ich würde das Grundeinkommen sehr begrüßen. Der Arbeitsmarkt wird immer brutaler. Fast nur noch Zeitarbeitsfirmen,und davon gibt es einige, wo man als “Sklave” behandelt wird. Es gibt kaum noch einen dauerhaften Arbeitsplatz! Die Menschenwürde geht immer mehr unter! Hinzu kommt noch, dass die Technik immer mehr voran schreitet, so das der Mensch überflüssig wird. Diese Unsicherheit ist auf die Dauer keine Lösung. Das Grundeinkommen ist auch in Sarrazin’s Buch “Deutschland schafft sich ab” beschrieben.

  39. Kaiser sagt:

    (1)Super Idee,
    nur es fehlt immer noch die Reform unseres GELDsystems.

    3 Fehler in Kürze:

    1. Geld wird geschaffen indem sich der Staat bei einer privaten/staatlichen Zentralbank verschuldet und y% Zinsen auf seine Schuld zahlt.
    Es wurde aber nur die Schuld geschaffen. Ein Betrugssystem, das von Anfang an nicht funktionieren kann. Es wird Schuldgeldsystem genannt.
    2. Die Geldmenge kann per Giralgeldwesen durch PRIVATE Geldinstitute wie SPK, Raifeisen, Spardabank etc. fast beliebig ERWEITERT und damit AUSGEWEITET werden.
    Die Mindestreserve liegt bei 2%. Wer einer Bank also 2000 Euro bringt, verschafft der privaten Bank die Möglichkeit 100.000 Euro Kredite zu vergeben.
    3. Wir haben ein Standgeld, das nur gegen Zinsen verliehen wird. Diese führen VERDECKT durch ZINSANTEILE IN PREISEN zu ständiger Umverteilung einem Volk unter allen Wirtschaftsteilnehmern. Derzeit zahlen wir in Produkten ca 50% Zinsen, in Mieten fast 80% Zinsen. Die meisten Menschen (ca 85-95%) haben mehr VERSTECKTE Zinsausgaben in Preisen als Zinseinahmen auf Banken, glauben aber Bevorteilter zu sein.

    • Kaiser sagt:

      (2)
      1. Kann man lösen, indem man Geld nur noch dem Staat zinslos zur Verfügung stellt und es in Umlauf gebracht wird. Wie im Kaiserreich.
      2. Wird durch ein Vollgeldsystem erledigt mit einer Mindest Reserve von 100%.
      3. Wird durch die Idee des Anarchisten Silvio Gesell mit seinem ständig rosten Freigeld gelöst, dieses wird nicht gehortet, sondern ausgegeben und ferner verleiht man es gegen einen Zins von NULL. Damit ist die Umverteilung eingestellt und der Lebensstandard wird sich mindestens verdoppeln. (Wie gesagt 100% mehr Kaufkraft.)

      Nationale Grüße an alle deutschen Brüder und Schwestern!

  40. Andreas H. sagt:

    Lese mich gerade an anderen Stellen mit dieser Alternative ein.

  41. Andreas H. sagt:

    Da gibt es wohl einige Modelle und Denkansätze!

    Das erste was mir auffällt, wenn die Nationalen einen fundierten Vorschlag aus diesen verschiedenen Modellen und Überlegungen herausarbeiten würde und die “Gemeinschaft” entsprechend nationalorientiert definiert, ergiebt sich ein deutlich höheres Grundeinkommen wie von Linken/Grünen und anderen angeboten. Das brächte diese in Erklärungsnot!

    Der Einluss Import/Export und der Exportüberschuss auf die Finanzierung muß ich mir nochmal durchlesen. :-)

    @Gegenpol

    Fange am besten bei Wikipedia an und arbeite dich langsam durch. Bis der Kopf qualmt.

    • Noc sagt:

      Halte deinen Kommentar für mit am Wertvollsten hier: Indem wir selbst endlich damit beginnen, Sozialpolitik zu machen, können wir das breite, angeblich soziale, linke Bündnis von CDU, über Grüne bis Antifa als asozial und volksfeindlich, weil transnational und kosmopolitan denkend, entlarven.

      Die NPD hat lang versucht, mit der “Sozial geht nur National”-Formel was zu erreichen, was ja im Grundgedanken auch durchaus richtig ist, allerdings wurde der Gedanke niemals umgesetzt. Das soziale Programm der NPD ist in seinem jetzigen Zustand nicht unserer Sache dienlich; es ist nichts Halbes und nichts Ganzes, wirkt lustlos, nicht auf wirkliche Veränderung abzielend.

      Auch hier würde das Grundeinkommen den ersten wichtigen Schritt hin zum “national-sozialen” Diskurs darstellen.

      Die Öffnung hin zur Sozialpolitik hat schon oft große Erfolge mit sich gebracht, vergesst das nicht.

  42. .Nco sagt:

    EIN Nickname oder gar keiner. – organisator

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